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MSI Z170A Krait Gaming R6 SIEGE – „Kugelsichere Hardware für den schmalen Geldbeutel?“


Montage
a. Anordnung der Komponentenanbindung

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Verglichen mit dem „MSI Z170A Krait Gaming“ der Vorgängerversion des Mainboards wurden ein paar praktische Änderungen vorgenommen. So wurden die SATA Ports 3-6 horizontal aufgestellt, sodass das Kabelmanagement leichter und ohne Kabelknick von der Hand geht. Das gleiche gilt für den zusätzlichen USB 3.1 Front-Anschluss. Die Position des M.2 Steckplatzes ist nach wie vor zwischen CPU und PCIe x16 angesiedelt und birgt die Gefahr an der Stelle sehr heiß zu laufen. Also eher suboptimal, besser wäre es gewesen, den untersten PCIe x4 Slot einzusparen und an diese Position den M.2 Steckplatz anzubringen. Die CPU-Fans befinden sich rechts und links neben dem oberen Ende des Arbeitsspeichers. Dies empfinden wir als sinnvoll, da eine von für die CPU in unmittelbarer Reichweite liegt und die andere als Steckplatz für einen aktiven Arbeitsspeicherkühler verwendet werden kann falls ihr auf hohe Taktraten setzt. Die System-Fans sind für mein „ZALMANN Z 11“ auf einer guten Position angebracht. Die Abstände der PCI-Steckplätze erachten wir ebenfalls als nahezu sinnvoll. Lediglich den PCI x1 Steckplatz unter dem ersten PCIe x16 hätte MSI sich sparen können (oder kennt ihr eine Gaminggrafikkarte die nur einen Steckplatz in Anspruch nimmt?) Außerdem überreizen 4 PCI x1 und ein weiterer PCIe 3.0 die Lane-Kapazität des Mainboards ohnehin. Dazu aber später mehr. Zu guter Letzt möchten wir noch anmerken, dass die PCIe-Kippverschlüsse ruhig hätten etwas breiter sein können, da es im eingebauten Zustand schwierig werden wird, die Grafikkarte aus bzw. einzubauen.

b. RAM an das Mainboard
Das gleiche gilt für die RAM-Steckplätze. Auch diese Kippschalter könnten einen etwas längeren Heben besitzen.

c. CPU an das Mainboard
Beim Einbau der CPU an das Mainboard treten keine großen Überraschungen auf, da der Sockel von allen Seiten frei zugänglich ist und auch der Hebel für die Verschlussklappe sich mit etwas Gefühl einfach aus der Verankerung lösen lässt.

d. Einbau des Mainboards in einen ATX-Tower

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Beim Einbau konnten wir alle Schrauben bis auf eine mühelos einsetzen. Die Schraube links neben dem CPU-Stromstecker ist je nach Gehäuse nur schwer einzusetzen. Darüber hinaus sind wir negativ darüber verwundert, dass ein ATX-Mainboard nur 6 Montageöffnungen zum Anbringen an das Gehäuse benötigt. Besonders auf der vorderen Seite klafft das Board über 7cm aus der Montagebucht hinaus. Mein altes Mikro-ATX hatte dafür 7 Montageöffnungen. Das macht sich bei der Stabilität im Gehäuse bemerkbar. Beim Anbringen des RAMs und besonders beim Einstecken des Hauptstromkabels macht sich das bemerkbar. Wir mussten aufpassen, da die Befürchtung groß war bei zu hohem Einsteckdruck das Mainboard in zwei Teile zu brechen. Darum empfehlen wir euch unbedingt den Arbeitsspeicher, Front-USB und wenn möglich das Hauptstromkabel schon vor der Mainboardmontage ans Board anzubringen.