Gigabyte Z170X Gaming 3 – Bezahlbares Board für neuen Intel

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Fazit

Neben der hervorragenden Optik überzeugte uns das Gigabyte Z170X Gaming 3 vor allem bei der glasklaren Audio-Wiedergabe. Man findet viele neue Anschlüsse wie USB 3.1 mit Typ C-Stecker und 32GB/s M.2 Schnittstellen für SSD-Karten. Sogar ein Kopfhörer-Verstärker und ein wechselbarer Op-Amp sind mit an Bord. Darüber hinaus können selbst unerfahrene Übertakter mit Hilfe der vordefinierten Profile ordentliche 4,6 GHz aus ihrem i7 6700K kitzeln.

Allerdings gibt es auch einige Kritikpunkte. Den wertig in Metall gefassten PCIe-x16-Slots steht der wackelige obere Kühlkörper entgegen. Das BIOS ist zwar vertraut strukturiert, wirkt optisch aber angestaubt und bietet nur die nötigsten Stellschrauben zum Übertakten. Kommt die Grafikkarte ins Schwitzen, wird es der geschirmten Audio-Lane zu viel und man hört es im Kopfhörer fiepen, wenn man ihn ans Backpanel angeschlossen hat. Auch die Kooperation zwischen Gigabyte-Software und BIOS lief nicht immer glatt. Am meisten Probleme gab es aber beim Übertakten. Abseits der vordefinierten Profile und Auto-Settings wurde das Board bei hohen Taktraten in Prime95 umgehend instabil. Außerdem funktioniert das XMP-Profil unseres RAMs nicht richtig. Bootete das Board nicht mehr, hat der ClearCMOS-Jumper nichts gebracht und man musste die Batterie für einen Reset entfernen.

Trotz der beschriebenen Probleme hatten wir das Gefühl, mit dem Z170X Gaming 3 ein besonders für den Preis von knapp 150€ gutes Board zu erhalten. Es bietet starke Kernqualitäten und auch das erste Onboard-Sounderlebnis, das ich selbst ambitionierteren Hörern ans Herz legen mag. Daher zeichnen wir es mit einem guten Silber- und einem verdienten Preis/Leistungs-Award aus. Eine klare Empfehlung an alle Gamer, die sich einen ordentlichen Funktionsumfang für ihr Geld wünschen. Ambitionierte Übertakter und Nutzer mit vier Grafikkarten sollten sich aber etwas anderes suchen.

Pro:
+Rot-schwarze Optik mit roter LED-Lane
+Sehr guter Klang mit Kopfhörer-Verstärker und wechselbarem Op-Amp
+Neue Anschlüsse wie USB 3.1 und M.2
+Verstärkte PCIe-Slots
+Minimalistisches und sehr intuitives Softwarepaket und BIOS
+Einfaches Übertakten mit vordefinierten Profilen
+Bezahlbarer Preis

Contra:
-Starke Probleme beim Übertakten außerhalb der vordefinierten Profile
-Probleme im BIOS nach vorgenommenen Settings und Flashs aus Windows heraus
-Problem mit 3000MHz XMP-Profil
-Störfiepen im Kopfhörer am Backpanel
-ClearCMOS-Jumper schickt das Board in eine Bootloop
-Software hier und da problembehaftet
-Ein Kühlkörper wackelt

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