Nach fast einem Jahr findet damit die Geschichte rund um Castora, die Inquestur und den mysteriösen Vloxx ihren Abschluss.
Vom Inquestur-Experiment zum Schicksal Tyrias
Die Geschichte von „Visions of Eternity” begann mit den Aktivitäten der Inquestur auf der geheimnisvollen Insel Castora. Schnell wurde klar, dass hinter den Experimenten weit mehr steckte als ein weiterer Plan der bekannten Asura-Fraktion.
Mit „Der einzige Weg” führte die Reise schließlich tief ins Innere Castoras. Dort wurde deutlich, dass Vloxx die Inquestur, Castora und ihre mächtige Magie für seine eigenen Ziele benutzt hatte.
Nun ist Vloxx aufgestiegen und hat die Inquestur hinter sich gelassen. Während Kuda die Führung der Inquestur übernimmt, verfolgt Vloxx seinen eigenen Plan weiter: Er will das Schicksal Tyrias verändern.
Damit rückt der ehemalige Inquestur-Wissenschaftler endgültig in den Mittelpunkt des Finales. In den insgesamt sechs neuen Story-Kapiteln geht es vor allem darum, Vloxx‘ Pläne zu verstehen – und herauszufinden, wie er aufgehalten werden kann, bevor er eine unumkehrbare Entscheidung trifft, deren Konsequenzen ganz Tyria betreffen könnten.
Willkommen in der Leyquellen-Senke
Für das Finale verlassen wir die uns bekannten Bereiche Castoras und begeben uns noch tiefer hinab. Die neue Karte „Leyquellen-Senke” befindet sich vollständig unter der Erde – in den Tiefen Tyrias, die wir in Guild Wars 2 bislang noch nicht betreten haben.
Die Umgebung ist eng mit der Geschichte der Seher verbunden. Während der Mursaat-Kriege diente das Gebiet den Sehern als Rückzugsort. Ihre alten Artefakte und die Spuren ihrer Vergangenheit sind bis heute erhalten geblieben.
Für die Inquestur sind solche Hinterlassenschaften natürlich eine willkommene Gelegenheit. Sie hat sich die alten Artefakte und die mächtige Ley-Energie der Region zunutze gemacht, um daraus einen weiteren Vorteil für ihre eigenen Pläne zu ziehen.
Doch die Leyquellen-Senke ist nicht unbewohnt. Unter anderem treffen wir dort erneut auf Chaks, die sich von der konzentrierten Ley-Energie ernähren. Die Begegnung mit diesen Kreaturen passt somit nicht nur thematisch in diese Gegend, sondern zeigt auch, welche Auswirkungen die magische Umgebung auf die dort lebenden Wesen hat.
Die neue Karte verbindet somit mehrere große Lore-Themen miteinander: die Seher, die Mursaat-Kriege, die Ley-Energie, die Inquestur und schließlich Vloxx‘ Pläne.
Der große Showdown mit der Inquestur

Das Herzstück der neuen Karte ist das neue Meta-Event, das als großer Showdown gegen die Inquestur inszeniert wird. Dabei erwartet die Spieler kein einzelner Kampf, sondern ein mehrphasiges Ereignis. Besonders interessant sind die Zwischenphasen. Die Spieler müssen sich aufteilen und gleichzeitig gegen drei Bosse antreten. Damit wird die Zusammenarbeit innerhalb der gesamten Spielermenge besonders wichtig. Wer sich nur auf einen Teil des Geschehens konzentriert, wird schnell feststellen, dass an anderer Stelle Unterstützung fehlt.
Das Meta-Event soll somit nicht nur ein spektakulärer Abschluss der Inquestur-Handlung werden, sondern auch eine der größten Herausforderungen sein, die Visions of Eternity bislang zu bieten hatte.
Neue Endgame-Inhalte und Belohnungen
Neben der neuen Karte und dem Story-Finale bietet „Kodex der Schöpfung“ auch reichlich Nachschub für Spieler, die sich nach anspruchsvollen Gruppeninhalten sehnen.


Im Mittelpunkt steht der „Nexus der Ewigkeit“, der in zwei verschiedenen Formen ins Spiel kommt. In der neuen Konvergenz treten bis zu 50 Spieler gemeinsam gegen die Bedrohung an und kämpfen dabei gegen die Uhr um die Rettung Tyrias. Gleichzeitig gibt es den „Nexus der Ewigkeit” auch als neue Schlachtzugsbegegnung für zehn Spieler. Während die Konvergenz auf große Gruppen ausgelegt ist, richtet sich der Raid an kleinere, gut koordinierte Gruppen. Die zusätzlichen Herausforderungs- und legendären Modi des Raids sowie der Herausforderungsmodus der Konvergenz werden in den Wochen nach der Veröffentlichung nachgereicht.
Auch für kleinere Gruppen gibt es mit dem neuen Fraktal „Einsamer Thron” Nachschub. Der instanzierte Inhalt ist für bis zu fünf Spieler ausgelegt und wird später ebenfalls einen Herausforderungsmodus erhalten.
Wer sich durch diese neuen Inhalte kämpft, darf sich natürlich auch auf entsprechende Belohnungen freuen. Besonders hervorzuheben ist das neue legendäre Schwert „Lohn der Sterne“, das zu den großen langfristigen Zielen des Updates gehört. Ergänzt wird das Angebot durch die neue Infusion „Flüchtiger Aufstieg“.
Das Ende einer Ära für Guild Wars 2
„Kodex der Schöpfung” ist jedoch mehr als nur ein weiteres Content-Update. Es ist das letzte große Story-Update von Guild Wars 2 vor der nächsten großen Phase der Reihe. Die Geschichte von „Visions of Eternity“, die mit der Untersuchung der Inquestur auf Castora begann, findet hier ihren Abschluss.
Gleichzeitig richtet sich der Blick bereits auf Guild Wars 3. So soll beispielsweise im Dezember ein Update für die Halle der Monumente in Guild Wars 2 einführen. Dadurch können Spieler Boni für Guild Wars 3 erspielen.
Für die Geschichte von Guild Wars 2 bedeutet „Kodex der Schöpfung” somit einen besonderen Einschnitt. Zum ersten Mal seit langer Zeit steht nicht bereits das nächste große Kapitel der Geschichte vor der Tür.
Mit sechs neuen Story-Kapiteln, einer komplett neuen unterirdischen Karte, einem neuen Meta-Event, einer Konvergenz, einem Raid und einem Fraktal ist „Kodex der Schöpfung“ jedenfalls ein umfangreiches Finale.















