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MSI Z170A XPOWER GAMING Titanium Edition – OC-Board für neuen Intel-Sockel






Features

MSI Z170A XPOWER GAMING Titanium-Edition:

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CPU und RAM:
Wie üblich bei Mainboards jenseits der 200€ liest sich die Feature-Liste lang. Am wichtigsten ist sicherlich der neue LGA 1151 Sockel für Intel Skylake-Prozessoren (6. Generation) in Verbindung mit dem Z170 Chipsatz. Der Z170 unterstützt sowohl DDR3, als auch DDR4-RAM, während unser Board vier Bänke für DDR4 mit bis zu 3600MHz Takt bietet. Für geeignete Prozessoren verspricht MSI gesteigertes Taktpotential durch seinen externen Takt-Generator OC Engine 2. Für mehr Stabilität sorgen auch die Kupfer-Kühlkörper auf dem Board, das besondere PCB-Layout mit geschirmten Leitungen zwischen Sockel und RAM und eigenem Überspannungsschutz, sowie die hochwertigen Spannungswandler mit Titanium-Spulen und andere Military Class 5 Komponenten. Damit alles schön kühl bleibt, verfügt das Board über zwei PWM-Anschlüsse für CPU-Lüfter und drei weitere für Gehäuse-Lüfter.

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OC:
Übertaktet werden kann entweder klassisch über das bekannte MSI ClickBIOS 5 oder in Windows mit dem MSI Command Center. Zwei weitere Möglichkeiten sind der Game-Boost-Drehknopf auf dem Mainboard, der nach dem Neustart eine von sechs OC-Stufen setzt oder das modulare OC-Panel, mit dessen Hilfe man Baseclock und Multiplier in Einerschritten erhöhen und senken kann. Fürs RAM-Overclocking bleiben einem aber nur BIOS und Desktop-App. Die anliegenden Spannungen des Systems können dabei live über gesonderte Messpunkte gemessen werden. Benchtable-Nutzer werden auch die Power- und Reset-Knöpfe auf Mainboard und OC-Panel zu schätzen wissen. Außerdem bietet das OC-Panel einen Knopf zum Verbrauchen aller restlichen Ströme nach dem Abschalten und einen Go2BIOS-Schalter, mit dem man beim nächsten Boot direkt ins BIOS kommt.

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BIOS-Rettung:
Sollte beim Übertakten etwas schiefgehen, hat MSI eine ganze Reihe von Rettungsmechanismen parat. An erster Stelle ist da sicher das MultiBIOS 2. Hier kann über einen kleinen Dip-Schalter auf dem Board zwischen zwei eigenständigen BIOS-Modulen umgeschaltet werden, zum Beispiel wenn eins nicht mehr bootet oder man kritische Einstellungen behalten will, während man etwas anderes ausprobiert. Ein beleuchtetes Feld am unteren Board-Rand gibt beim Boot aktuelle Status-Codes und später die Temperatur in °C von 0 bis 99 aus. Außerdem gibt es neben dem obligatorischen Clear-CMOS-Jumper einen extra Schalter am Backpanel, mit dessen Hilfe sich das BIOS ebenfalls zurücksetzen lässt. Sollte es ganz zerschossen sein, kann man über einen dedizierten USB-Anschluss und den kleinen FlashBack-Knopf am oberen Board-Ende ein BIOS-File einspielen, ohne dass CPU, RAM oder GPU angeschlossen sind. Nur der 24pin-MOLEX-Stromstecker muss dazu verbunden sein.

