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ASRock Z170 Extreme 7+ – Edles Skylake-Board mit vielen Anschlüssen

Nachdem wir bereits Z170-Boards von MSI, Gigabyte und zuletzt Asus unter die Lupe genommen haben, darf natürlich auch ein Modell von ASRock nicht fehlen. Daher ist heute das Z170 Extreme 7+ an der Reihe. Zu dessen Highlights zählen eine starke Spannungsversorgung zum Übertakten, DDR4-RAM mit bis zu 3866MHz und ein eigenes USB 3.1-Frontpanel. Das alles gepaart mit einer edlen Optik in Schwarz-Beige zeigen, wie weit sich ASRock mittlerweile von seinem ursprünglichen „Gut-und-günstig“-Image entfernt hat.

Wie gut sich das 260€ teure ATX-Board schlägt und wie es im Vergleich zur Konkurrenz da steht, erfahrt ihr auf den kommenden Seiten. Viel Spaß beim Lesen!

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Autor: Kim

Für die freundliche Bereitstellung des Testsamples und das uns damit entgegengebrachte Vertrauen geht unser besonderer Dank an ASRock. Wir hoffen auf eine weiterhin gute und ergiebige Zusammenarbeit.

Verpackung

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Passend zur Farbgebung des Boards ist der dicke Karton mit Koffergriff überwiegend in Schwarz mit weißer Schrift und orangen Spotlights gehalten. Auf der Front finden sich neben der Produktbezeichnung Hinweise auf die stabile Spannungsversorgung und das separate USB 3.1-Frontpanel. Die Rückseite ist vollgestopft mit Features wie den vier PCIe x16-Slots, USB 3.1 an Front und Rückseite, drei M.2-Slots, der Purity Sound 3 Lösung und den hochwertigen OC-Komponenten. Sogar ein Bildchen vom glücklichen Anwender findet noch Platz, das nicht mehr so ganz zeitgemäß wirkt.

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Klappt man den Deckel auf, findet man zuoberst das Board selbst in eine Antistatik-Tüte eingeschlagen. Der Pappboden darunter verbirgt das Zubehör. Das fällt hier vergleichsweise rudimentär aus. Obligatorisch sind Handbuch, Treiber-CD und Backpanel. Dazu gibt es vier SATA3-Kabel, eine SLI-Bridge und einen kleinen ASRock-Aufkleber. Einzige Besonderheit ist das große USB 3.1-Frontpanel für den 5,25″-Schacht mit samt Strom- und SATA-Express-Kabel für den Datenverkehr.

Zu den technischen Daten

Features

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CPU und RAM:
Hand in Hand mit dem neuen Z170 Chipsatz gehen natürlich der Skylake-Sockel LGA 1151 und bei diesem Board der Support von DDR4-RAM. Letzterer kann mit 64GB bestückt und mit bis zu 3866MHz betrieben werden, was gleichauf mit dem teuren Asus Maximus VIII Extreme liegt.

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Overclocking:
Für solide OC-Ergebnisse verpasst ASRock dem Z170 Extreme 7+ eine 12-Phasen-Spannungsversorgung mit Premium-Widerständen für CPU und RAM, hochwertige Nichicon Kondensatoren und extra große Alu-Kühlkörper. Zum Übertakten auf dem Benchtable gibt es onboard einen Power- und Reset-Knopf, einen ClearCMOS-Knopf und einen Dip-Schalter zum Wechsel der zwei austauschbaren BIOS-Chips. Dazu gibt es eine kleine Anzeige für Fehlercodes. Für die nötige Kühlung gibt’s zwei PWM-Lüfter-Anschlüsse für die CPU und vier für das Gehäuse.

