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Cougar 700M – Stylische Mecha-Maus für Gamer

Einrichtung und Software

Direkt nach dem Anschließen lässt sich die Maus benutzen und die oberen Daumentasten funktionieren als Vor/Zurück, während die Taste hinter der Maus die DPI-Stufe regelt. Die kleine LED unter dem Mausrad leuchtet in Rot auf. Die Standard-DPI-Stufen liegen per default bei 800, 1600, 3200 und 5600, was den Geschmäcker-Bereich ganz gut abdecken dürfte.

Zugriff auf den vollen Funktionsumfang der Maus bekommt man erst mit der Installation der entsprechenden Software. Die kann man sich auf der Herstellerseite unter diesem Link herunterladen und ist erfreuliche 10mb klein. Mittlerweile gibt es auch einen deutschen Installer, dem aber noch einige Fehler wie z.B. eine französische Sniper-Button-Bezeichnung innewohnen. Auch „Höhe aufheben“, „Winkel andocken“ und „Doppelte Klickgeschwindigkeit“ klingen eher nach dem Google-Translator und gehen etwas an der eigentlichen Bedeutung vorbei. Das ist immerhin besser als nur Englisch, aber noch nicht ganz perfekt.

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Die aufgerufene Software überzeugt dann mit einem ungewöhnlich aufgeräumten Layout. Man muss nicht umständlich durch x Unterpunkte navigieren, um eine bestimmte Einstellung zu finden, sondern es gibt drei konfigurierbare Profile und drei Reiter mit Einstellungen. Die drei Modi lassen sich über „Game Profile Management“ benennen, mit einem eigenen Icon versehen und an den Start von einer oder mehreren .exe koppeln. So kann man zum Beispiel sein Shooter-Profil mit titanfall.exe, bf3.exe und cod4.exe verknüpfen und ein zweites für Strategie mit den Executables für Starcraft und Total War. Sind die Modi nicht an Executables gekoppelt, kann man sie über die Software oder einen definierten Profil-Button auf der Maus umschalten.

Der erste Einstellungs-Reiter erlaubt das Festlegen von bis zu vier DPI-Profilen und zusätzlich eins für den verlangsamenden Sniper-Button. Daneben finden sich alle anderen detaillierten Sensor-Einstellungen wie USB-Polling-Rate, Lift-Off-Distanz, Doppelklick-Geschwindigkeit, Scroll-Geschwindigkeit und eine Einstellung für die Mauszeiger-Geschwindigkeit in Windows. Die eher unbeliebten Funktionen Beschleunigung und Angle Snapping können bei Bedarf aktiviert werden.

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Der zweite Reiter widmet sich der Tastenzuweisung. Neben den drei Daumentasten und den zwei mittigen Schaltern können auch alle drei Mausrad-Eingaben und sogar linke und rechte Maustaste frei belegt werden. Dafür bietet das rechte Feld aus verschiedenen Themengruppen die Standard-Aktionen, verschiedene Umschaltmöglichkeiten für DPI und Modi, Multimedia-Steuerung und die erwähnte verlangsamende Sniper-Button-Funktion. Auch das Aufzeichnen einzelner Tastendrücke und ganzer Makros mit bis zu 174 Teilschritten mit detailgetreuer Anschlagsverzögerung ist möglich. Allerdings sollte man nicht wie wir Makros erstellen, die eine Taste dauerhaft gedrückt lassen. Denn die dauerhafte Eingabe bleibt aktiv, bis man die Makro-Taste neu belegt hat.

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Der dritte Reiter widmet sich allein der LED-Beleuchtung und man kann hier aus den 16,8 Mio. möglichen Farben auswählen. Dabei lässt sich nur der Farbton aber nicht die Helligkeit einstellen. Neben Always-On gibt es auch einen pulsierenden „Breathing“-Modus oder man kann die Beleuchtung ganz abschalten. Enttäuschend ist hier die wirklich schwache Leuchtkraft der LED, die selbst im dunklen Zimmer nur auffällt, wenn die Maus möglichst dicht vor einer möglichst hellen Wand betrieben wird.

Die definierten Profile können auf der Maus gespeichert und lokal gebackuped werden, sodass sie auch abseits des heimischen Computers zur Verfügung stehen. Während unseres Tests bekamen wir keine Abstürze zu Gesicht und alle angebotenen Funktionen arbeiten ohne Probleme.