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Die Entwicklung von mobilen Games in den vergangenen 5 Jahren

Als im Jahr 1998 der Mobiltelefonhersteller Nokia das Spiel “Snake” auf seinen Handys auslieferte, begann die Ära des mobilen Spielens. Für heutige Verhältnisse ein extrem primitives Spiel, doch es fesselte eine ganze Generation nachhaltig. Noch heute kann dieses Spiel, etwas hübscher versteht sich, auf aktuellen Smartphones installiert werden. Seither hat die Entwicklung ein Tempo angenommen, welches nur schwer zu fassen ist.

Mobiles Gaming als fester Bestandteil des Alltags

Computerspiele sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Das gilt aber eben auch für die mobilen Varianten. Diese Spiele sind teilweise von den großen Brüdern auf Computern und Konsolen kaum noch zu unterscheiden. Ein gutes Beispiel, wie sehr die Entwicklung bereits vorangeschritten ist: Der Landwirtschafts-Simulator. Dieses Spiel, bei dem der User auf dem Computer einen landwirtschaftlichen Betrieb leitet und dabei eine Vielzahl von Fahrzeugen und Geräten bedienen muss, gilt als eines der erfolgreichsten Computerspiele überhaupt. Die Qualität der Grafik sowie das Spielprinzip sind sehr komplex. Kaum vorstellbar, dass so etwas auch auf dem Smartphone oder dem Tablet möglich ist.

Doch Entwickler Giants Software brachte schon die 2017er-Version des Spiels als mobile Variante heraus. So geschehen auch mit der aktuellen 2019er-Version, die inzwischen als “Landwirtschafts-Simulator 20” sowohl im Google Play Store als auch im Apple App Store für Smartphones und Tablets zum Download bereitsteht. 3D-Grafik und ein realistischer Sound können überzeugen und lassen beim Spielen schnell Zweifel daran aufkommen, ob wir tatsächlich “nur” ein Telefon in der Hand halten oder doch einen Mini-PC mit uns herumschleppen.

Casual Games im Fokus

Die Spieleindustrie setzt aber nicht ausschließlich auf technisch aufwendige Produktionen und Ableger von erfolgreichen PC-Titeln. Stattdessen sind gerade im mobilen Bereich sogenannte “Casual Games” zunehmend erfolgreich. Das schnelle Spiel für zwischendurch, welches mit einem Finger bedient werden und während einer Bus- oder Bahnfahrt für Abwechslung sorgen kann, steht in den Downloadlisten ganz weit vorne.

In diesen Bereich fallen auch Casinospiele, wie Slots und Tischspiele. Diese werden von Online Casinos weltweit angeboten und ermöglichen dem Spieler nicht nur jede Menge Spaß, sondern auch die Möglichkeit, Gewinne einzustreichen. Ein Download oder ein Kauf via App Store ist hierfür nicht nötig, denn diese Spiele starten ganz einfach aus dem Browser heraus. Unter der Adresse https://bonus-jaeger.de/ gibt es eine große Anzahl an geprüften und seriösen Casinoanbietern. Beliebte Slots sind beispielsweise:

 

  • Starburst
  • Book of Dead
  • Vikings Go Berzerk
  • Fire Joker

 

Einbindung der Realität

Ein Quantensprung in der Entwicklung von mobilen Games war sicherlich das Spiel “Pokemon Go”. Spieleentwickler Niantic brachte den Hit im Jahr 2017 schrittweise auf den Markt. Dabei wurde die unmittelbare Umgebung des Spielers mittels GPS-Daten eingebunden. Spieler werden virtuell auf einer Landkarte positioniert, diese basiert auf OpenStreetMap-Karten. Gespielt wird im Freien, das Spiel nutzt Sehenswürdigkeiten, Wahrzeichen und auffällige Objekte zur Gestaltung der virtuellen Spielwelt.

