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Corsair Carbide 270R – Der preiswerte Einstieg



 

Testystem:

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Einbau:

Der Einbau verlief reibungslos, was wohl auch der weitgehend werkzeuglosen Montage und Installation zuzuschreiben ist. Hier setzt Corsair, wie mittlerweile viele andere Hersteller, auf sogenannte Thumbscrews, zu deutsch Rändelschraube. Das relativ großräumige Platzangebot im Innenraum ist sehr angenehm was die Hardwareinstallation und auch letztendlich die Individualisierung angeht. Selbst ein Radiator im Push/Pull Betrieb würde in dem kleinen Sprössling Platz finden, ohne den Zugang zu wichtigen Komponenten zu versperren.

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Das Dummy-System darf testweise Platz nehmen. Die Durchführungen sind groß genug um beispielsweise beim 24 Pin Stecker noch weitere Kabel hindurchzuführen.

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Das große ATX Mainboard endet genau über der Netzteilabdeckung, was den unteren Slot des Mainboards für Grafikkarten oder ähnlichem unbrauchbar macht. Hier ist allerdings zu bedenken, dass ohnehin eher die oberen Slots zu belegen sind, um die beste Leistungsausbeute zu erzielen, daher ist dies nicht ganz so dramatisch.

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Auf der Rückseite bewährt sich die große Montageöffnung hinter dem Mainboard, hier kann der CPU Kühler bequem installiert werden ohne das Mainboard wieder aus dem Gehäuse holen zu müssen, selbst wenn eine große Backplate für den Kühler notwendig ist.

Im Alltag:

Im Alltag schlägt sich der jüngste Carbide’ler nahezu ausgezeichnet, die 120 mm Lüfter sind im Desktopbetrieb angenehm leise und sorgen für einen durchgehenden Luftzug im Gehäuse. Allerdings ist es zu empfehlen, den vorderen Lüfter etwas höher drehen zu lassen als den hinteren, so entsteht ein leichter Überdruck im Gehäuse und vermindert so den eintretenden Staub, was zu einem längeren Putzintervall führt. Leider kommen wir da trotzdem nicht vorbei, die große Öffnung in der Oberseite des Gehäuses tut alles dafür, dass wir immer wieder eine leichte Staubschicht auf unsere Rückplatte der Grafikkarte finden. Die zur Seite verlegten Schnittstellen sind etwas gewöhnungsbedürftig, vor allem dann, wenn das Gehäuse unter einem Schreibtisch steht und somit eigentlich der Weg zu den Anschlüssen verwehrt beziehungsweise nicht sichtbar ist.