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Erweiterungskarten:
Neben der CPU wurde natürlich auch an Erweiterungskarten gedacht und so wurde das Board mit vier PCIe-Slots im x16 Layout und drei PCIe-Slots im x1 Format ausgestattet. Erstere lassen sich entweder mit 1×16 oder 2×8 oder 4×4 PCIe-Lanes ansteuern, wobei die Slot-Anordnung vier Grafikkarten mit Doppelslot-Kühler erlaubt. Slot 1 (x16) und Slot 3 (x8) wurden zur Stabilisierung mit einer Metallkappe versehen, die auf der Rückseite mit extra dicken Mounts befestigt ist. Für mehr Spannungsstabilität gibt es einen optionalen 6pin PCIe-Stromstecker direkt auf dem Mainboard. Unterstützt werden 2-Way-SLI und 4-Way-Crossfire. Für eventuelle Leistungstest hat das Z170A XPOWER GAMING sogar die Möglichkeit, die unteren drei PCIe-x16-Slots jeweils per Dip-Schalter am unteren Boardrand zu deaktivieren. Das Layout bedeutet aber auch, dass bei einigen Anwendern die treue PCI-Karte keinen Platz mehr findet und auch dicke Luftkühler wie der Noctua NH-D15 werden durch die Grafikkarte im obersten Slot blockiert.

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Audio:
Auch von Bedeutung ist natürlich der Sound. Hier verspricht MSI mit dem geschirmten Audio Boost 3 Chip in Verbindung mit einer geschirmten Audio-Lane zu den vergoldeten 3,5mm-Klinkenports, sowie zwei Kopfhörer-Verstärkern das Niveau einer dedizierten Soundkarte. Die Nahimic Software Engine soll dabei für die passende Klangoptimierung und -individualisierung für simulierten Surround, Bass und aufgenommene und wiedergegebene Sprache sorgen. An Anschlüssen stehen vier 3,5mm-Klinkenstecker für ein 7.1-System und einer für ein Stereo-Mikrofon und natürlich der HD-Audio-Frontpanel-Anschluss zur Verfügung. Alternativ kann das Audiosignal auch digital per TOSLink an andere Geräte gestreamed werden

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Festspeicher:
Neben Erweiterungskarten müssen natürlich auch Festspeicher angeschlossen werden. So gibt es zum rechten Rand hin gewinkelt acht SATA-3-Ports, von denen sich vier zu zwei besonders schnellen SATA-Express-Verbindungen mit bis zu 16 GB/s koppeln lassen. Wem das immer noch nicht schnell genug ist, dem bietet das Board zwei M.2-Schnitstellen mit sagenhaften 32 GB/s für SSD-Karten zwischen den PCIe-x16-Slots. Über sie kann auch der kommende U.2-Anschluss für SSDs nachgerüstet werden. Die M.2 deaktivieren bei Benutzung allerdings jeweils zwei der herkömmlichen SATA-Ports.

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Peripherie-Anschlüsse:
Nun zum Thema Peripherie-Anschlüsse. Hier sind das besondere Highlight die zwei USB 3.1 gen2 Anschlüsse am Backpanel, die die Geschwindigkeit von gen1 noch verdoppeln sollen. Außerdem finden sich am Backpanel noch vier USB 3.1 gen1 Anschlüsse, sowie die zu USB 3.0 abwärtskompatible, interne Schnittstelle für zwei USB 3.1 gen1 Front-Anschlüsse. Intern finden sich außerdem noch zwei Schnittstellen für insgesamt vier USB2-Frontpanel-Anschlüsse und sogar ein gesonderter USB2-Port, über den man zum Beispiel eine interne, intelligente Lüftersteuerung verbinden kann. Zuoberst am Backpanel sitzt der Gaming-Device-Port-Block in Form von einem Kombi-PS2-Anschluss und zwei USB2-Anschlüssen, deren Kontakte mit der dreifachen Menge Gold für längere Haltbarkeit und weniger Dämpfung versehen sind. Der für die Tastatur gedacht USB2-Port unterstützt die Hotkey-Funktion, mit der man nach dem Drücken von Strg+Backspace mit definierbaren Tastenkombis neben üblichen Makros direkt auf BIOS-Funktionen wie BCLK/Multi-Veränderungen oder Boot/Reboot zugreifen kann. Über den USB2-Port für die Maus hingegen können mit Hilfe der Mouse-Master-Software DPI-Stufen und Mausgesten definiert werden, auch wenn die Maus selbst diese nicht unterstützt. Ansonsten finden sich am Backpanel neben dem ClearCMOS-Schalter noch ein USB2-Anschluss, der nur für die BIOS-FlashBack-Funktion dient und zwei HDMI- und ein DisplayPort, wenn man die CPU-interne Grafik verwenden möchte. Bleibt neben dem bereits erwähnten Audio-Block noch der Intel i219 Gigabit-LAN-Anschluss, der zur CPU-Entlastung und Lag-Reduzierung die Last zugunsten von Games balanciert, was mit der Gaming-LAN-Manager-Software auch überwacht und pro Anwendung individualisiert werden kann. Außerdem sichert er auch auf Netzwerk-Ebene gegen Stromschläge bis zu 15kV. Das ganze Backpanel sitzt später hinter der extra gepolsterten Blende in rot/schwarz mit extra Beschriftungen der einzelnen Anschlüsse.

