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EpicGear SonorouZ X Advanced Virtual 7.1 Gaming Headset

[nextpage title=“Einleitung“ ]

Wir durften mit der Morpha aktuell schon Hardware aus dem Hause EpicGear testen und waren schlicht begeistert. Heute schickt uns EpicGear mit dem SonorouZ in den Testparcour. Um ausgeprägten Gamingeinsätzen die entsprechende Umgebung zu bieten, kommt man an einem Headset mit guten bis sehr guten Klangeigenschaften Eigenschaften kaum vorbei. Ob EpicGear mit diesem Headset ein ähnlicher Coup gelingt wie mit der Morpha bleibt abzuwarten und lässt die Erwartungen im Vorfeld schon ins unermessliche steigen.

Auf den folgenden Seiten werden wir den hoch gesteckten Erwartungen Spielraum schenken um uns und vor allem euch ein Klangbild zu präsentieren, welches EpicGear SonorouZ gerecht werden sollte.

Für die Bereitstellung der Testsamples und das damit entgegengebrachte Vertrauen gilt unser besonderer Dank EpicGear. Wir bauen auf eine weiterhin enge und starke Zusammenarbeit.

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Autor: jamison80

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[nextpage title=“Verpackung / erster Eindruck“ ]Verpackung / erster Eindruck

Der erste Eindruck einer Verpackung beeinflusst uns stark und so verwundert es nicht, dass so mancher Hersteller selbst um die Verpackung ein Geheimnis macht. Auch bei EpicGear wird man sich einige Gedanken zu der Verpackung gemacht haben und hat sich letztlich für eine Verpackung mit Blister Einsätzen entschieden.

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Die Vorderseite der Verpackung kommt recht übersichtlich daher und lässt einige Eindrücke auf das tatsächliche Headset zu. Durch die klaren Blister-Einsätze lassen sich beide Ohrmuscheln erkennen, außerdem kann man ein ausladendes Mikrofon sowie ein massiv anmutender Kopfbügel begutachten.

Das ganze verschafft dem SonorouZ eine gewisse Wertigkeit, ohne den Karton auch nur geöffnet zu haben. Beim Design sind wir uns unschlüssig wen EpicGear ansprechen möchte, eine recht junge Zielgruppe welche ein kräftig schreiendes Headset haben möchte oder eine doch etwas gesetztere, welche mit technischen Daten und Kernfeatures beeindrucken lässt.

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Die Seite ist gut gut gefüllt mit hochglänzenden Vorschaubildern der herauszustellenden Features, dies gelingt auch noch gut ohne an Wertigkeit oder Übersicht einzubüßen.

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Befreit man das Headset von seiner Verpackung, präsentiert es sich noch etwas hochwertiger als die Blister Einsätze vermuten lassen. Wir halten hier nun ein schön designtes „erwachsenes“ Headset in den Händen, welches durch ein stimmiges gesamtes beeindruckt.

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Dieser Umstand zieht sich über den vergoldeten USB 2.0 Stecker bis hin zu den Ohrmuscheln welche mit einer besonderen Güte zu überzeugen wissen. Auch die Zugentlastung an der linken Ohrmuschel ist ein schönes Detail welches bei nur sehr wenigen Mitbewerbern zu finden ist.
Doch kommen wir zu der berühmt berüchtigten Kehrseite der Medaille – der Fernbedienung.
Gänzlich unbeeindruckt derer Fähigkeiten und/oder Nutzen mag diese weder vom Design, noch (und das ist unserer Meinung nach schwerwiegender) von der Wertigkeit auf Augenhöhe des Headsets liegen.

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Wir lassen einmal die Bilder für sich sprechen. Der Umstand, dass das Gehäuse und deren Knöpfe gummiert sind, hilft der Wertigkeit leider wenig.

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Aber selbst der beste optische Eindruck, die beste Präsentation und noch so gekonnte Darstellung hilft nichts, wenn die inneren Werte nicht überzeugen können. Bevor wir dies im Detail testen, kommen wir auf der folgenden Seite erst einmal auf die theoretischen technischen Daten. [/nextpage]

[nextpage title=“Technische Daten und Details“ ]

Technische Daten und Details

Auch wenn technische Rohdaten immer schnell etwas trocken werden, führt wohl kein weg an ihnen vorbei. Wie soll man schliesslich ausmachen wo die Stärken, beziehungsweise Schwächen der etwaigen Kandidaten sind? An irgendetwas muss man seine eigenen Vorlieben ja auch festmachen können und sei es nur der Aufbau der Ohrmuschel.