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Erweiterungskarten:
Für Karten gibt es vier Mal PCIe 3.0 im x16 Layout, zwei Slots im x1 Layout (ein PCIe 3.0 und ein PCIe 2.0) und einen halblangen Mini-PCIe-Slot. Die x16 Slots sind dabei von oben nach unten mit x16, x4, x8 und x4 angebunden. Dementsprechend ist Quad-SLI hier nur mit zwei Dual-GPU-Nvidia-Karten möglich. Crossfire funktioniert auch in den mit vier Lanes angebundenen Slots, allerdings nur mit maximal drei AMD-Karten, da der vierte x16 Slot nicht an die CPU, sondern an den Chipsatz gebunden ist. Die Anordnung der Slots mit x16 an zweiter Stelle erlaubt auch übergroße CPU-Kühler wie den Noctua NH-D15, während die Grafikkarte im Slot mit 16 Lanes und vergoldeten Kontakten steckt.

Audio:
Purity Audio 3 setzt auf den ALC1150 Codec mit 7.1 Surround-Sound und DTS-Unterstützung. Für einwandfreien Klang sorgen ein hochwertiger Digital-Analog-Wandler mit sehr guten 115dB Rauschabstand, hochwertige Kondensatoren und eine geschirmte Audio-Lane. Dazu gibt es einen integrierten Kopfhörerverstärker.

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Festspeicher:
Anschlüsse für Festplatten und SSDs hat dieses Board reichlich. Es gibt zehn SATA3-Anschlüsse, von denen jeweils zwei zu einem von maximal drei SATA-Express-Anschlüssen mit 10GB/s gekoppelt werden können. Darüber hinaus gibt es gleich drei M.2-Anschlüsse mit maximal 32GB/s. Die SATA-(Express-) und M.2-Anschlüsse verwenden dabei dieselben PCIe-Lanes, sodass die Verwendung einer M.2-Karte jeweils zwei SATA- bzw. einen SATA-Express-Slot deaktiviert.

Peripherie-Anschlüsse:
Am Backpanel finden sich für den Anschluss von drei Monitoren an die CPU-interne Grafik jeweils ein HDMI, Display-Port und DVI-D-Anschluss. USB gibt es zwei Mal in der Version 2.0, vier Mal in der Version 3.0 und einmal als USB 3.1 mit Typ A-Stecker und ein weiteres Mal mit reversiblem Typ-C-Stecker. Außerdem gibt es noch einen PS/2-Kombi-Anschluss. Netzwerk-Verbindungen können über zwei RJ54-Buchsen für Gigabit-LAN hergestellt werden und ganz unten finden sich wie üblich die sechs Klinken-Anschlüsse für 7.1-Audio+Mic. Sowohl USB-, als auch RJ45- und Audio-Anschlüsse sind gegen Stromschläge gesichert. Intern finden sich Anschlüsse für HD-Audio, sechs Mal USB 2.0, vier Mal USB 3.0 und einmal Thunderbolt.

Software:
Verglichen mit anderen Konkurrenten fällt das Utility-Paket von ASRock eher schmal aus. A-Tuning dient zum Übertakten aus Windows heraus, mit xFast LAN kann man den Netzwerkverkehr im Auge behalten. Außerdem gibt es den App Shop, der aktuelle Treiber und Utilities herunterlädt und installiert und Boot to UEFI, mit dessen Hilfe man nach dem Neustart direkt ins BIOS kommt. Ansonsten findet man noch Tools für USB-Schnelladen, RAM Disk, zum Speichern von OC-Profilen, zur Verwaltung der LED-Aktivität und sogar ein Zeitschloss für Benutzerkonten.


