Aktuelle Tests & Specials auf Hardware-InsideHeadsetsUnterhaltungselektronik

CM Storm Resonar geht ins Ohr – Das Klangwunder schlechthin?

[nextpage title=“Einleitung“ ]

Längst ist Cooler Master nicht mehr nur Garant für durchdachte Gehäuse in jedem Preissegment. Auch in der Gaming Sparte CMStorm hat Cooler Master schon einiges hervorgebracht, was die Mitbewerber in Ihre Schranken weißt. Vor kurzem kam ein Headset mit ins Programm, dieser Umstand ist sicherlich allein keine Headline Wert, wenn man sich das Headset dann aber anschaut wird klar warum dies durchaus eine Headline Wert ist.

Und was für eine! Ein In-Ear Gamer Headset!!

Ausgerichtet an mobile Gamer stellt sich Cooler Master selbstbewusst auf und Positioniert das „Resonar“ zwischen Ceres-300 und dem Sirus. Nicht jedoch beim Preis, hier siedelt Cooler Master das angesprochene Gamer Headset unter der magischen 50€ grenze an.

Großes Augenmerk beim Klang-Design legte Cooler Master nach eigener Angabe am hauseigener patentierter Bass FX Technologie.
Ob Cooler Master hier einen wahren Ohrwurm im Portfolio hat und ob Design und Verarbeitung genauso bedacht wurden wie die angekündigte schwerlastige Soundkulisse werden wir im folgenden auf die Probe stellen.

Für die freundliche Bereitstellung des Testsamples und das damit entgegengebrachte Vertrauen geht unser besonderer Dank an Cooler Master.

Wir freuen uns auf eine weiterhin enge Zusammenarbeit.

[​IMG]

Autor: jamison80​

[/nextpage]

[nextpage title=“Verpackung / Lieferumfang“ ]

Das Resonar kommt in einem wohl Designtem, matt-schwarzem Karton daher. Unter der aufklappbaren Front wird das erworbene Schmuckstück gut durch den Blister in Szene gesetzt.

[​IMG] [​IMG]
[​IMG] [​IMG]

Das äußere der Kartonage setz neben den Technischen Daten auch eine umfangreiche Feature-Liste gekonnt ins Blickfeld. Cooler Master hat sich bei dem Design der Verpackung erfreulicher Weise etwas zurückgehalten und lässt es unauffällig edel erscheinen.
In der Vergangenheit wirkten Verpackungen aus dem Hause Cooler Master und auch aus der Sparte CMStorm schnell etwas überladen was der Übersichtlichkeit der Keyfeatures nicht unbedingt zuträglich war.

Natürlich finden wir auch hier hoch-glänzend eingerahmte Bilder welche das Produkt nebst Highlights in Szene setzen, allerdings in einem überschaubaren und ansprechenden Umfang.

[​IMG] [​IMG]

Wertig und gut in Szene gesetzt hat man seitens Cooler Master den Lieferumfang in der Blisterverpackung zur Geltung gebracht. Das Headset ist so klar und Linear in positioniert das es an eine Grafikdarstellung erinnert. Die im Lieferumfang befindliche Transportbox, für das Headset und dessen Beiwerk kommt, so gut zur Geltung das man annehmen könnte es ginge hier um die Box.

[​IMG] [​IMG]

Das Headset ist gut in die Kunststoffverpackung eingepasst, auch die erwähnte Transporttasche, so wie der Schnellstart-Guide können sich kaum in der Kartonage bewegen. Zwar ist hier nicht davon auszugehen das sich etwaige Bauteile oder ähnliches selbst beschädigen, nichts desto trotz ist eine aufgeräumte und durchdachte Verpackung schon nahezu Pflicht in der hochwertigen PC-Peripherie.

[​IMG] [​IMG]

[​IMG] [​IMG]

Die Tasche beinhaltet neben zwei weiteren Paaren austauschbarer Aufsteckgummis verschiedener Größen auch einen Adapter um das Headset an den vorgesehen Mikrofon/Kopfhörer Anschlüssen am Computer betreiben zu können.

[/nextpage]

[nextpage title=“Erster Eindruck / Technische Details“ ]

Die Wertigkeit der Kopfhörer und der Kabel weiß auf den ersten Blick gefallen. Aus Aluminium gefertigte In-Ears wissen zu beeindrucken und hinterlassen einen ganz anderen Eindruck als man Ihn aus vergangener Zeit noch kennt.