[IMG]Technische Daten:

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Wie uns die technischen Daten zeigen, erlaubt sich EpicGear keinerlei erkennbaren Patzer.
Die 50mm Treiber sollen in Verbindung mit der EpicGear-Surround-Engine für überragende Klangqualität und Ortung sorgen.

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Der kurz erwähnte Audioregler erlaubt es zwischen verschiedenen Audio und Mikrofoneinstellungen hin und her zu schalten. Ausserdem besteht die Möglichkeit zwischen verschiedenen Gaming und Soundprofilen zu wählen.

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Besonders hohe Lebensdauer verspricht EpicGear und nennt als einen der Gründe hierfür die eingearbeitete Zugentlastung. Die Falt- und Drehbarkeit welche hier angepriesen wird, ist genauso eingeschränkt wie die anderer Hersteller. Ein auf die Seite drehen der Ohrmuschel ist zwar möglich allerdings weder angenehm noch komfortabel.

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Interessant ist der Umstand das EpicGear die wirklich gelungene Beleuchtung von Mikrofon und der rechten Ohrmuschel weder auf der Verpackung noch auf ihrer Homepage besonders erwähnt, das haben wir schon deutlich ungünstiger und laienhafter gesehen und diese Beleuchtung ist wirklich gelungen.

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[nextpage title=“Im Test“ ]

Im Test

Kommen wir nun endlich zum Essentiellen, dem Test im Gaming, beziehungsweise Surround-Sound und Musikbereich. Die 50mm Treiber beeindrucken schon beim ersten anschließen und erwischen uns dabei völlig unerwartet in starre zu versinken. Zu diesem Zeitpunkt haben wir die Software noch gar nicht installiert, geschweige denn geladen. Die aktuelle Software erhaltet ihr selbstredend auf der Homepage von EpicGear, unter dem Link im Supportbereich bei EpicGear gibt es stets alles auf dem aktuellsten Stand.

Software:
Aber natürlich testen wir das Headset im „Software-Modus“, da es sich bei einem 7.1 Virtual-Gaming-Headset immer um eine Softwarelösung handelt. Die Software muss unter Win10 kurz freigegeben werden und ist nach einem Neustart einsatzbereit, dies dauert wenige Minuten und kann als benutzerfreundlich und unkompliziert betrachtet werden.

Ab hier werden wir komfortabel durch die Software geführt und einige Fehlerquellen werden durch EpicGear im Vorhinein ausgemerzt.

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Auf den ersten Blick kommt die Software unscheinbarer daher als es sich im weiteren Test herausstellte. Benutzer, welche schon etwas älter sind, kommt die Oberfläche durchaus bekannt vor, ob dies zufällig so ist oder ganz bewusst so gestaltet wurde, können wir an dieser Stelle höchstens mutmaßen.

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Die Lautsprecher können mittels der Software vielfältig angepasst werden und bieten neben verschiedenen Einstellmöglichkeiten fürs Gaming auch noch genügend Spielraum um sich Audioprofile für seinen eigenen Musikvorlieben anzulegen.

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[IMG] Im Gamingeinsatz:

Metal Gear Solid V: The Phantom Pain

Das Spielerlebnis von Metal Gear Solid steht und fällt mit der Geräuschkulisse. Gerade in Einsätzen, in den man versucht, unentdeckt Missionen abzuschließen und an möglichst allen Wachen vorbeizukommen, ist das Erlebnis mit einer „vollen“ Geräuschkulisse um ein Vielfaches spannender. Hier spielt der Dynamikbereich des SonorouZ gut auf, die Spannung nimmt mit zunehmender Stille zu. Dabei liegt es in der Natur der Sache, dass es um die leisen Töne schwer gestellt ist, aber hier haben wir eine Soundkulisse erleben dürfen welche seinesgleichen sucht. Nochmal: Laut können die meisten Headsets ausladend darstellen, die wirklich leisen Töne bedürfen da schon etwas mehr Know-How.

