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Corsair Strafe – Mechanische Tastatur mit futuristischem Design

Dass die Tastatur sowohl optisch als auch haptisch einen ordentlichen Eindruck hinterlässt, steht außer Frage. Das muss für den Betrieb im „Tagesgeschäft“ aber nicht zwangsläufig positiv sein. Wie sich die Tastatur hier schlägt, sollen die folgenden Zeilen veranschaulichen.
 

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Wie beim Lieferumfang bereits erwähnt sind verschieden Keycaps zum Austausch beigelegt. Deren Montage geht flott und problemlos von der Hand und durch die verschieden angewinkelten Caps bietet die Tastatur neben der üblichen WASD Bestückung auch weitere Konfigurationen. Die angeraute Oberfläche gefällt uns hier ganz gut. Was uns bei den Tastenkappen hingegen nicht so gut gefällt, ist der aufgesetzte graue Rand. Es scheint zwar so, als hätte man hier einen gummiartigen Belag auf die Tasten gegeben, was aber nicht der Fall ist. Leider sind die Tasten nur halb-hoch grau lackiert. Eine Volllackierung hätte uns hier besser gefallen und der Tastatur zu einem optisch runderen Gesamtbild verholfen.
 

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Einen weiteren Kritikpunkt finden wir in der Standfestigkeit der Tastatur. Sind die Füße eingeklappt, steht die Corsair Strafe auf unserer Schreibtischunterlage noch recht fest. Bei ausgeklappten Füßen ist dem leider nicht mehr so. Das liegt zum einen an den recht schmalen Gummieinlagen an der Vorderseite der Tastatur und zum anderen daran, dass an den Füßen schlicht und ergreifend nichts ist, was für Rutschfestigkeit sorgen könnte. Hätte man die Gummis an der Vorderseite etwas breiter gestaltet, wäre das wohl schon ausreichend gewesen, um der Tastatur auch im angewinkelten Zustand einen festen Stand zu geben.
 

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[​IMG] Corsair Utility Engine:
 
Beim Test der Corsair Strafe freuen wir uns auch auf die durchaus vorzeigbare Software, welche Corsair seinen Tastaturen und Mäusen mit an die Seite stellt. Zwar gab es in der Vergangenheit Kritik für die Unübersichtlichkeit und wenig intuitive Benutzung, trotzdem machen das Benutzen und Ausprobieren jedes Mal Spaß.
 

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Die Softwarefunktionalität hatte keine Macken und Makros und Beleuchtungen waren schnell konfiguriert.

[​IMG]Im Gaming-Einsatz
 

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Im Gamingeinsatz setzen wir auf die Shooterreferenz “Battlefield” sowie auf Titanfall. Hier können die sensiblen Red Switches durchweg punkten. Schnelle Schusswechsel und ruckartige Bewegungen gehen leicht und verzögerungsfrei von der Hand. Auch der Einsatz von Makros gelingt zügig und komfortabel. Man merkt förmlich, dass die Tastatur genau hier hingehört.
 
[​IMG] Office-Betrieb:
 
Schreibarbeiten machen mit der Corsair Strafe schnell Spaß. Hat man sich erst einmal auf die Tastatur und deren Taster eingestellt, geht das schreiben flott von der Hand. Auch wenn man anfangs sicher die ein oder andere Fehleingabe zu verzeichnen hat, was auf die Empfindlichkeit der MX Red Switches zurück zu führen ist, gewöhnt man sich mit etwas Übung daran. Die futuristisch-eckige Tastenbeschriftung weist den Schwerpunkt der Tastatur aber im Gaming-Bereich aus, da für den Office-Betrieb normale Zeichen leichter lesbar sind.
 
[​IMG] N-Key Rollover
 
Wenn Ihr zurzeit eine herkömmliche Tastatur verwendet, basiert diese aller Wahrscheinlichkeit nach auf Rubberdome-Basis. Sicher keine schlechte Technik, allerdings kann sie nur eine bestimmte Anzahl an gleichzeitig betätigten Tasten verarbeiten. Einige Hersteller haben diese Technik zwar schon verfeinert, sodass effektiv mehr Tasten gleichzeitig betätigt werden können, allerdings hat bis heute niemand ein vollständiges N-Key Rollover zu Stande gebracht. Dies ist schnell erklärt: Bestimmte Tasten belegen einfach die gleichen Schaltkreise, welche dann vom Controller nicht weiter verarbeitet werden können.

Wir geben uns aber natürlich nicht mit bloßen Versprechungen zufrieden und testen mittels Aqua´s KeyTest, ob tatsächlich alle Eingaben gleichzeitig verarbeitet werden können.
 
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Die hellen Tasten sind die inaktiven, demnach sind die dunklen Tasten die aktuell aktiv betätigten Tasten.
 
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Tatsächlich quittiert auch Aqua´s KeyTest ein vollständiges Rollover und wir konnten selbst waghalsigste Tastenkombinationen in verschiedenen Anwendungen und Spielen betätigen, ohne eine Fehlverarbeitung festzustellen. Um tatsächliche alle Tasten gleichzeitig auszulösen, testeten wir zweierlei Maßen: Zum einen naheliegend, indem wir die Tastatur umdrehen und von der Unterseite alle Tasten vom Schreibtisch auslösen ließen, zum anderen unter zur Hilfenahme anwesender Protagonisten, um tatsächlich manuell und mit vielen Händen alle Tasten zu betätigen. Das Ergebnis zeichneten wir dann mittels Aqua’s KeyTest auf.

Hier erlaubte sich die Strafe keinerlei Fehler und absolvierte den Test erwartungsgemäß bravourös. Im Folgenden wollen wir die Eindrücke des Tests zusammenfassen.