Praxis

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Installation:
Der gewohnte ATX-Formfaktor des Boards passt gut an Ort und Stelle. Etwas störend ist nur die Oberschale des Backpanels, die leicht unter dem Lüfter an der Gehäuserückseite hängt und das Backpanel-Shield ist leider nicht wie bei unseren bisherigen Testkandidaten gepolstert, sondern nur aus Blech. Die beiden PWM-Lüfteranschlüsse für den CPU-Kühler liegen am oberen Boardrand und werden bei der Montage unseres großen Noctua NH-D15 Kühlers verdeckt, sodass man die Lüfter besser vor dessen Montage anschließt. Auch am unteren Rand hätten wir uns einen PWM-Anschluss für einen Gehäuselüfter gewünscht, die sich aber alle vier recht nahe bei der CPU befinden. Letztendlich fand aber jedes Kabel einen passenden Anschluss und das System war startbereit. Beim ersten Bootvorgang haben wir uns ins BIOS begeben und selbiges von der Version 1.7 auf die aktuelle Version 2.1 mit der entsprechenden Datei auf unserem USB-Stick geflasht, was problemlos funktioniert hat. Danach haben wir ein frisches Windows 10 64bit aufgespielt und die nötigen Treiber und Utilities installiert. Der LAN-Treiber war bei uns schon in der Windows 10-Installation vorhanden, sodass wir gleich zum Start eine funktionierende Internetverbindung hatten. Am einfachsten ist es, wenn man zuerst den ASRock App Shop installiert und die angezeigten Treiberupdates herunterlädt. Danach kann man sich im App Shop die gewünschten Utilities auswählen und ebenfalls installieren.

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BIOS:
Das UEFI präsentiert sich beim ersten Aufruf mit einer einfachen Ansicht, die auf den ersten Blick etwas wuselig wirkt. Auf den Zweiten offenbart sie sich allerdings als durchaus durchdacht und nützlich. In Kachelform werden die wichtigsten Infos und Funktionen von CPU, RAM, Laufwerken, Bootreihenfolge, Temperaturen, Lüfterdrehzahlen und Tools zusammengefasst. Bei uns gab es allerdings das Problem, dass eine Änderung der Anordnung der Bootlaufwerke ohne Meldung beim Neustart verworfen wurde. Nur über F6 im erweiterten Modus konnte man permanente Änderungen der Bootreihenfolge erwirken. Anders als der einfache Modus ist der erweiterte nicht passend zum Board in Schwarz-Orange gehalten, sondern in Blau-Gelb. Das ist erstmal eine Umstellung und auch die Auflösung von 1024×786 ist nicht auf dem technisch neusten Stand. Es gibt zwar eine HD-Option, diese scheint aber nicht zu funktionieren. Durch die große Schrift ist immerhin alles gut leserlich, auch wenn nicht so viele Infos aufs Bild passen. Einstellungen gibt es bei diesem Board reichlich und wir werden sie beim Übertakten etwas genauer unter die Lupe nehmen. Eine deutsche Übersetzung ist vorhanden, nur leider bleibt jede zweite Erklärung auf Englisch.

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Software:
Wie bereits erwähnt hat das Softwarepaket dieses Boards verhältnismäßig wenig Umfang. Der App Shop listet zwar zahlreiche Optionen, darunter aber auch viele allgemein zugängliche Freeware-Programme und Utilities, die nur eine einzelne Funktion bieten. Der App Shop selbst installiert zuverlässig Programme, Treiber und BIOS-Updates, wirkt aber etwas angestaubt und unterstützt beispielsweise kein Scrollen per Mausrad. Am umfangreichsten fällt die A-Tuning Suite aus. Mit ihr kann man die drei klassischen Leistungsszenarien Power Saving, Standard und Performance einstellen und auch detaillierte Infos zu Systemdaten aufrufen und Einstellungen zum Übertakten setzen, was wir auf der kommenden Seite genauer beleuchten. Auch PWM-Lüfterkurven können hier gesetzt werden. X-Fast LAN öffnet ein transparentes Overlay mit Live-Statistiken zum Netzwerkverkehr und kann zugreifende Programme als HTML-Report anzeigen. Ansonsten gibt es zahlreiche Apps mit kleineren Funktionen wie schnellerem Aufladen von USB-Geräten oder dem Speichern und Teilen von OC-Profilen.

