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EpicGear SonorouZ X Advanced Virtual 7.1 Gaming Headset

Im Test

Kommen wir nun endlich zum Essentiellen, dem Test im Gaming, beziehungsweise Surround-Sound und Musikbereich. Die 50mm Treiber beeindrucken schon beim ersten anschließen und erwischen uns dabei völlig unerwartet in starre zu versinken. Zu diesem Zeitpunkt haben wir die Software noch gar nicht installiert, geschweige denn geladen. Die aktuelle Software erhaltet ihr selbstredend auf der Homepage von EpicGear, unter dem Link im Supportbereich bei EpicGear gibt es stets alles auf dem aktuellsten Stand.

Software:
Aber natürlich testen wir das Headset im „Software-Modus“, da es sich bei einem 7.1 Virtual-Gaming-Headset immer um eine Softwarelösung handelt. Die Software muss unter Win10 kurz freigegeben werden und ist nach einem Neustart einsatzbereit, dies dauert wenige Minuten und kann als benutzerfreundlich und unkompliziert betrachtet werden.

Ab hier werden wir komfortabel durch die Software geführt und einige Fehlerquellen werden durch EpicGear im Vorhinein ausgemerzt.

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Auf den ersten Blick kommt die Software unscheinbarer daher als es sich im weiteren Test herausstellte. Benutzer, welche schon etwas älter sind, kommt die Oberfläche durchaus bekannt vor, ob dies zufällig so ist oder ganz bewusst so gestaltet wurde, können wir an dieser Stelle höchstens mutmaßen.

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Die Lautsprecher können mittels der Software vielfältig angepasst werden und bieten neben verschiedenen Einstellmöglichkeiten fürs Gaming auch noch genügend Spielraum um sich Audioprofile für seinen eigenen Musikvorlieben anzulegen.

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[IMG] Im Gamingeinsatz:

Metal Gear Solid V: The Phantom Pain

Das Spielerlebnis von Metal Gear Solid steht und fällt mit der Geräuschkulisse. Gerade in Einsätzen, in den man versucht, unentdeckt Missionen abzuschließen und an möglichst allen Wachen vorbeizukommen, ist das Erlebnis mit einer „vollen“ Geräuschkulisse um ein Vielfaches spannender. Hier spielt der Dynamikbereich des SonorouZ gut auf, die Spannung nimmt mit zunehmender Stille zu. Dabei liegt es in der Natur der Sache, dass es um die leisen Töne schwer gestellt ist, aber hier haben wir eine Soundkulisse erleben dürfen welche seinesgleichen sucht. Nochmal: Laut können die meisten Headsets ausladend darstellen, die wirklich leisen Töne bedürfen da schon etwas mehr Know-How.

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Battlefield 4

Bei Battlefield stellt es sich da gänzlich anders dar, hier kommt es auf eine gewaltige Soundkulisse an.
Aber können wir beides erwarten, ein Headset mit klaren Stärken bei den leisen Tönen und der Möglichkeit eine ausladende Geräuschkulisse aufzubauen? Wir befinden uns tatsächlich in der günstigen Position ein Headset testen zu dürfen, welches in der Lage ist in Battlefield eine Geräuschkulisse darzustellen, die davon lebt Geschütze einschlagen zu lassen, Gewehrkugeln um die Ohren pfeifen lässt oder den Druck eines herannahenden Helikopters zu spüren. Letztlich steht und fällt eine „Runde“ Battlefield mit der Soundkulisse, das weiß jeder der schon mal ohne genau diese gespielt hat.
Auch die Ortung von Verbündeten, Feinden und Gewehrkugeln funktioniert tadellos, hier spielt die Software ganz klar ihre Stärken aus. Das gelingt wie gesagt durchweg gut, auch bei maximaler Lautstärke. Hier verzerrt auch kaum ein Höhe. Der Bass ist, wie zu erwarten war, sehr dominant und das ein oder andere mal etwas sehr ambitioniert dargestellt. Hier kann man aber auch noch etwas anpassen.

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Musikeinsatz:

Der Einsatz als Musik-Kopfhörer entspricht dem SonorouZ zwar nicht zur Gänze aber durch die vielen verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten ist das Headset tatsächlich auch in der Lage gut bis sehr gut zu präsentieren. Man kann den ein oder anderen Titel sogar durchaus noch etwas aufwerten und hier ist man auch als Musikliebhaber nicht falsch beraten.
Von Singer/Songwriter Musik bis hin zu elektronischer Musik konnten wir, oder sagen wir das SonorouZ X alles ordentlich wiedergeben, mit einem guten Dynamikbereich.

Mikrofon:
Das Mikrofon testeten, wir neben dem Einsatz in Spielen wie Battlefield zum Beispiel mit den gängigsten Programmen, welche eine gute Verständlichkeit verlangen. Wir waren bei all unseren Tests stets gut bis sehr gut zu verstehen, störende Verzerrungen und Übersteuerungen traten keine auf. Wir haben eine minimal bessere Sprachqualität sowie Lautstärke festgestellt als die bei jüngst getesteten Headsets der Fall war.

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Tragekomfort:

Auch nach Stunden des Tragens, zum Schluss bei jenseits der 20° Raumtemperatur, konnten wir keinerlei Mängel feststellen. Wir verspürten wir an irgendeiner Stelle einen störenden Druck, noch fühlte sich das Headset zu schwer an. Auch die üppigen 3m Kabel störten nicht. Macht das Headset Anfangs auch einen etwas behäbigen Eindruck so ist es selbst mit über 400g Gewicht durchweg angenehm zu tragen.

 

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  • P
    Phil15ipp
  • 4. Juni 2016
nice
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