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Battlefield 4

Bei Battlefield stellt es sich da gänzlich anders dar, hier kommt es auf eine gewaltige Soundkulisse an.
Aber können wir beides erwarten, ein Headset mit klaren Stärken bei den leisen Tönen und der Möglichkeit eine ausladende Geräuschkulisse aufzubauen? Wir befinden uns tatsächlich in der günstigen Position ein Headset testen zu dürfen, welches in der Lage ist in Battlefield eine Geräuschkulisse darzustellen, die davon lebt Geschütze einschlagen zu lassen, Gewehrkugeln um die Ohren pfeifen lässt oder den Druck eines herannahenden Helikopters zu spüren. Letztlich steht und fällt eine „Runde“ Battlefield mit der Soundkulisse, das weiß jeder der schon mal ohne genau diese gespielt hat.
Auch die Ortung von Verbündeten, Feinden und Gewehrkugeln funktioniert tadellos, hier spielt die Software ganz klar ihre Stärken aus. Das gelingt wie gesagt durchweg gut, auch bei maximaler Lautstärke. Hier verzerrt auch kaum ein Höhe. Der Bass ist, wie zu erwarten war, sehr dominant und das ein oder andere mal etwas sehr ambitioniert dargestellt. Hier kann man aber auch noch etwas anpassen.

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Musikeinsatz:

Der Einsatz als Musik-Kopfhörer entspricht dem SonorouZ zwar nicht zur Gänze aber durch die vielen verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten ist das Headset tatsächlich auch in der Lage gut bis sehr gut zu präsentieren. Man kann den ein oder anderen Titel sogar durchaus noch etwas aufwerten und hier ist man auch als Musikliebhaber nicht falsch beraten.
Von Singer/Songwriter Musik bis hin zu elektronischer Musik konnten wir, oder sagen wir das SonorouZ X alles ordentlich wiedergeben, mit einem guten Dynamikbereich.

Mikrofon:
Das Mikrofon testeten, wir neben dem Einsatz in Spielen wie Battlefield zum Beispiel mit den gängigsten Programmen, welche eine gute Verständlichkeit verlangen. Wir waren bei all unseren Tests stets gut bis sehr gut zu verstehen, störende Verzerrungen und Übersteuerungen traten keine auf. Wir haben eine minimal bessere Sprachqualität sowie Lautstärke festgestellt als die bei jüngst getesteten Headsets der Fall war.

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Tragekomfort:

Auch nach Stunden des Tragens, zum Schluss bei jenseits der 20° Raumtemperatur, konnten wir keinerlei Mängel feststellen. Wir verspürten wir an irgendeiner Stelle einen störenden Druck, noch fühlte sich das Headset zu schwer an. Auch die üppigen 3m Kabel störten nicht. Macht das Headset Anfangs auch einen etwas behäbigen Eindruck so ist es selbst mit über 400g Gewicht durchweg angenehm zu tragen.

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[nextpage title=“Fazit“ ]

Fazit
Alles neu macht der Mai. So könnte man Titeln, das SonorouZ X ist der große Bruder des SonorouZ SE, nicht nur die 50mm Treiber stellen dies deutlich dar. Wir waren durchweg begeistert, auch wenn wir zugegebener Weise anfangs doch eher etwas verhalten waren, konnte uns das Headset fast durchweg überzeugen. Ein wirklich gelungenes Design mit einer beeindruckenden Soundkulisse und wirklich guten Treibern, eine Software, welche doch besser ist als ihr Ruf. Fast schon zu viel des Guten. Was man sich bei dem Design, der Verarbeitung und der Haptik der Fernbedienung gedacht hat, mag uns nicht einfallen. Dieser Umstand stört das Gesamtbild tatsächlich schon sehr.

Preislich soll sich das Headset bei ungefähr 80 – 90€ einpendeln, ist zum derzeitigem Stand (11.Mai 2015) aber erst für 129,90€ zu erstehen. Dieser Preis ist etwas hoch wie wir finden, allerdings ist auch ein anderer angestrebt, somit lassen wir die Preisgestaltung außen vor und warten auf eine deckende Verfügbarkeit.

Schlussendlich vergeben wir dem SonorouZ X aus dem Haus EpicGear für das gebotene Gesamtpaket unseren Gold Award.

Pro:

+ Soundkulisse in Dolby Surround 7.1
+ Verarbeitung & Design
+ Dynamikbereich
+ Musikwiedergabe

Contra:

– Wertigkeit der Fernbedienung
– Design der Fernbedienung

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EpicGear Sonorouz: Produktlink
Software & Treiber: Download V1.00
Preisvergleich: Geizhals.de

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  • P
    • P
      Phil15ipp
    • 4. Juni 2016
    nice
    P