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Audio:
Der verwendete ALC1150 Codec leistet bei der Musikwiedergabe sehr gute Arbeit und ist im Vergleich vielen Gaming-Soundkarten in der Preisklasse unter 100€ überlegen. Ähnlich seinem Nachfolger ALC1151, den wir im Gigabyte Z170 Gaming 3 bewundern durften, wirkt der Klang ausgewogen und transparent. Allerdings empfanden wir den Sound des Gigabyte-Boards als eine Spur transparenter. Bei unserem ASRock Board sticht hingegen stellenweise die ungewohnt kräftige Betonung der Mitten und oberen Bässe heraus, wodurch besonders am schön lauten Kopfhörerverstärker am Frontpanel bei höheren Lautstärken die Transparenz spürbar abnimmt. Im Gegenzug funktioniert die Abschirmung aber einwandfrei, was beim Gigabyte-Konkurrenten leider nicht der Fall war. In Spielen liefert der simulierte Surround-Klang eine dichte Soundkulisse, in der die räumliche Ortung aber etwas besser sein könnte. Einstellungen werden über die Standard-Realtek-Oberfläche getroffen. Dementsprechend gibt es nur die Standard-Settings für Lautstärke, Balance, Aufstellung und einige Hall- und Equalizer-Einstellungen, sowie den erwähnten simulierten Surround. Einstellungen für den Kopfhörerverstärker gibt es leider keine und so lässt sich dieser nur mit der normalen Windows-Lautstärkeeinstellung regeln.

Alltag:
Im Alltag leistet sich das ASRock Board keine Schwächen. Performance und Stabilität sind wie gewünscht und der Sound macht Spaß. Die Optik eignet sich für die Präsentation hinter einem Gehäusefenster und an Anschlüssen gibt es keinen Mangel. Die starke Spannungsversorgung macht Lust aufs Übertakten, dem wir uns auf der kommenden Seite widmen.


Overclocking

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Übertakten kann man dieses Board entweder aus dem BIOS oder mit A-Tune unter Windows. Im BIOS gibt es zahlreiche Optionen, zu denen oft auch eine brauchbare Erklärung angezeigt wird. Zu beachten ist, dass die Load Line Callibration bei diesem Board nicht wie üblich mit hohem Level sehr stark greift, sondern Level 1 ist die stärkste Einstellung. Sollte das Board mit einem Setting einfrieren, kann man die Ursache dem Code der Onboard-LED-Anzeige entnehmen.

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A-Tune ist nicht ganz so umfangreich, aber doch mit allen wichtigen Funktionen ausgestattet. Man hat Zugriff auf Multi und BCLK, sowie die wichtigen Spannungen. Im System Info-Tab bekommt man übersichtlich die Temperaturen, Spannungen und Lüfterdrehzahlen angezeigt. Wir hatten allerdings das Problem, dass die gesetzten Werte nach jedem Neustart verloren gingen.

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Der sehr konservativ ausgelegte Turbo des i7 6700K wird vom Board wie auch bei unseren anderen Testkandidaten von Anfang an auf 4x 4,2GHz gehoben. Beim Übertakten mussten wir schnell ernüchtert feststellen, dass 4,7GHz mit potenter Luftkühlung das Höchste der Gefühle darstellen. Und selbst die haben wir in den Smal-FFT-Runs von Prime95 nicht stabil bekommen. Unser VCore von 1,365V näherte sich schon einem stabilen Zustand, erreichte dann aber die 100 °C und begann zu throtteln. Als nützlichstes Load-Line-Callibration Level stellte sich die 2 heraus. Hier blieb der VCore im Betrieb am dichtesten am gesetzten Wert, während Level 1 unter Last von gesetzten 1,36V auf 1,42V ging. Alle unsere Versuche mit 4,9 GHz scheiterten schon beim Laden des Desktops, obwohl unser i7 mit diesem Takt alle Benchmarks auf den getesteten Boards von MSI und ASUS bewältigt hat. Allerdings muss man berücksichtigen, dass diese mit 80€, bzw. 140€ mehr zu Buche schlagen. Das Setzen unseres 3000MHz XMP-Profils für den RAM funktionierte hingegen tadellos.

