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Cooler Master Sirus 5.1 im Test

Wir haben bereits viele Artikel von dem PC-Teile Hersteller Cooler Master genauer unter die Lupe genommen. Ein vollwertiges Headset wurde uns bis jetzt allerdings noch nicht gestellt. Nun haben wir die Ehre Cooler Masters TOP-Headset testen zu dürfen: Das CM Storm Sirus 5.1! Es bietet TRUE 5.1 mit jeweils vier Membranen pro Hörerseite, ein klappbares Mikrofon und eine Spezielle 5.1 USB Soundkarte, an welcher Optimierungen direkt vorgenommen werden können.

An dieser Stelle möchten wir uns recht herzlich bei Cooler Master für die Bereitstellung des Testsamples und das uns damit entgegengebrachte Vertrauen bedanken.


Autor:
Seb1 (Sebastian Löwe)​

Verpackung

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Das Cooler Master Storm Sirus 5.1 kommt in einem bunt bedruckten Karton daher. Das Design ist aber größtenteils in den Farben rot und schwarz gehalten. Zu finden ist das CM Storm Logo, sowie ein Ausschnitt des Headsets, der Produkttitel und relevante Technische Daten in mehreren Sprachen. Auf der vorderen Seite der Verpackung befindet sich ein Sichtfenster, durch welches man die USB Soundkarte und einen Teil des Headsets sehen kann.
Innerhalb der Kartonage befindet sich eine Plastikschale, in welcher das Headset und die Steuerungseinheit befestigt sind. Die zugehörigen Kabel werden nach hinten in einen weiteren Karton verpackt, in welchem sich auch das übrige Zubehör befindet. Das Entpacken gestaltet sich hierbei etwas schwierig, da die Öffnungen, durch welche die Kabel herausgezogen werden müssen etwas klein sind und so die zusammengebundenen Kabel erst auseinandergenommen werden müssen, um herausgenommen zu werden. Sobald das Headset aus seiner Verpackung befreit ist, lässt es sich vollkommen nutzen.

Lieferumfang

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Zum Lieferumfang des Cooler Master Sirus 5.1 gehören neben dem Headset und der USB Soundkarte an sich 2 Paar Ohrpassstücke ein Kabel zum Anschluss an eine separate Soundkarte mittels 3,5mm Klinke Anschlüssen und eine Schnellstart Anleitung.
Am Lieferumfang lässt sich erkenne, dass es sich hierbei um ein gehobeneres Headset handeln muss, da er größer ausfällt als üblich.

Technische Daten

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Erster Eindruck

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Auf den ersten Blick fällt das grau / schwarz gehaltene Design, des Cooler Master Storm Sirus 5.1 in den Augenschein. Eine schwarze Zierleiste, mit eingeprägtem „CM STORM“ Schriftzug, erstreckt sich über den Bügel bis zu den Hörern. An den Außenseiten der Muscheln findet man ebenfalls eine „CM STORM“ Aufschrift und das entsprechende Logo, welche bei eingestecktem USB rot beleuchtet sind. Die Länge des Bügels lässt sich auf beiden Seiten in jeweils 11 Stufen einstellen, so kann das Headset problemlos an den Kopf des Hörers angepasst werden. Nach dem Entfernen der austauschbaren Ohrpassstücke kommen pro Seite vier Membrane für die räumliche Wahrnehmung des Audiosignals zum Vorschein. Am linken Hörer ist ein Mikrofon befestigt, das sich nach oben und unten klappen lässt und im hochgeklappten Zustand automatisch stumm geschaltet ist. Es lässt sich außerdem so verbiegen, dass es den idealen Abstand zum Mund einhält.
Alle Anschlusskabel des Sirus Headsets sind gesleeved und haben vergoldete Kontakte für besseren Kontakt.

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Die mitgelieferte USB Soundkarte gefällt auf Anhieb durch seinen edlen Klavierlack und das mittig gelegene, aus Metall gefertigte Stellrad. Durch eine LED-Statusanzeige und drei Buttons lassen sich unkompliziert Optimierungen des Audiosignals vornehmen.
Mithilfe des beiliegenden 3,5mm Klinke Adapters kann das CM Storm Sirus 5.1 auch an einer, im PC integrierten, Soundkarte betrieben werden.

Die Verarbeitung kann getrost als sehr hochwertig beschrieben werden. Die verwendeten Materialien befinden sich qualitativ gesehen ebenfalls auf höchstem Niveau, wodurch das Sample sehr robust erscheint.

