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Biostar X470GTN im Test


UEFI

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Das UEFI des BIOSTAR RACING X470GTN ist etwas anders aufgebaut als wir es von anderen Herstellern kennen. Unter dem Reiter Main finden wir Informationen zum Mainboard, zur BIOS-Version und zum Arbeitsspeicher. Auf der linken Seite finden wir unabhängig von den Reitern, wie hoch der CPU- und Speichertakt ist. Hinzu kommt die CPU-Temperatur, sowie Datum und Uhrzeit. Wir haben das X470GTN mit einer BIOS-Version vom 12.04.2018 erhalten. Vor dem Test haben wir das neuste BIOS vom 10.05.2018 auf das Rom geflasht.

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Beim Advenced-Reiter sind die klassischen Mainboard-Einstellungen untergebracht. Wie die CPU-Konfiguration, in der man zum Beispiel das Multithreading de-/aktivieren kann und einiges mehr, was die CPU betrifft. Des Weiteren finden wir im Advanced Menü auch den Hardware-Monitor, wo uns anliegende Temperaturen, Spannungen und die Drehzahlen der Lüfter angezeigt werden.

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Im Chipset-Reiter können wir einige Parameter verstellen, falls vonnöten.

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Innerhalb des Boot-Reiters finden wir die Einstelllungen die das Hochfahren des PCs betreffen. Hier dürfte die Boot-Reihenfolge für Meisten am intressantesten sein.

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Unter Security können wir ein Passwort festlegen, welches verlangt wird, sobald wir das UEFI betreten möchten. Sobald wir das User-Passwort festlegen, müssen wir dieses nach dem Starten des Systems eingeben, damit Windows gestartet werden kann.

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Beim Reiter O.N.E wird es dank des X470-Chipsatzes, für die etwas versierteren User interresant. Denn hier kann man den Takt des Prozessors bestimmen, sowie den Takt des Arbeitsspeichers. Des Weiteren können hier XMP-Profile des Speichers geladen werden oder die Timings manuell eingestellt werden. Hinzu kommen die Volt-Einstellungen für CPU und Arbeitsspeicher, dort fällt uns jedoch auf, dass wir nicht die Möglichkeiten haben zu untervolten oder die Load-Line-Calibration (LLC) einzustellen.

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Durch das Drücken der F5 Taste kommen wir zu den Lüftereinstellungen. Dort können wir vorgefertigte Lüfterkurven auswählen oder diese manuell selbst anpassen. Die Möglichkeit Screenshots zu machen, fehlt jedoch.

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Mit F6 kommen wir zur RGB-Steuerung. Die Möglichkeit die RGB-LEDs bereits im UEFI einstellen zu können, bietet nicht jeder Hersteller. Positiv kommt hinzu, dass man hier auch die Helligkeit verändern kann.

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Sobald wir alles eingestellt haben, können wir unter Save & Exit, die getroffenen Einstellungen speichern und das System neu starten oder unsere getätigten Veränderungen wieder auf Standard zurückzusetzen.

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Beim RAM solltest du dir mal einig sein, was du schreibst. In der Tabelle steht DDR4-2933 und im Text 3000MHz. Letztendlich schaffst du es den aber nur mit 2666MHz zu betreiben (vllt auch, weil die SoC Spannung recht gering ist). Neuanschaffung würde abhilfe schaffen, denn das Board ist mit bis 3200MHz (OC) spezifiziert. Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass selbst 3600MHz mit Ryzen 2000 deutlich einfacher zu erreichen ist als noch bei Ryzen 1000.<br />
Im Fazit kann ich nicht wirklich nachvollziehen, warum bei einer ITX Platine das Fehlen von einem 3.1 Gen.2 Typ-C Header ein Kritik-Punkt ist. Nenne mir eine ITX Platine die einen besitzt. Vergleiche zu ATX Pendants sind ziemlich fehl am Platz. Und warum werden die USB Anschlüsse nicht gemessen?<br />
Zudem fehlt mir eine Betrachtung der Software. Die hat mich beim X370GT7 nämlich in den Wahnsinn getrieben. Hätte gerne gewusst, ob es eine Besserung gibt. Insgesamt ein sehr enttäuschender Test.
P