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Cooler Master Sentinel III

Cooler Master bemüht sich immer seine Produkte weiterzuentwickeln und auch jedem Nutzer, vor allem aber jedem Gamer die passenden Komponenten zu liefern. Eine davon ist die Maus Cooler Master Sentinel, welche einige Besonderheiten aufweist.​

Dabei wird uns die Maus von unserem Partner Cooler Master gestellt, wofür wir uns an diese Stelle herzlichst bedanken und auf weitere Zusammenarbeit hoffen.

Autor: AlexJ​


Inhalt und Spezifikation

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Die Sentinel III kommt in einer schlicht aber modern designten Verpackung, welche einen ersten Blick auf die Maus erlaubt. Weiterhin können schon grundlegende Spezifikationen entnommen werden.

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Der Lieferumfang ist sehr spartanisch: die Maus und ein kleiner Beipackzettel mit weiteren Spezifikationen.

Eine kurze Zusammenfassung der Merkmale können sie hier entnehmen:

  • Anzahl der Knöpfe 8 inkl. Mausrad
  • Oberflächenmaterial gummiertes Plastik
  • Gewischt 115g+45g extra Gewichte
  • Anschluss ein 1,8m langes USB-Kabel
  • Sensor Avago SDNS 3988
  • Auflösung max. 6400DPI
  • Interner Speicher Ja, 512kb
  • Extras RGB Beleuchtung, OLED Display & 2. Knopfzuordnung (Storm Tactix)

Aussehen und Beschaffenheit
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Die Maus ist in einem schlichten Schwarz/Anthrazit gehalten, welches leicht an Granit erinnert. Die Oberfläche ist leicht aufgeraut bzw. gummiert, sodass man nicht verrutscht und sich nicht so schnell Schmutz absetzt. Sie ist für Rechtshänder konzipiert und besitzt zu der Mausradtaste, der rechten und linken Maustaste noch 2 Knöpfe an der linken Seite, 2 unter und einen über dem Mausrad.

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Die Oberseite wird von LEDs beleuchtet in deren Mitte sich das OLED Display befindet. Hier kann das jeweilige Profil eingesehen und teilweise- mit den Knöpfen unter-/oberhalb des Mausrades auch angepasst werden. Dabei können DPI & LED-Farbe für jedes Profil geändert oder zu einem anderen Profil gewechselt werden.

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Das OLED Display zeigt zudem das Cooler Master Logo an, das auch gerne etwas größer hätte sein dürfen.
Auch die beiden LEDs vorne unterhalb der Maustasten sind etwas schwach bzw. sieht man das Licht nur, wenn man direkt von vorne die Maus betrachtet. Dadurch erfüllen die LED´s vorne leider keinen echten Nutzen, wie z.B. zur Identifizierung des Profils, wofür man aber auch das Display hat.

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Die Unterseite beinhaltet ein leicht zu erreichendes Fach, welches 5 x4,5g Gewichte enthält und man so das Gesamtgewicht etwas anpassen kann. Out of the Box ist die Sentinal im Vergleich zu anderen, kabelgebundenen Mäusen mit 115g Leergewicht relativ schwer. Vergleicht man sie allerdings mit Funkmäusen fällt das nicht weiter auf, weshalb das Zusatzgewicht ein wahrer Segen sein kann. Das USB-Kabel ist in schlichtem Schwarz gesleevt und ermöglicht USB-Polling Rates von bis zu 1000Hz.

Im Großen und Ganzen sieht die Sentinel III gut bis sehr gut aus und beinhaltet viele Funktionen, welche im Zusammenspiel mit dem Programm „Sentinel III“, welches von Cooler Master gestellt wird und online abrufbar ist, intensive Gamingsessions durchaus erleichtern.

Das Programm und der Test

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Wie von Cooler Master zu erwarten, wird für die Maus ein Programm zur Verfügung gestellt, mit welchem man so ziemlich alle Einstellungen auf seine Wünsche einrichten kann.
So besteht der Hauptbereich aus den Tastenzuweisungen, dem STORM TX (Storm TACTIX), welches eine zweite Tastenzuweisung mittels der hinteren seitlichen Taste zulässt, und selbstverständlich der LED Einstellung sowie der Sensoreinstellung.

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Des Weiteren können Makros erstellt und die Profile auch als Bibliothek gesichert werden.
Die Maus wurde einigen Stresstests unterzogen, in Form von minutenlangem Dauerklicken, intensiver Nutzung im Alltag und natürlich beim Gaming. Die Gamingtauglichkeit haben wir mittels The Witcher 3 und Diablo 3 ausgiebig getestet.

Schon zu Beginn hat sich die Maus etwas ungewohnt über das (Textil-) Mauspad bewegt. Der Grund ist ein etwas hoher Reibungswiderstand. Als mögliche Ursachen konnten wir die unteren Ränder der Lackierung sowie die Klappe für das Fach mit den Gewichten feststellen, die bei unserem Sample wenige 1/10mm zu weit herunterhing. Entfernt man 1-3 der Zusatzgewichte, ist das Problem nicht mehr merklich. Dies kann aber natürlich auch auf eine schlechte Kompatibilität mit dem Mauspad/ Textiloberflächen zurückzuführen sein, denn auf glatteren Oberflächen konnten wir diese Problematik nicht nachstellen.

Die Tasten und Knöpfe klappern nicht und sitzen fest an ihren Plätzen. Der Druckpunkt der Maustasten ist etwas härter als bei vergleichbaren Peripheriegeräten, was uns beim Dauerklicken auffiel. Auch das Mausrad hat einen vergleichsweise höheren Widerstand als wir es gewöhnt sind.

Nichtsdestotrotz kann man sich nach wenigen Minuten an die Maus gewöhnen. Sie liegt gut in der Hand, bietet einem etliche Funktionen, welche beim Gaming, aber auch im Alltag den Weg zur Tastatur ersparen. Der Sensor leistet dabei sehr gute Arbeit, sodass auch feinere Bewegungen möglich sind. Nur mit dem Scrollverhalten waren wir nicht zufrieden. Wer also lange Texte lesen möchte, sollte auf Pfeiltasten oder ähnliches zurückgreifen. Beim Gaming wiederum sieht es komplett anders aus, da ist der höhere Widerstand sehr hilfreich z.B beim Auswählen von Waffen in The Witcher 3.

Das OLED Display hilft einem dabei, das ausgewählte Profil und die eingestellten DPI herauszufinden. Für uns ist das Display allerdings mehr ein nice-to-have als ein must-have, da wir uns beim Gaming eher auf den Monitor als auf unsere Peripherie oder deren Displays konzentrieren.

Fazit

Cooler Master liefert mit dem OLED Display und dem Storm Tactix zwei gute Erweiterungen. Doch gerade das Display kann unter Umständen nur ein nettes Feature sein, welches aber relativ schnell ignoriert wird. Momentan findet man die Maus für etwas mehr als 50€, was für Leute, die viele Makros sowie viel Freiheiten in der Zuweisung der Tasten suchen, durchaus ein fairer Preis ist. Insgesamt liefert Cooler Master eine gute Maus im Mittelklassesegment , weshalb sie den Silber-Award verliehen bekommt.

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Positiv
+ nicht zu leicht
+ Gewicht einstellbar
+ OLED Display
+ schlankes und gutes Zusatzprogramm
+ Haptik auch nach Stunden noch angenehm
+ viele Tastenzuweisungen möglich

Negativ
– leichtes Reiben auf dem Mauspad
– etwas stärkerer Tastendruck notwendig
– Beleuchtung & Display nicht für jeden sinnvoll

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