Software:
Zu den technischen Features gesellt sich noch ein umfangreiches Softwarepaket z.B. mit dem MSI Command Center, in dem Taktraten und Spannungen überwacht und angepasst, PWM-Lüfterkurven definiert und Temperaturen verfolgt werden können. Die MSI Gamig App bietet einfache Anpassungen für MSI Hardware in Form von Silent/Gaming/OC-Modi, Monitor-Farbanpassungen und die angesprochenen Hotkey- und Mouse-Master-Funktionen. Mit MSI Super Charger werden USB-Ports zu Kosten der Synchronisierung mit mehr Spannung versorgt, um Geräte schneller laden zu können und im MSI-Eco-Center können diverse Spannungen gedrosselt werden, um Strom zu sparen. Der Gaming LAN Manager kann wie bereits beschrieben die Priorität und den Anteil an der Netzwerk-Bandbreite einzelner Apps protokollieren und anpassen. MSI RAMDisk ermöglicht es, einen Teil des Arbeitsspeichers als superschnelles Laufwerk zu verwenden und mit MSI Live Update 6 kann man die genannten Softwarepakete downloaden und installieren. Außerdem gibt es MSI-Versionen von der Google-Toolbar, Google Chrome, Google Drive, CPU-Z, Intel XPOWER GAMING Tuning Utility und Norton Internet Security.

MSI GTX 980 GAMING 4G:

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Bei der Grafikkarte wirbt MSI besonders mit seinem optimierten Twin-Frozr-Lüfterdesign, das durch die gewinkelten Lüfterblätter und die durchgängige S-Heatpipe bessere Kühlleistung verspricht. Besonders die Zero-Frozr-Technologie, durch die die Lüfter bis 60°C GPU-Temperatur komplett abgeschaltet bleiben, klingt vielversprechend. Weiterhin findet ein weiß beleuchtetes MSI-Logo im Kühler Platz, dem über die MSI Gaming App fünf verschiedene Beleuchtungsmodi zugewiesen werden können, die ggf. mit anderen MSI-Karten im Verbund synchronisiert sind. Außerdem unterstützt die App leichte Übertaktung, die von der Garantie abgedeckt ist (Referenztakt: Basis 1126MHz, Boost 1216MHz; MSI OC-Mode: Basis 1216MHz, Boost 1317MHz). Dafür setzt MSI auf ausdauernde Military Class 4 Komponenten. Die Karte wird über PCIe 3.0 x16 und zwei 8pin-PCIe-Stromstecker verbunden und bietet neben drei Mal Display-Port einen HDMI-Anschluss und DualLink-DVI als Ausgänge.

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Mit Abmessungen von 279 x 140 x 36mm und 782g Gewicht fällt die Karte nicht gerade klein aus. Hier ein Größenvergleich mit der etwas kleineren MSI R280X GAMING.

Seitens Nvidia wird besonders die Eignung für das neue DirectX 12 aus Windows 10 betont, das Multi-Core-CPUs besser auslastet und die 3D-Perfomance steigert. Auch G-Sync zum Anpassen der Monitor-Frequenz an die gerenderten FPS ist an Bord, genau wie das GameWorks Effekt-Paket.