CeBIT

HardwareInside auf der Cebit 2016: Teil 2

Wir möchten euch in unserem zweiten Teil die Highlights von Fractal Design, Intel und Cooler Master vorstellen.
Ihr habt einen Teil verpasst? Hier geht es zum ersten Teil: Teil 1
Leider können wir euch, aufgrund eines großen Datenverlustes, die von uns gefilmten Interviews nicht zeigen. Wir bitten dies zu entschuldigen!

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Bei unserem Besuch bei Cooler Master war es schwierig, sich nicht vom Modding-Fieber anstecken zu lassen. Das neue Cooler Master Mastercase Maker 5 ATX-Gehäuse bietet neben hochwertiger Bauweise und modularen Bauteilen die Möglichkeit, eigene Halterungen und Käfige im 3D-Drucker zu erstellen. Dadurch kann das Gehäuse den individuellen Bedürfnissen angepasst werden.

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Ähnlich der neue Cooler Master Masterair Maker 8. Der CPU-Kühler mit doppeltem Lüfter bietet eine auffällige LED-Beleuchtung und wahlweise ein transparentes Cover oder eine Abdeckung aus mattschwarzem Aluminium. Auch hier gibt es die Möglichkeit, sich individuelle Cover im 3D-Drucker zu erstellen. Um vollständige Kompatibilität gewährleisten zu können, bleiben die Maße außerhalb der Grafikkarten-Slots und für hohe RAM-Riegel lässt sich der vordere Lüfter auf einem Schienensystem weiter nach oben bewegen. Zu bewundern gab es neben Cooler Masters Peripherie-Lineup auch einige schöne Modding-PCs und Eingabegeräte.

Fractal Design
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Fractal Design, das eisige Unternehmen aus Schweden, hat seinen Stand passend im typischen Hellblau/Weiß gestaltet. Während einige Gehäuse auf „Eis“ standen, war die Neuheit, ein geschrumpftes Define S, im hinteren Teil des Standes ausgestellt.
Das Define Nano S wird ab Ende März erhältlich sein und unterbricht die Serie der bisherigen Micro-Gehäuse. Denn man wollte mit dem Nano S ein noch kleineres Gehäuse im Mini-ITX Formfaktor schaffen, und dennoch alle Standardkomponenten beherbergen können.
Im Ausstellungsstück wurde die hauseigene S24-Wasserkühlung in der Front verbaut. Hier können maximal 280mm-Radiatoren verbaut werden, oder aber, man verbaut diese im Deckel des Gehäuses und kann dann nur noch 240mm verbauen. Grafikkarten werden mit einer maximalen Länge von 315mm unterstützt und Netzteile dürfen eine maximale Länge von 160mm aufweisen. Wie man es von Fractal und insbesondere der Define Serie kennt, bietet auch das Nano ein Kabelmanagement auf der Rückseite an. Preislich wird das Gehäuse ohne Window 69€ kosten und die Window-Variante ca. 75€.

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Intel
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Unser Gespräch mit Intel begann mit der Einleitung, dass das kalifornische Unternehmen am liebsten als Anbieter von Technologien und Anwendungen gesehen werden möchte und nicht mehr als reiner CPU-Hersteller. Dementsprechend konnte man uns keine Details zu kommenden CPU-Technologien im Desktop- und Mobilbereich verraten. Stattdessen drehte sich unser Gespräch um eben jene Anwendungen, mit denen Intel den Markt erobern möchte.

Ein großer Punkt war Intels Real Sense Tiefenkamera, mit der man unter anderem ein sicheres biometrisches Entsperrverfahren bieten möchte, das sogar Zwillinge unterscheiden kann. Auch andere Anwendungen im Bereich der Erfassung von Bewegungen oder Mimik oder Messtechnik sind interessante Optionen. Zitat: „Wir wollen, dass die Kunden in den Laden gehen und nicht danach fragen, wie schnell der Prozessor ist, sondern ob er Intel Real Sense unterstützt.“ Auch über das Connected Smartwatch-Projekt mit TAG-Heuer hat man gern geredet. Die traditionelle gestaltete Nobeluhr mit smarten Elementen ist wie von TAG-Heuer zu erwarten an wohlhabende Käufer gerichtet, soll aber mit modernen Funktionen ein besseres Nutzererlebnis bieten. So konnte man durch die Nähe der Uhr sein Handy entsperren oder sich durch die integrierten Gyrosensoren eigene Golfschläge bewerten lassen.

Im Laufe des Gespräches kamen wir auch auf die sinkende Bedeutung der CPU-Leistung in Spielen zu sprechen. Abgesehen von lobenswerten Ausnahmen wie The Witcher 3 und Mad Max skalieren die meisten Titel hauptsächlich mit der Grafikkarte, während ein 3 Jahre alter Prozessor für maximale Details ausreicht. Intel versteht Gaming-PC-Enthusiasten als „sehr interessierte Käuferschaft, die leider nur einen kleinen Teil der Kunden ausmacht“, weshalb das Hauptaugenmerk des Marketings und der Entwicklung an anderer Stelle wie den erwähnten Anwendungen und z.B. den Xeon-Serverprozessoren liege. PC-Prozessoren wird man als Brot- und Buttergeschäft zwar niemals aufgeben, die Schwerpunkte liegen inzwischen zumindest beim Marketing aber woanders.

Danke für den Artikel, schade, dass es die Interviews zerschossen hat. :-/Gerade der letzte Absatz von Intel ist interessant und zeigt auch die Realität, die viele in Foren nicht so recht wahrhaben wollen. ^^Technologische Sprünge machen die CPU's ja durchaus noch von Generation zu Generation, nur halt nicht in der reinen Rohleistung, sondern eher beim Energieverbrauch, der Verbesserung von Befehlssätzen und der iGPU.Gerade für mobile Geräte wie Laptops ist das ansich schon interessant. Und will Intel nicht auch noch nach wie vor einen Fuß in den mobilen Markt bekommen?^^Mehr Leistung aus den verfügbaren CPU-Kernen + HT und auch aus den Befehlssätzen zu ziehen, ist Aufgabe der Softwareentwickler. Und wenn sich da nicht viel tut, sieht man als Nutzer auch entsprechend wenig davon.Wäre mal interessant zu wissen, wie da der aktuelle Stand bei Spieleengines ist. Aber mit DX12 wird ja jetzt hoffentlich alles besser. :pIch wünsche eine frohe Osterzeit! :p
N