Der Spieler steuert einen Avatar auf der virtuellen Landkarte. Um den eigenen Charakter zu bewegen, muss sich der Spieler selbst in Bewegung setzen. Ziel des Spiels ist es, Pokemon zu finden und zu fangen. Jeder Spieler kann dabei einen Pokemon nur einmal an einem Ort fangen. Das Spiel löste einen weltweiten Hype aus. So musste die Girardet-Brücke in Düsseldorf aufgrund des Andrangs der Pokemon Go Spieler zeitweise für den Straßenverkehr gesperrt werden.

Um alle vorhandenen Pokemons zu fangen, müssten die Spieler im Übrigen eine Weltreise machen. Denn bestimmte Pokemons tauchen nur in bestimmten Regionen der Erde auf. Corasonn beispielsweise lässt sich nur entlang des Äquators fangen, Kangama gibt es nur in Australien. Und Tauros gibt es ausschließlich in Nordamerika.

Weitere Spiele, die Hypes auslösten

Spiele für Android oder iOS lösten in der Vergangenheit immer wieder wahre Hypes aus, welches die Server zum Erliegen kommen ließen. Beispiele für solche Spiele sind:

  • FarmVille
  • Angry Birds
  • Candy Crush Saga
  • Die Sims mobile
  • Super Mario Run
  • io
  • Flappy Bird
  • Temple Run
  • 2048

 

Alle diese Spiele haben gemeinsam, dass nach dem Erscheinen der Titel Begeisterungsstürme ausgelöst wurden. Im Gegensatz zu den meisten Computer- und Videospielen sind mobile Spiele wesentlich langlebiger. Sie werden jahrelang regelmäßig gespielt und verlieren nur sehr langsam an Attraktivität.

Die weitere Entwicklung: Diese Ideen liegen in den Schubladen

Keine Frage: Der mobile Spielemarkt ist inzwischen einer der wichtigsten geworden. Die Marktanteile von Konsolen und Computerspielen gehen immer weiter zurück. Das liegt hauptsächlich daran, dass die Entwickler von mobilen Spielen es auf eine ganz bestimmte Zielgruppe abgesehen haben: Die sogenannten Casual Gamer. Das sind Spieler, die eher nebenbei spielen und für einen begrenzten Zeitraum. Während PC-Freaks teilweise mehrere Stunden am Stück bei einem Spiel verbringen können, nutzen Handy- und Smartphone-Spieler die Gunst der Stunde. Gespielt wird im Bus, in der Bahn oder um Wartezeiten zu überbrücken. Für aufwendige Games mit einer dichten Storyline oder komplizierten Steuerungen ist da nicht viel Zeit.

Daher bestimmen Spiele mit kurzen Einarbeitungsphasen und einfacher Bedienung den Markt. Puzzlespiele, Jump & Run Games oder Autorennen sind sehr beliebt. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Entwicklung insgesamt Grenzen auferlegt sind. Denn mit der stetigen Verbesserung der Technik in den Endgeräten eröffnen sich auch Spieleentwicklern immer neue Ideen.

Einbindung von virtueller Realität

Was bei Computern und Konsolen schon etabliert scheint, ist bei Smartphones und Tablets noch immer ein Stück Zukunftsmusik: Virtuelle Realität. Es geht dabei um sogenannte VR-Brillen. Diese setzt der Spieler auf und taucht dank einer sehr realistischen Spielwelt komplett ab. Denn der Spieler bekommt nur noch die Spielwelt zu sehen. Die eigene Realität verschwindet. Die Spieleentwickler wollen dieses Konzept auch bald für Smartphones und andere mobile Endgeräte etablieren. Inwieweit dies erfolgversprechend ist, bleibt abzuwarten.

Ein VR-Spiel ist aber nicht dazu gedacht, um es im Bus oder in der Bahn zu spielen, sondern zu Hause oder zumindest in einer kontrollierbaren Umgebung. Schließlich bekommt der Spieler nichts mehr von der Außenwelt mit. Zahlreiche YouTube-Videos zeigen, teilweise sehr humorvoll, wie sehr dieses “Abtauchen” das Verhalten der Spieler beeinflussen kann. Auf jeden Fall dürfen wir gespannt sein, was sich die Spieleentwickler noch alles einfallen lassen, um mobiles Gaming für die kommenden Jahre noch attraktiver zu machen.

 

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