Mit der HyperX Origins2 1800 erweitert HyperX die Origins-Serie um ein modernes 1800-Layout. Im Fokus steht mit dem 1800-Layout eine kompakte Bauweise, die an die historische Cherry C80-1800 angelehnt ist. Durch ihre sehr kompakte Bauweise und die effektivere Tastenanordnung ist es möglich, wertvollen Platz auf dem Schreibtisch zu sparen ohne auf den Komfort einer Full-Size-Tastatur verzichten zu müssen.
Um den hohen Konkurrenzdruck im Bereich mechanischer Gaming-Tastaturen zu meistern, setzt HyperX bei der Origins2 1800 voll auf Modding und Individualisierung als Hauptmerkmal. Dank der Hot-Swap-fähigen Switch-Buchsen können die Switches nach belieben durch die meisten drei- und fünf-poligen Switches ersetzt werden. Für die optische Personalisierung können sowohl das Gehäuse als auch die Keycaps ohne großen Aufwand ausgetauscht werden. Darüber hinaus stellt HyperX 3D-Druckvorlagen für das Gehäuse zur Verfügung, mit denen im Bereich der Personalisierung keine Wünsche mehr offen bleiben.
Ob der Plan von HyperX, eine kompakte Gamingtastatur mit einer Einsteiger-Moddingtastatur zu kombinieren, auch aufgeht, schauen wir uns in diesem Review an.
Verpackung, Inhalt, Daten
Verpackung
Auf der Vorderseite ist eine Abbildung der HyperX Origins2 1800 zu erkennen und der dazugehörige Schriftzug aufgedruckt. Etwas darunter wird direkt auf die Möglichkeit des „Swappable Housing“ hingewiesen, also das unproblematische Austauschen des Gehäuses. Diese Austauschgehäuse können entweder von HyperX bezogen oder mit einem 3D-Drucker selbstgedruckt werden.
Auf der Rückseite erwarten uns einige weitere Abbildungen der Tastatur und der Switches. Als erwähnenswerte technische Features werden auf der Rückseite unter anderem der O-Ring-Mount, die hot-swapfähigen Switches und die 8000-Hz-Pollingrate genannt.
Inhalt
Beim ersten Blick in den Karton fällt sofort auf, dass im Inneren alles sehr geordnet und funktional gelöst ist. Farblich ist der komplette Innenraum rot gehalten. Alle Komponenten sitzen fest in ihrer Kartonage, sodass sich während des Versands nichts ungewollt im Karton bewegen kann.
Um die Tastatur selbst vor Kratzern oder Beschädigungen zu schützen, befindet sich die Tastatur in einer schwarzen Tasche aus Polyester.
Zusätzlich zu der Tastatur ist bei der HyperX Origins2 1800 ein übliches Keycap-/Switch-Pullwerkzeug beigelegt. Das Pullwerkzeug besteht aus robustem Kunststoff mit einem eingelassenen Metallkern, auf dem das HyperX-Logo zu sehen ist. Durch dieses nette Gimmick hebt sich das Pullwerkzeug angenehm von der Masse ab. Die Metallklammern sind gerade und stabil.
Neben dem Pullwerkzeug befindet sich noch ein 1,8 m langes USB-A- zu USB-C-Kabel in einem separaten Bereich des Kartons.
Für unseren Test wurde uns noch ein zusätzliches Housing, also ein Wechselgehäuse, in der Farbe Weiß zur Verfügung gestellt. Diese Housings können aktuell in den Farben Weiß, Blau und Rosa für ca. 20 € bei HyperX erworben werden. Im Lieferumfang sind neben dem Housing selbst noch acht Schrauben und eine Kurzanleitung enthalten.
