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ASUS ROG ZENITH EXTREME im Test

Im Detail

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Das Design des ROG ZENITH EXTREME wirkt sehr harmonisch und gefällt uns sehr. Hierbei handelt es sich um ein E-ATX-Mainboard was besonders auffällt, wenn wir die Breite des Mainboards mit den PCI-Express-Slot vergleichen. Die Rückseite des ROG ZENITH EXTREME wird zu einem Drittel von einer Backplate abgedeckt.

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Im unteren Bereich des Mainboards finden wir einige Anschlüsse für das Frontpanel. Darunter sind auch zwei USB-3.0 und zwei RGB-LED-Anschlüsse. Für Festplatten/SSDs stehen uns sechs SATA-Anschlüsse und ein U.2-Anschluss bereit.

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Neben dem 24 poligen ATX-Stromanschluss und den zwei 8-Pin-CPU-Stromanschlüssen befinden sich außerdem ein USB-3.1-Gen2-Anschluss, eine interne Reset-Taste und ein interner Power Schalter. Zwischen dem eben beschriebenen und den rechten Speicherbänken können wir einen ROG-DIMM.2 einstecken. Auf diesen können wir zwei M.2-SSDs montieren. Zusätzlich ist, neben dem ROG.DIMM.2, ein Schalter angebracht, mit dem wir einzelne PCI-Express-Slots deaktivieren können. Für alle OC-Experten bietet das ASUS ROG ZENITH EXTREME auch Messpunkte, an denen wir unter anderem die CPU-Spannung messen können. Dazu benötigen wir zum Beispiel einen Multimeter.

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Ein weiterer M.2-Slot befindet sich unter der PCH-Abdeckung des Chipsatzkühlers. Die PCH-Abdeckung dient dabei als Kühler für die montierte M.2-SSD.

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Am I/O-Backpanel stehen uns insgesamt zehn USB-Anschlüsse bereit. Dabei handelt es sich um acht USB-3.1-Gen1 und zwei USB-3.1-Gen2. Bei den USB-3.1-Gen2-Anschlüssen wird zwischen USB-Type-B und USB-Type-C unterschieden. Des Weiteren sind fünf 3.5mm-Klinkenstecker, ein optischer SPDIF-Ausgang und ein RJ45-Anschluss vorhanden. Für zwei WLAN-Antennen stehen uns zwei Anschlüsse bereit. Zusätzlich zu den ganzen Anschlüssen können wir auch auf einen ClearCMOS- und BIOS-Flashback-Taster zurückgreifen.

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Da der AMD THREADRIPPER über 64 PCI-Express-Lanes verfügt, sind auf dem ROG ZENITH EXTREME vier PCI-Express-Slots-x16 mit ganzen sechszehn PCI-Express-3.0-Lanes verbaut. Diese können wir auch einzeln deaktivieren, falls wir PCI-Express-Lanes benötigen. Zusätzlich zu den PCI-Express-3.0-Slots ist auch ein PCI-Express-2.0-x1 und -x4 vorhanden. Besonders interessant ist auch das verbaute OLED-Display, was über dem I/O-Backpanel sitzt. In diesem können wir uns Infos wie die aktuell anliegende Taktfrequenz oder auch eigene Grafiken anzeigen lassen.

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Wie wir anhand der Bilder sehen können, setzt ASUS beim ROG ZENITH EXTREME auf einen MOSFET-Kühler aus einem Guss. Dieser ist über eine Heatpipe mit einem weiteren Kühler verbunden. Da Ersterer aus einem Guss ist, bietet er weniger Angriffsfläche für durchströmende Luft als ein MOSFET-Kühler mit Alu-Finnen. Wir sind daher sehr auf die Temperaturen der MOSFETs gespannt.

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Als Zusatz zur MOSFET-Kühlung legt ASUS seit dem Erscheinen der THREADRIPPER 2000 Plattform einen 40mm-Lüfter bei. Die Montage des Lüfters ist einfach, allerdings wird dieser nur mit einer Schraube am Mainboard befestigt. Stabil ist was anderes. Inwiefern der Lüfter die Temperaturen der MOSFETs senken kann, schauen wir uns später an.

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Montiert wird der 40mm-Lüfter auf einer kleinen Halterung, die mit einer Schraube + Mutter am Mainboard befestigt wird. Nach der Montage befindet sich noch ein kleiner Abstand zwischen Lüfter und VRM-Kühler. Wir finden, dass das Ganze optisch nicht überzeugen kann und eher nach einer Notlösung als einer Dauerlösung aussieht.

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Zwischen dem ersten und zweiten PCI-Express-x16-Slot befindet sich die Spannungsversorgung der SoC. Hier setzt ASUS auf einen ASP1405 PWM-Controllermit drei Phasen. Bei den drei verwendeten MOSFETS handelt es sich um Texas Instruments CSD97374Q4M die jeweils 25 Ampere bereitstellen können. Hierfür legt ASUS im Cooling Kit auch einen Zusatzkühler bei, der auf dem unteren Bild zu sehen ist.

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Unter der Abdeckung des I/O-Backpanels wird ein Lüfter verbaut, der durch die Alu-Finnen des zweiten VRM-Kühlers Luft befördert. Die Größe des Lüfters beträgt 40mm.

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Beim ASUS ROG ZENITH EXTREME kommt eine echte 8-Phasen Spannungsversorgung zum Einsatz. Verbaut wird dafür ein ASP1405 PWM-Controller der maximal acht Phasen steuern kann und auch so konfiguriert ist. Bei den verbauten MOSFETs handelt es sich um IR3555M, die eine Leistung von 60 Ampere haben. Damit dürfte die Spannungsversorgung ausreichend dimensioniert sein. Es stellt sich somit nur noch die Frage, ob die VRM-Kühlung ausreicht.

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Auf der Rückseite der des Mainboards und der verbauten MOSFETs wird eine Backplate zur Kühlung eingesetzt. Diese soll zusätzlich dafür sorgen, dass die MOSFETs nicht überhitzen. Unter der Backplate befinden auch zwölf Kondensatoren.

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Unter dem zweiten VRM-Kühler befindet sich unter anderem der INTEL
Intel i211AT der für die 1GBit-RJ45-Schnittstelle zuständig ist. Des Weiteren befindet sich hinter den Audio-Anschlüssen der Anschluss für das verbaute OLED-Display.

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Bei der Größe des verbauten VRM-Kühlers hätten wir mehr erwartet. Allerdings lassen wir uns erst mal nicht von der Größe täuschen und sind sehr auf die Messergebnisse der Temperaturtests gespannt.