AMD setzt Intel auf dem x86-Markt zunehmend unter Druck. Laut Mercury Research sank Intels Marktanteil im zweiten Quartal 2026 auf 69,3 Prozent – der niedrigste Wert seit 1995. AMD erreichte dagegen einen neuen Rekord von 30,7 Prozent.
Besonders stark entwickelte sich AMD bei Notebook-Prozessoren. Der Marktanteil stieg innerhalb eines Jahres um 8,4 Prozentpunkte auf 28,9 Prozent. Auch im Desktop-Bereich legte AMD auf 34,9 Prozent zu.
Noch deutlicher zeigt sich der Trend bei Server-Prozessoren: AMD kommt inzwischen auf 34,5 Prozent, ein Plus von 7,3 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr. Intels Anteil liegt dort noch bei 65,5 Prozent.

Über den gesamten PC-Markt betrachtet erreicht AMD damit einen Rekordwert von 30,3 Prozent. Werden zusätzlich Semi-Custom-, Embedded- und IoT-Chips berücksichtigt, kommt AMD sogar auf 34,1 Prozent.
Intel verweist unterdessen auf steigende Umsätze im Datacenter-Geschäft und langfristige Lieferverträge. Die Zahlen zeigen jedoch deutlich: AMD gewinnt weiter an Boden und erreicht bei den x86-Prozessoren eine Marktposition, wie sie seit Jahrzehnten nicht mehr zu beobachten war.
*Quelle: CRN