Daten
| Typ | Mechanische Gaming-Tastatur |
| Maße | 388 x 140 x 46 (B x L x T) |
| Gewicht | 955 g mit Kabel |
| Switches | HyperX Linear Red Switches |
| Plate | Polycarbonate |
| Mounting | O-Ring Mount |
| Tastaturlayout | 1800 Layout |
| Lichteffekte | RGB (16.777.216 Farben) |
| Polling-Rate | 8.000 Hz |
| Rollover | N-Key |
| Preis | 120,00 € |
Details
Überblick


Mit ihren Maßen von 388 x 140 mm fällt die HyperX Origins2 1800 klar in den Bereich der platzsparenden Keyboards und spricht damit all diejenigen an, die nur über einen begrenzten Platz auf dem Schreibtisch verfügen. Auf Komfortfunktionen wie z. B. das Numpad oder bekannte Navigationstasten muss aber niemand verzichten. Mit ihren 98 Tasten ist die Origins2 1800 auch für Benutzer interessant, die ansonsten nur Full-Size-Layout-Tastaturen gewöhnt sind.
Bedingt durch die kompakte Bauform und die Tatsache, dass das komplette Layout etwas zusammengerückt wurde, finden wir im Numpad eine Standardtaste für die Ziffer 0 und keine Doppeltaste, wie bei herkömmlichen Full-Size-Tastaturen üblich. Für Benutzer, die stark auf das Numpad angewiesen sind und ansonsten hauptsächlich mit Full-Size-Tastaturen arbeiten, kann dies am Anfang ungewohnt sein, allerdings konnten wir uns bereits nach einigen Stunden daran gewöhnen.
Die Navigationstasten sind 1800-Layout-typisch über das Numpad gezogen worden. Im Standard stehen die Tasten ENTF, DRU, BILD UP und BILD DOWN zur Verfügung. Bei Bedarf können die Tasten jedoch in der HyperX NGENUITY-Software an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.
Die HyperX Origins2 1800 verfügt über einen High-Profile-Formfaktor, der die Tasten anheben und ein einfacheres Tippen ermöglichen soll. Zusätzlich können mit herunterklappbaren Füßen variable Winkel zwischen 5 und 7 Grad erreicht werden. Eine Handballenauflage ist nicht Teil des Lieferumfangs.
Im Vergleich zu älteren Modellen fällt die HyperX Origins2 1800 durch ihren minimalistischen Ansatz auf. HyperX hat also die aktuellen Tastatur-Trends aufmerksam verfolgt und gut adaptiert. Die Origins2 1800 besteht aus klaren Linien und Strukturen. Die Beschriftung der Keycaps ist sauber und schnörkellos. Auf etwaige Zusatzfeatures wie ein Display oder Drehregler wurde bewusst verzichtet.
Material und Verarbeitung


Bereits beim Herausnehmen aus dem Karton und dem Entfernen der Schutztasche macht die HyperX Origins2 1800 einen hochwertigen Eindruck. Obwohl das Gehäuse vollständig aus widerstandsfähigem Kunststoff gefertigt ist, wirkt die Tastatur mit ihren 955 g durchaus schwer und wertig. Die Verwindungssteifigkeit bei unserem Testgerät ist tadellos. Auch mit deutlichem Kraftaufwand behält die Tastatur problemlos ihre Form, nichts knarzt oder klappert auch unter größerem Druck. Die Spaltmaße sind alle identisch und angenehm schmal. Generell lassen sich an unserem Testgerät keine Verarbeitungsfehler feststellen. Durch das halbtransparente Gehäuse scheinen Teile der RGB-Beleuchtung gedämpft hindurch, so dass sich ein rundum stimmiges Gesamtbild ergibt.
Unter der Haube findet man bei der Origins2 1800 zur besseren Dämpfung einen O-Ring-Mount und darunter eine Polycarbonatplatte. Unter der Leiterplattenbaugruppe befindet sich ein Silikon-Gewichtspolster.
Auf der Rückseite der Tastatur befinden sich zusätzlich zu den herunterklappbaren Füßen auch noch vier relativ große Gummifüße. Diese sorgen auch bei intensiven Gaming-Sessions für einen sicheren Stand. Zusätzlich enthält die Rückseite ein Typenschild und ein eingefrästes HyperX-Logo.