[​IMG] [​IMG]
[​IMG] [​IMG]

Cooler Master hat es nicht versäumt auf möglichst vielen Bauteilen ein Logo oder gar Schriftzug zu hinterlassen, die ein gestanzte Seitenangabe von L & R sind wohl eher Pflicht als Kür.

Das 130cm lange, rote Flachbandkabel hat eine Art Gummierung, welche aber weder den Hang dazu hat an Kleidung hängen zu bleiben noch besonders schmutzempfindlich ist, auch hier wird ein wertiger Eindruck geschaffen. Der Klinkenanschluss ist passend zu den Hörern und der „Fernbedienung/Mikrofon“ mit Aluminium verarbeitet.

Der Anschluss des 3.5mm Klinkenanschlusses so wie die des Splitters sind vergoldet und fügen sich gut in das durchweg hochwertige Gesamtbild ein.

[​IMG]

Die technischen Daten des Resonar haben wir in der Grafik zusammengefasst, was diese Werte in der Praxis bedeuten schauen wir uns im Test auf der nächsten Seite an.

[/nextpage]

[nextpage title=“RESONAR Inside“ ]

Die Verarbeitung konnte auf ganzer Linie überzeugen, ob die Inneren Werte des Resonar´s den durchweg hochwertigen Eindruck aufrecht erhalten können muss der Praxistest beweisen.

Cooler Master hat in die Resonar In Ear Gaming Kopfhörer Ihr patentiertes BsssFX System Integriert welches durch einfach drehen am Ohrhörer aktiviert werden kann.

[​IMG]
RESONAR im Test

Das Resonar muß auch als mobile Gaming Headset durch unseren Audiophilen Parcour welche wir wie folgt aufgebaut haben:

  • Gamingbetrieb mittels Battlefield 4 & Titanfall
  • Einsatz am iPhone 5 als klassischen Walkmanbetrieb so wie fürs Telefonieren
Gamingbetrieb

 

[​IMG] [​IMG]

Im Gamingbetrieb spielt sich das kleine Resonar Headset mächtig auf, hier ist ganz klar die Stärke zu erkennen. Die ersten Momente mit dem Headset lassen einen beeindruckend zurück, hier bat das Resonar mächtig Druck und eine gute Atmosphäre auf, verstärkt wird der Druck noch bei aktivierter BassFX Funktion.

Hin und wieder gab es unter dem Betrieb der BassFX Funktion kleinere Verzerrungen, welche bei zunehmender Lautstärke etwas verstärkt wurden. Die Abschirmung nach außen funktionierte bestens, ab kurz über dem unteren Drittel der leistbaren Lautstärke fanden keinerlei Nebengeräusche den Weg in unser Ohr. Allerdings waren Geräusche aus dem aktiven Spielbetrieb für externe Personen in genau diesem Lautstärkebereich deutlich hörbar.

Durch die verschieden großen austauschbaren Ohradapter saßen die in Ears zu jeder Zeit fest und sicher im Ohr und haben selbst jede noch so ruckartige Bewegung gut gemeistert!

Musik

Für den Test im Musikbereich haben wir verschiedene Genres getestet, zum einen kam handgemachte Singer/Songwriter Musik seitens Lindi Ortega zum Einsatz, des weiteren füllten wir den Musikbetrieb durch klassische Rockmusik von den Foo Fighters auf und rundeten das Ganze mit elektrischer Musik von Daft Punk ab.

Daft Punk : Hier kann das Resonar, ähnlich wie im Gamingeinsatz, klare Stärke zeigen. Die Höhen sind zu jeder Zeit klar und der Bass ist auch ohne aktivierter BassFX Funktion gut ausgeprägt. Einzig die mitten könnten etwas präsenter sein wodurch deutlich mehr Dynamik erzeugt werden könnte.
Ohne aktiviertem BassFX hat das Resonar hier einen sehr schönen klaren und präsenten Ton, der leider seine Stärke erst ab einer gewissen Lautstärke ausspielen kann. Mit aktivierter BassFX Funktion wirkt der Sound um ein vielfaches voller und durchdringender, allerdings auch hier erst ab einer bestimmten Lautstärke. Hier nimmt man zwar auch bei geringerer Lautstärke den gesteigerten Bass deutlich war, jedoch auf Kosten der Höhen und der ohnehin schon etwas mageren mitten.

