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Microsoft, Amazon und Co sehen einer glänzenden Zukunft entgegen

Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage kämpfen weltweit eine Vielzahl an Unternehmen mit einschneidenden und existenzbedrohenden Problemen. Es gibt aber auch Unternehmen die von der aktuellen Situation profitieren. Gerade im digitalen Bereich verzeichnen Unternehmen aktuell Wachstumsschübe wie nie zuvor. Eines diese Unternehmen ist Microsoft. Hier ist die Nachfrage nach Programmen wie z.B. Cloud-Software so hoch wie noch nie. Das interessante dabei ist das diese Software bei den Unternehmen nicht einfach verschwinden wird sobald die Krise vorbei ist. Im Gegenteil es ist durchaus zu erwarten das Cloudsysteme weitaus stärker wie bisher auch nach der Krise genutzt werden. Für Unternehmen wie Microsoft oder Google bedeuten das traumhafte Wachstumszahlen und satte Gewinne. Aber auch andere Unternehmen im digitalen Bereich sehen jetzt gerade rosige Zeiten auf sich zurollen. Selbst im Bereich des Internet-Glücksspiels freuen sich Betreiber von Seiten wie book-of-ra-free.com auf.

Amazon gehen die Kapazitäten aus

Ein weiterer Gewinner ist Amazon. Als eines der größten Unternehmen im Bereich des Online-Handels profitiert es in besonderem Maße von Ausgangsbeschränkungen und geschlossenen Einzelhandelsläden. Dabei wurde das Unternehmen von der Entwicklung dermaßen überrollt das ihm jetzt sogar die Kapazitäten zur Neige gehen. Nicht nur das Amazon in den USA angekündigt hat kurzfristig 10.000 neue zusätzliche Arbeitskräfte einzustellen, auch Logistik und Verwaltungskomplexe sollen in den USA, Europa und sogar direkt in Deutschland innerhalb kürzester Zeit neu geschaffen werden. Derartige Investitionen werden natürlich nicht gemacht, wenn man erwarten muss das das Geschäft auf absehbarer Zeit wieder einbricht. Der Hauptgrund des Optimismus bei Amazon liegt vor allem darin begründet das seit kurzem auch die Teile der Bevölkerung die dem Online-Handel eher skeptisch gegenüber standen nun aufgrund der Umstände ebenfalls online bestellen. Das diese Nutzer nach der Krise wieder komplett auf den Einzelhandel umschwenken erwartet bei Amazon wohl niemand wirklich.

Verändertes Lernverhalten steigert Umsatz

Ein weiterer positiver Aspekt – und ein wichtiger Schritt hin zu mehr Digitalisierung – ist die Verlagerung von Schul- und Lernmaßnahmen in den Online-Bereich. Mit Hilfe von verschiedenen Lern und Schulungsprogrammen haben Kinder und Schüler in den letzten Wochen die Gelegenheit gehabt trotz Ausfall der regulären Schulen ein Mindestmaß an Unterricht mitmachen zu können. Auch wenn diese Art des Lernens bislang noch in den Kinderschuhen steckt und auch sicher nch nicht reibungs- oder fehlerfrei läuft ist die aktuelle Situation für die Anbieter dieser Software sicher ein absoluter Meilenstein. Abgesehen davon das auch hier sicher erhebliche Umsätze generiert werden können so auch jede Menge Informationen gewonnen werden wie Schulungssoftware bei intensiver Nutzung betreut und gehandhabt werden muss. Ebenso ist es natürlich ein Schritt hin zu mehr Digitalisierung im Bereich des deutschen Schulsystems. Auch hier ist zu erwarten das der öffentliche Druck zur langfristigen und konsequenten Nutzung derartiger Lernsysteme in Zukunft eher noch weitersteigt. Doch auch Anbieter die nicht direkt dem Schulbereich zugeordnet werden können sich wohl ebenso auf rosige Zeiten freuen.  Software wie die digitale Fahrschule oder Sprach- und Lernplattformen werden sicher auch in Zukunft auf weit weniger Skepsis bei der Bevölkerung stoßen wie bisher.

Nachfrage nach Hardware wird deutlich steigen

Produzenten von Hardware erwarten langfristig ein gutes Geschäft. Der Grund dafür liegt auch hier in der aktuellen Situation. Wurde sonst in vielen Familien die PC-Hardware eher stiefmütterlich behandelt zeigt die aktuelle Lage das gerade ältere Modelle die nicht up-to-date sind sehr schnell an ihre Leistungsgrenzen stoßen. In einer Situation wie dieser, in der man in besonderem Maße auf funktionierende Hardware angewiesen ist. Sind probleme mit dem heimischen PC oder Laptop einfach nicht hinnehmbar. Die Hersteller von Hardware-Komponenten erwarten von daher auch das nach der aktuellen Krise im bundesdeutschen Bewusstsein dem heimischen PC oder Notebook mehr Bedeutung beigemessen wird. Notwendige technische Verbesserungen werden nach Einschätzung der Händler somit in Zukunft weitaus früher und regelmäßiger stattfinden. Auch der Erwerb von neuer Hardware wird dann wohl in weitaus kürzeren Abständen vorgenommen werden.

Logistik wird digital

Auch viele Bereiche der Logistik werden in nächster Zeit wohl eine deutliche Digitalisierung erfahren. Schuld daran ist die Tatsache das die “human resources” – also die verfügbaren Arbeitskräfte bei der aktuellen Lage nicht ausreichen. Logistikunternehmen wie Dachser, Hellman Logistics o.ä. werden also wohl vermehrt digitale Systeme ausprobieren und zum Einsatzbringen. Was eigentlich ein durchaus positiver Effekt im Bereich der Digitalisierungsmöglichkeiten darstellt hat allerdings auch einen faden Beigeschmack. Es steht durchaus zu erwarten das aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung im Logistikbereich tausende von Arbeitsplätzen wegfallen werden.

Aus der Krise eine Chance machen

Die aktuelle Krise bringt eine Vielzahl an negativen Effekten. Es zeigt sich aber auch ganz klar das gerade Zukunftsorientierte Technologien in erheblichem Maß von der momentanen Situation profitieren. Wenn nach der Krise die politischen und sozialen Weichen richtig gestellt werden kann sich die Krise im Bereich der Digitalisierung als eine echte Chance für die Zukunft erweisen die Unternehmen in verschiedenen Bereichen schon jetzt neue Möglichkeiten eröffnet. Wichtig ist nur das diese Chancen jetzt auch von der Politik erkannt und entsprechend gefördert werden.

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