Keycaps
Anhand der Datenblätter und der offiziell verfügbaren Informationen, lässt sich das Material der Keycaps leider nicht final feststellen. Am wahrscheinlichsten handelt es sich jedoch um ABS-Keycaps die im double-shot Verfahren gefertigt wurden. Die Keycaps haben eine recht glatte Oberfläche und sind vergleichsweise dünn. Mit dem mitgelieferten Pullwerkzeug lassen sich die Keycaps leicht und kontrolliert abziehen, sitzen aber trotzdem fest und ohne zu wackeln auf den Switches. Die RGB-Beleuchtung scheint kräftig durch die Keycaps. Werden Aktivierungstasten wie die NumLock- oder die Capslock-Taste betätigt, wechselt die Beleuchtung von RGB zu Weiß. Die Beschriftung der Tasten ist gut verarbeitet und weist bei unserem Testgerät keine Fehler auf. Insgesamt sind sechs der 98 Tasten der Origins2 1800 auf die Funktionsschicht konfiguriert. Die jeweilige Funktionsschicht-Funktion ist auf der dem Benutzer zugewandten Seite der Taste abgebildet.
Switches und Stabilizer


Wie zu erwarten war, entscheidet sich HyperX bei den Switches für die vorgeschmierten HyperX Red Linear Switches. Die HyperX Red Linear Switches zeichnen sich durch ein sehr leichtgängiges Tippgefühl ohne merk- oder hörbaren Widerstand aus und wurden somit den Cherry MX Red nachempfunden.
Das liegt auf der einen Seite daran, dass die Switches bereits werksseitig vorgeschmiert werden. Auf der anderen Seite erfordern die HyperX Red Linear Switches lediglich ca. 40 – 45 g Betätigungskraft bei einem Auslöseweg von 1,8 mm. Insgesamt kommen die Switches auf einen Gesamthub von 4,0 mm.
Darüber hinaus werden in den Red Linear Switches POM-Schäfte mit halber Wandhöhe verwendet, um die Stabilität zu erhöhen.
Customization
Mit der HyperX Origins2 1800 stellt HyperX eine Basis zur Verfügung, bei der im Bereich der Individualisierung keine Grenzen gesetzt sind.
Dank der 5-poligen Hot-Swap-fähigen Buchsen können die Switches einfach nach Belieben getauscht werden. Die Tastatur ist kompatibel mit den meisten 3- und 5-poligen Austauschswitches. Es werden nur mechanische Switches unterstützt, magnetische und optische Switches sind nicht kompatibel.
Durch die Standardgröße der Keycaps steht die komplette Bandbreite an Austausch-Keycaps zur Verfügung. Hier gibt es tausende Produkte auf dem Markt, die für jeden die passende Variante liefern.
Die RGB-Beleuchtung kann über die zum Download verfügbare HyperX NGENUITY-Software vollumfänglich an die eigenen Vorlieben angepasst werden. Hier stehen beispielsweise RGB-Anpassungen oder individuelle Makros zur Verfügung. Gerade in Kombination mit lichtdurchlässigen PBT-Keycaps oder weißen, halbtransparenten Gehäusen lässt sich hier ein schöner RGB-Effekt erzielen.
Die angesprochenen Austauschgehäuse stehen in den Farben Weiß, Rosa und Blau zur Verfügung. Darüber hinaus stellt HyperX die CAD-Dateien für das Gehäuse auf Ihrem offiziellen Printables-Account zur Verfügung. Mit den CAD-Dateien ist es möglich, sich ein komplett individuell designtes Gehäuse auf Basis der offiziellen Konstruktionsdateien selbst zu drucken.
Praxis
Haptik & Tippgefühl


Im Praxistest zeigt sich ein deutlich abgestimmteres Tippgefühl, als man zunächst annehmen würde. Dies ist wohl maßgeblich auf den neuen O-Ring-Mount zurückzuführen. Natürlich kann die Origins2 1800 nicht mit einer High-End-Tastatur mit Gasket-Mount mithalten, dennoch waren wir in unserem Test von dem Einfluss des O-Rings in Kombination mit der Polycarbonatplatte auf das Tippgefühl positiv überrascht. Vibrationen und Hall werden deutlich reduziert und das Tippgefühl ist angenehm und ruhig.
Auch merkt man schnell, dass die Stabilizer deutlich verbessert wurden. Gerade die Leertaste profitiert im Vergleich zu älteren Modellen stark von den überarbeiteten Stabilisatoren. Hier entstehen überhaupt kein Rasseln oder blecherne Geräusche mehr. Das haptische Feedback, gerade bei den großen Tasten, ist gleichmäßig und klar.