Installation

Die Software Cooler Master Storm Sirus 5.1 ist auf der Herstellerseite für Windows XP / 7 / 8 / 8.1 zum Download bereitgestellt. Nach der Installation lässt sich die externe Soundkarte des Headsets, wie jede gewöhnliche interne Karte nutzen. Durch die Software lassen sich weitere Optimierungen durchführen.
So lassen sich parallel zur Hardware-Steuereinheit die Lautstärke für die verschiedenen Membrane einstellen, einen Virtuellen 7.1 Sound erzeugen oder das Klangbild durch einen Equalizer anpassen.

Software

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In der Software der mitgelieferten USB Soundkarte lassen sich zahlreiche Einstellungen für Klang und Mikrofon vornehmen. So lassen sich die Channel für Vorne, Hinten, Mitte und Bass separat konfigurieren, das Gesamte Klangbild durch Effekte oder durch einen Equalizer verändern. Dank dem 7.1 Virtual Speaker Shifter lässt sich ein virtuelles 7.1 Ambiente erschaffen, um zum Beispiel ein Spielszenario noch räumlicher wahrnehmen zu können. Eine kleine Spielerei hingegen sind die Umgebungseffekte, welche den Ton klingen lassen, als wäre der Hörer beispielsweise unter einer Dusche. Die Flex Bass II Technologie fungiert als digitale Frequenzweiche zur Optimierung tiefer Töne. Die Software ist somit deutlich umfangreicher, als bei den meisten Onboard Soundkarten und bietet mehr als ausreichend Möglichkeiten den Klang jedem Benutzer entsprechend zu perfektionieren.

Audiotest

Ein wichtiger Aspekt eines Headsets ist der Tragekomfort über längere Benutzungsdauer, denn durch diesen Faktor ist bestimmt, ob es für den jeweiligen Benutzer auch alltagstauglich ist.
Aufgrund des vergleichsweise hohen Gewichts des CM Storm Sirus wird die Nackenmuskulatur etwas stärker belastet, als bei ähnlichen Headsets. Dies macht sich aber erst bei sehr langem Tragen bemerkbar.
Doch nun möchten wir zu einem weitaus bedeutsameren Thema kommen:
Den Klang
Anfangs lässt sich gleich sagen, dass es beim Sirus 5.1 nie an Bässen mangeln wird. Ob das für den User nun von Vorteil oder Nachteil ist, kann letzten Endes nur er selbst entscheiden. Allerdings klingen Töne in höheren Lagen etwas Blechern und nicht sehr präzise. Beim Gaming ist das aber kaum störend. Nur beim Genuss von Musik kann es unter Umständen nicht den gewünschten Klang ausgeben.
Zu guter Letzt testen wir den Klang des Mikrofons, auf welches beim Online-Gaming nur selten Verzichtet werden kann.

Mikrofontest

Das Mikrofon des CM Storm Sirus 5.1 liefert aufgrund seiner vergleichsweise großen Entfernung zum Mund einen relativ leisen Pegel. Bässe fehlen dem Mikrofon leider fast vollständig. Klangbeispiele finden sie am Ende dieser Seite.
Klappt man das Mikrofon nach oben, so entsteht ein für Headsets übliches Geräusch, was zwar etwas stören könnte, aber kaum vermeidbar ist.

In folgendem Link sind diverse Tonaufnahmen enthalten:

Fazit

Cooler Master bietet mit dem Storm Sirus 5.1 ein Produkt, dass dem Nutzer ein für den Preis akzetables Surround-Erlebnis ermöglicht, auch wenn er keinen Platz für eine große Anlage hat. Natürlich reicht das Erlebnis wegen der kleinen Treiber und externen Soundkarte für die Simulation nicht an ein vollwärtiges Lautsprecher-System heran, das aber auch einiges mehr  kosten würde.

Trotz der nicht ganz überzeugenden Qualität des Mikrofons lassen sich ohne weiteres vernünftige Gespräche mit beispielsweise seinen Mitspielern führen.
Durch die hochwertige Verarbeitung und das durchaus ansprechende Design ist das Headset sicherlich ein Blickfang auf jedem Schreibtisch.

PRO
+ 5.1 Surround Sound
+ Optimierbare Soundkarte
+ Hochwertig verarbeitet
+ Ansprechendes Design

CONTRA
– Kompliziert verpackt
– Mikrofonqualität etwas eingeschränkt

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Aufgrund des Gebotenen bekommt das Cooler Master Storm Sirus 5.1 den HarwareInside Gold und Design Award verliehen.

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