Microsoft arbeitet weiter daran, Windows 11 spürbar effizienter zu machen. Nachdem das Unternehmen bereits im März 2026 angekündigt hatte, die allgemeine Performance und Benutzerfreundlichkeit des Betriebssystems zu verbessern, gibt es nun ein weiteres Update zu den laufenden Optimierungen.
Pavan Davuluri, Präsident der Windows- und Devices-Sparte bei Microsoft, erklärte in einem Beitrag auf X, dass in den vergangenen Monaten vor allem an der Speichernutzung gearbeitet wurde. Ziel sei es, Windows 11 moderner, reaktionsschneller und ressourcenschonender zu machen.
Weniger Speicherverbrauch und geringere Latenzen
Nach Angaben von Microsoft wurden zahlreiche Komponenten des Betriebssystems optimiert. Dazu gehören unter anderem:
- Verbesserte Speichereffizienz und geringere Latenzen
- Reduzierter RAM-Verbrauch von Systemkomponenten und Apps
- Optimierungen an WinUI 3, damit moderne Windows-Anwendungen weniger Arbeitsspeicher benötigen
- Effizientere Speicherverwaltung für Chromium- und WebView2-Komponenten
Darüber hinaus kündigte Microsoft an, die Speicheroptimierung künftig insbesondere für Systeme mit 8 GB RAM oder mehr weiter auszubauen. Ziel sei es, auch auf Mittelklasse-PCs ein flüssigeres Nutzungserlebnis zu ermöglichen.
Verbesserungen sollen den Alltag spürbar erleichtern
Neben der Speichernutzung arbeitet Microsoft weiterhin an einer schnelleren Taskleiste, einem optimierten Startmenü sowie einer insgesamt flüssigeren Navigation innerhalb von Windows 11. Die Maßnahmen sollen sowohl die allgemeine Reaktionsgeschwindigkeit erhöhen als auch den Ressourcenverbrauch langfristig senken.
Nutzer bleiben skeptisch
Obwohl Microsoft zahlreiche Optimierungen angekündigt hat, fällt das Feedback vieler Nutzer bislang eher verhalten aus. Eine Leserumfrage von TechPowerUp mit über 24.000 Teilnehmern zeigt ein gemischtes Bild:
- 46 % empfinden Windows 11 als unverändert.
- 36 % sind sogar der Meinung, dass sich das Betriebssystem weiter verschlechtert hat.
- 12 % berichten von kleineren Verbesserungen.
- Lediglich 6 % sehen eine deutlich spürbare Leistungssteigerung.
Die Zahlen verdeutlichen, dass Microsoft trotz kontinuierlicher Optimierungen noch einiges an Überzeugungsarbeit leisten muss. Ob die angekündigten Speicherverbesserungen und weitere Performance-Anpassungen den Alltag der Nutzer künftig spürbar verbessern, dürfte sich erst mit den kommenden Windows-11-Versionen zeigen.
*Quelle: Paval Davuluri on X