Lindi Ortega :
Bei handgemachter Countrymusik wie die von Lindi Ortega überrascht uns das Resonar auf voller Linie. Hätten wir die Stärke eher im Bereich elektronischer Musik erwartet kann uns das Resonar hinsichtlich fülle und Wertigkeit der gespielten Musik beeindrucken. Selbst unsauber gespielte Gitarrenakkorde verzerrt das Headset nicht, auch bei aktivierter BassFX Funktion weiß es zu überzeugen selbst bei geringerer Lautstärke ist das Klangbild zu jeder Zeit voll. Leider fehlt es auch hier etwas an Dynamik, wobei mitten hier besser zur Geltung kommen. Selbst ohne aktivierter BassFX Funktion und Lautstärke am Limit konnten wir dem Resonar keine Verzerrungen attestieren.

Foo Fighters :
Bei Rockmusik kann das Resonar zwar auch ganz gut abliefern, allerdings sehen wir hier eine kleine schwäche. Leider gehen uns hier zu viele Details der Musik verloren und durch das aktivieren von BassFX wird dieser Effekt noch weiter verstärkt. Hier liegt unsere Empfehlung ganz klar darin ohne BassFX zu hören.

Betrieb am iPhone5

[​IMG]

Der Betrieb am iPhone funktioniert Problemlos! Musik hören stellt keinerlei Probleme dar, die Mikrofon/Fernbedienung Kombination verrichtet Ihren Dienst vorbildlich, das haben wir bei weitaus hochpreisigeren Headsets schlechter umgesetzt gesehen! Durch einfaches Drücken auf die Bedienung pausiert man den aktuellen Titel, den nächsten Titel wählt man durch doppeltes betätigen.
Hält man den Schalter gedrückt meldet sich Siri ordnungsgemäß zu Wort. Auch das telefonieren erfolgt Intuitiv, anrufe können leicht entgegengenommen werden und das eingebaute Mikrofon leistet eine gute bis sehr gute Arbeit.
Das Mikrofon befindet sich am linken Ohrhörerkabel und hat einen sehr guten Abstand, um auch in etwas unruhigeren Momenten stets gute Arbeit zu leisten.

[/nextpage]

 

[nextpage title=“Fazit“ ]

Cooler Master liefert mit dem Resonar aus der CMStorm Serie ordentlich ab! Aber haben wir hier die Eierlegende Wollmilchsau!? Mitnichten!
Klare Stärke des Resonar ist der Gamingbereich, denn hier kann auch das patentierte BassFX System seine gesamte Stärke ausspielen und muss sich gegenüber ausgewachsenen Stereo Headsets nicht verstecken. Auch der Mikrofonbetrieb gefällt uns im Spielbetrieb auf ganzer Linie. Im Musikbereich braucht sich Cooler Masters zwar auch nicht verstecken jedoch zeigen sich hier durchaus schwächen, die je nach der Audiophiler Vorliebe schwer ins Gewicht fallen könnten. Auch gibt es im Audiobereich Bauartbedingt einige Defizite gegenüber einem On Ear Headset.

Dieses Ziel wurde seitens CMStorm aber offensichtlich auch gar nicht verfolgt, man wollte hier ein mobiles Gamingheadset bereitstellen welches auch an mobile Geräten seinen Dienst leistet, handlich ist und eine gute Mikrofonleistung aufweisen kann um ggf. sogar zu telefonieren und da müssen wir sagen hat CoolerMaster ordentlich abgeliefert! Wirft man den Preis von aktuell 37,31€ (stand 01.10.2014/Geizhals) mit in die Waagschale so hat man einen durchweg guten Artikel bereitgestellt der in jedem Einsatzgebiet einen guten Job leistet!

[​IMG] [​IMG]

 

Pro:
+ Sehr hochwertige Verarbeitung
+ Gute Gamingleistung
+ Optional zuschaltbare BassFX Funktion
+ Preis / Leistung

Contra:
– Dynamikbereich
– BassFX stellenweise zu stark

Zusammenfassen können wir dem CMStorm Resonar zweifelsohne unseren Preis/Leistung Award und unseren begehrten Gold Award verleihen.​

[/nextpage]