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EaseUS Todo Backup Home im Test

Praxis 1
Notfall CD

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Der erste sinnvolle Schritt nach dem Programmstart, ist das Anlegen eines Boot-Mediums für den Notfall, bzw. die Wiederherstellung des Systemlaufwerks. Hier haben wir die Wahl zwischen einem Windows- oder einem Linux-System. Als mögliches Ziel steht ein USB-Stick, eine ISO-Datei oder eine leere CD in einem CD-Brenner zur Auswahl.

Wir entscheiden uns für einen USB-Stick. Die Erstellung dauert ca. 3 Minuten. Da bei der erstmaligen Erstellung noch Dateien aus dem Internet heruntergeladen werden, kann dies je nach Geschwindigkeit der Internetverbindung auch etwas länger dauern. Das Erstellen einer ISO-Datei dauert beim zweiten Mal nur noch 6 Sekunden.

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Beim Start vom soeben erstellten Boot-Stick begrüßt uns sofort eine leicht abgespeckte Oberfläche des Programms. Hier können wir weitere Backups erstellen und insbesondere auch wiederherstellen, ohne das Windows dazwischenfunkt.

System-Backup

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Wieder im normal gestarteten Windows, machen wir zunächst eine einfache Sicherung des Systemlaufwerks, das mit 73,6 GB Daten belegt ist. Als Ziel wählen wir einen Ordner auf unserem NAS. Wir sind etwas überrascht, dass die Sicherung schon nach knapp 7 Minuten erledigt ist, denn diese Menge an Daten könnten wir in der gleichen Zeit durch einfaches Kopieren aufgrund der begrenzten Netzwerk-Geschwindigkeit nicht auf das NAS befördern. Beim Betrachten der Sicherungsdatei wird die Lösung schnell klar, denn die integrierte Komprimierung hat den Inhalt des Laufwerks auf sagenhafte 34,5 GB schrumpfen lassen:

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Das soeben erstellte Backup wird nun im Hauptfenster angezeigt. Von hier aus könnte dieses nun sofort wiederhergestellt werden. Es ist auch möglich, manuell ein weiteres Backup anzulegen. Dabei besteht die Wahl zwischen einem kompletten, einem inkrementellen oder einem differentiellen Backup. Bei einem kompletten Backup wird, wie es der Name schon sagt, ein vollständiges Backup erstellt. Dieses benötigt dann natürlich immer wieder den vollen Speicherplatz. Ein inkrementelles Backup hat den Vorteil, dass nur die Änderungen seit dem letzten Backup gesichert werden müssen. Das spart Speicherplatz, setzt aber voraus, das alle vorherigen Backups erhalten bleiben müssen. Beim differentiellen Backup werden alle Änderungen im Verhältnis zum ersten vollständigen Backup gesichert.

Welche Art des Backups sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Szenario ab. Eine ausführlichere Beschreibung der verschiedenen Methoden ist hier zu finden.