Leistung

Kommen wir zu den Benchmarks. Getestet haben wir auf folgendem System:

CPU: Intel Core i7 6700K
RAM: GEIL 16GB DDR4-RAM 3000MHz
Mainboard: ASRock Z170 Extreme 7+
GPU: MSI GTX 980 GAMING
SSD: Samsung 850 Evo 240 GB
PSU: Be quiet! Dark Power Pro 650W

Wir haben das System zunächst in unseren synthetischen Benchmarks von SiSoft SANDRA und AIDA46 gemessen und danach den etwas praxisnäheren 3D Mark Firestrike in normal und UHD, sowie die Benchmarks aus Metro: Last Light Redux und Tomb Raider durchgeführt. Anschließend haben wir dasselbe noch bei 4,7GHz wiederholt. In den folgenden Grafiken seht ihr den Vergleich der Werte des ASRock Z170 Extreme 7+ (kurz ASR X7+) zu unseren bisherigen Messungen:

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Bei diesen synthetischen CPU-Benchmarks konnte das ASRock Board mit erfreulich guten Werten punkten. Teilweise übersteigt die Rechenleistung mit 4,7GHz sogar die der Konkurrenz auf 4,9GHz Takt.

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Im Speicherbenchmark setzt sich das Z170 Extreme 7+ gut ins Mittelfeld hinter die teureren Konkurrenten.

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Auch beim etwas praxisnäheren Benchmark von 3D Mark befindet sich das ASRock Mainboard angenehm im Mittelfeld und muss sich nur den teureren Konkurrenten geschlagen geben.

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Beim Spielebenchmark zeigen sich wie auch bisher wenig Veränderung durch wachsende CPU-Leistung. Tatsächlich setzt das Extreme 7+ aber zwei neue Bestmarken bei Metro: Last Light Redux.

Fazit

Das Z170 Extreme 7+ ist ASRocks aktuelles Top-Produkt mit LGA1151-Sockel und das merkt man. Viele aktuelle Anschlüsse, nützliche Onboard-Schalter, guter Sound und edle Optik zeichnen das Board aus. An Besonderheiten bietet es ein eigenes USB 3.1-Frontpanel und einen zweiten Gigabit-LAN-Anschluss an der Rückseite. Besonders gefallen hat uns auch die Leistung in den Benchmarks, in denen sich das Extreme 7+ zum Teil gegen 140€ teurere Konkurrenten behaupten konnte.

Natürlich gibt es auch ein paar Schwachstellen. So war beim Übertakten mit i7 6700K bei 4,7GHz Schluss und die unter Windows gesetzten OC-Einstellungen gingen nach dem Neustart verloren. Im Allgemeinen machten Software, BIOS und auch Herstellerwebsite optisch und z.T. auch funktional einen altbackenen Eindruck und könnten ein Facelifting vertragen. Auch bei der Audio-Software war zu bemängeln, dass die Surround-Simulation von der Ortung her recht unpräzise war und dass man die Stärke des Kopfhörerverstärkers nicht regulieren konnte.

Alles in allem erhält man mit dem Z170 Extreme 7+ ein Mainboard, das seinen recht hohen Preis von 260€ auf jeden Fall wert ist. Besonders Nutzer mit Vorliebe für viele Anschlüsse werden hieran ihre Freude haben und die guten Benchmark-Leistungen machen die erwähnten Schwächen verziehen. Daher holt sich das Extreme 7+ wohl verdient unseren Gold-Award.

Pro:
+Viele aktuelle Anschlüsse (USB 3.1 mit Typ A und Typ C und eigenem Frontpanel, 3x M.2)
+Nützliche Onboard-Schalter und LED-Anzeige
+Guter Stereo-Sound
+Starke Benchmark-Leistungen
+Edle Optik

Contra:
-Recht hoher Preis
-Overclocking-Fähigkeit bleibt hinter den Erwartungen zurück
-Ungenau Surround-Simulation
-Altbacken wirkende Software

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