Die HyperX Red Linear Switches passen zum Gesamtbild und fühlen sich direkt und schnell an. Obwohl der Auslöseweg nicht individuell anpassbar ist, fühlt sich das Tippen und Auslösen von Tastenanschlägen mit dem 1,8-mm-Standardauslöseweg natürlich an. Dank der relativ niedrigen aufzuwendenden Betätigungskraft von ca. 45 g fühlt sich das Tippen auch mühelos und leicht an. Das Tippgeräusch ist angenehm und gleichmäßig. Die Oberfläche der Keycaps ist ziemlich glatt und vergleichsweise stark konkav. Das hat zur Folge, dass die Tasten deutlich anfälliger für Fingerabdrücke sind.
Aufgrund des High-Profile-Formfaktors ist die Tastatur beziehungsweise die Tastenoberfläche relativ hoch, so dass eine ergonomische Haltung beim Tippen kaum eingehalten werden kann. Hier merkt man deutlich, dass im Hauptfokus der Tastatur eher Gamer als Zielgruppe stehen. Gerade beim Tippen längerer Texte offenbart sich so eine teils unergonomische Haltung, die ein sporadisches Pausieren notwendig macht. Eine Erhöhung der Handballen durch eine externe Handballenauflage hat bei uns allerdings Abhilfe geschaffen und ein schmerzfreies und unverkrampftes Tippen, auch von längeren Mails oder Texten, ermöglicht.
Als Anschlussmöglichkeit steht lediglich die Verbindung via USB-Kabel zur Verfügung. Das mitgelieferte USB-A- zu USB-C-Kabel mit geflochtener Ummantelung macht einen soliden Eindruck. Es sind keine Verarbeitungsfehler zu erkennen, der USB-C-Stecker sitzt in der Buchse an der Tastatur sicher und ohne zu wackeln. Mit einer Kabellänge von 1,80 m lässt sich die HyperX Origins 1800 auch gut in nahezu jedes Setup integrieren.
Gaming
Im Bereich Gaming kann die HyperX Origins2 1800 mit ihrer 8000-Hz-Polling-Rate glänzen. Natürlich steht außer Frage, dass solche Polling-Rates eigentlich nur bei E-Sport-Profis und ambitionierten Competitive-Spielern überhaupt ins Gewicht fallen. Trotzdem merkt man auch als Casual-Gamer im direkten Vergleich eine leichte Veränderung. Ob diese Veränderung allerdings auch in messbaren Erfolg umgewandelt werden kann, muss jeder für sich selber ausprobieren.
Die Tasten und Layoutdimensionen sind gut aufeinander abgestimmt. Alle Tasten sind in klassischen Gaming-Bewegungsabläufen intuitiv und mühelos zu erreichen. Die bewusst kompakt gehaltenen Maße ermöglichen mehr Platz für Mausbewegungen, die gerade auf kleinen Schreibtischflächen häufig ein Problem darstellen.
Im Gesamteindruck weiß die Gaming-Leistung der HyperX Origins2 1800 durchaus zu überzeugen. Die Eingaben sind dank der Linear-Switches direkt und logisch. Fehleingaben werden aufgrund des N-Key-Rollovers konsequent verhindert. Durch die Kabelverbindung können auch etwaige Latenzprobleme von vornherein ausgeschlossen werden. Auch bei hektischen Bewegungen steht die Tastatur stabil und rutscht nicht über den Schreibtisch.
Software

Die Konfiguration und Steuerung der Tastatur erfolgen über die HyperX NGENUITY Software. Nach dem Start der Software stehen alle angeschlossenen HyperX-Geräte, die mit der NGENUITY-Software kompatibel sind zur Auswahl. Für die HyperX Origins2 1800 stehen die Punkte „Lights“ und „Keys“ zur Verfügung.
Im Bereich „Lights“ lässt sich alles rund um die RGB-Beleuchtung konfigurieren. Es stehen 11 vorgefertigte Presets zur Verfügung. Darüber hinaus können eigene RGB-Presets angelegt werden. Innerhalb der Presets lassen sich Lichteffekte und Farben konfigurieren. Zusätzlich lassen sich in einem Preset verschiedene Effekte miteinander kombinieren.


