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ASUS ROG RYUJIN 360 im Test – Die Kühler Innovation?

Fazit

Die Idee ein Display auf einem Kühler anzubringen hat ASUS zwar nicht erfunden, dennoch ist das Konzept aus Pumpen-Kühler-Display-Kombination frisch und kann optisch überzeugen. Vor allem gefällt es uns sehr, dass wir auch eigene Bilder oder GIFs anzeigen lassen können. Allerdings benötigen wir, um die dafür passende Software benutzen zu können, ein ASUS Mainboard.
Das wohl wichtigste bei einem Kühler sind die Temperaturen des Prozessors und die Lautstärke der verbauten Lüfter. Hier kann die ASUS ROG RYUJIN 360 auf einem INTEL CORE i9-9900K verbaut überzeugen. Das Ganze sieht mit einem AMD Ryzen Threadripper 1920X etwas anders aus. Hier kann der Kühler mit der Konkurrenz nicht mithalten. Das liegt zum größten Teil an der geringen Kontaktfläche zur CPU. Die Lautstärke der ROG RYUJIN 360 ist bei 35% und 1000 Umdrehungen/min in einem guten Bereich. Erst mit voller Drehzahl ist der Kühler deutlich zu hören.
Der zusätzlich verbaute Lüfter, zwischen Pumpe und OLED-Display erfüllt seinen Zweck und kühlt die Spannungswandler-Kühler herunter. Die Idee dahinter finden wir sehr gut und haben es so noch nicht gesehen.
Einer der größten Kritikpunkte, neben dem Preis, ist die Verarbeitungsqualität des Radiators. Hier hätten wir etwas Besseres erwartet. Dennoch kann uns die ASUS ROG RYUJIN 360 überzeugen und erhält von uns 7.9 von 10 Punkten. Des Weiteren erhält der Kühler unsere Empfehlung. Für eine Empfehlung der Spitzenklasse hat es leider aufgrund der Kritikpunkte nicht gereicht.

PRO
+ OLED-Display
+ Lüfter für VRM-Kühlung
+ Temperaturen mit Intel i9-9900K
+ Einfache Montage
+ Leise Pumpe

NEUTRAL
* Lautstärke

KONTRA
– Preis
– Verarbeitungsqualität des Radiators
– OLED-Display nur mit ASUS Mainboard steuerbar
– Temperaturen mit AMD Ryzen Threadripper 1920X

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Wertung: 7.9/10

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