Im Bereich „Keys“ können alle Funktionen rund um die Tasten konfiguriert werden. Bestehende Tasten können beliebig angepasst und weitere Tasten der Funktionsebene hinzugefügt werden. Unter dem Punkt „Macro“ können individuelle Makros aufgenommen und einer frei wählbaren Taste zugeordnet werden.
Customization
Wie einfach die Personalisierung der Tastatur ist, zeigt sich gut an dem zusätzlichen Gehäuse, welches uns zur Verfügung gestellt wurde.
Um das komplette Gehäuse auszutauschen, müssen lediglich acht Schrauben an der Unterseite der Tastatur gelöst werden. Nach dem Lösen der Schrauben können die Oberseite und die Leiterplattenbaugruppe inkl. Switches und Keycaps nach oben abgezogen werden.
Darauf zu achten ist, dass das Silikon-Gewichtspolster mit in die Unterseite des neuen Gehäuses umgebaut wird. Das Gewichtspolster wird einfach aus seiner Arretierung nach oben rausgezogen und in die Arretierung des neuen Gehäuses von oben reingedrückt.
Danach kann die Leiterplattenbaugruppe wieder von oben in ihren Sockel eingesetzt werden. Die Oberseite des Gehäuses wird daraufhin einfach von oben in die entsprechenden Verankerungen gedrückt und von der Unterseite wieder mit den Schrauben fixiert.
Der Gehäusetausch ist in der Kurzanleitung bebildert beschrieben. Jeder Schritt ist darüber hinaus aber auch intuitiv und selbsterklärend. Der Tausch des Gehäuses ist in ca. 5 Minuten erfolgt.
Fazit
Abschließend lässt sich sagen, dass HyperX die Origins-Serie deutlich modernisiert. Mit der Origins2 1800 wird der Fokus auf moderne Tastaturtrends gesetzt. Die Tastatur zeigt sich mit minimalistischem Design, mit klaren Linien und ohne unnötige Features. HyperX versucht, sich auf die Kernfunktionen zu konzentrieren und die sind auch wirklich gut.
Als Zielgruppe spricht HyperX hier klar Gaming-Enthusiasten an, die die Option schätzen, möglichst viel ohne großen Aufwand personalisieren zu können. Auf einer wirklich soliden Basis stehen viele, einfach umsetzbare Individualisierungsoptionen offen. Die vorgeschmierten HyperX Linear Red Switches machen Out-of-the-Box einen guten Job und sind wartungsarm. Dank der Hot-Swap-Unterstützung können die Switches bei Bedarf aber auch ohne Löten zu müssen problemlos getauscht werden. Das Tastaturgehäuse lässt sich unkompliziert austauschen und bei Bedarf sogar von Grund auf selbst designen. Durch das kompakte 1800-Layout lässt sich die Tastatur in jedes bestehende Setup integrieren und spielt gerade bei wenig verfügbarem Platz seinen Trumpf aus.
Wie auch in der Vergangenheit bleibt die HyperX NGENUITY-Software einer der Schwachpunkte. Obwohl es keine gravierenden technischen Fehler gab und alle Konfigurationen in Verbindung mit der Origins 2 1800 funktionierten, merkt man schnell, dass sich die Software an manchen Stellen als halbfertig präsentiert. Teilweise brach die Verbindung zur Tastatur einfach ab oder der „Live-View“ innerhalb der Software stimmte nicht mit der Realität überein. Auch die teilweise unergonomische Haltung aufgrund der relativ hohen Tastenoberfläche könnte durch eine mitgelieferte Handballenauflage leicht behoben werden.
Im Gesamteindruck macht die HyperX Origins 2 jedoch ein gutes Bild und ist sicher für alle Tastatur-Modder oder die, die es noch werden wollen, einen Blick wert.
Pro:
+ Hot-Swap-Support
+ Angenehmes Tippgefühl durch O-Ring-Mount und linear Switches
+ unkomplizierte Modding-Möglichkeiten
Kontra:
– Software ausbaufähig und unzuverlässig
– keine Handballenauflage im Lieferumfang


























