Aktuelle Tests & Specials auf Hardware-InsideGrafikkartenKomponentenMainboards

MSI Z170A XPOWER GAMING Titanium Edition – OC-Board für neuen Intel-Sockel







Leistung:

Ausgangssystem:
CPU: Intel Core i5 3570
RAM: Corsair 8GB DDR3-RAM
Mainboard: Gigabyte Z77 D3H
GPU: MSI Radeon 280X 6GB
PSU: Be quiet! Dark Power Pro 650W
SSD: Samsung 850 Evo 240 GB

Upgrade-System:
CPU: Intel Core i7 6700K
RAM: GEIL 16GB DDR4-RAM 3000MHz
Mainboard: MSI Z170X XPOWER GAMING Titanium-Edition
GPU: MSI GTX 980 GAMING
SSD: Samsung 850 Evo 240 GB
PSU: Be quiet! Dark Power Pro 650W

Im ersten Testlauf haben wir alle Benchmarks auf dem Ausgangssystem ausgeführt. Im zweiten haben wir die CPU auf 4GHz im Turbo erhöht, was dem normalen Takt des i7 6700K entspricht, um zu sehen, wie die beiden Chips mit gleichem Takt skalieren. In Testlauf 3 und 4 wurde das System mit der GTX 980 bestückt und einmal mit CPU-Standard-Takt und einmal mit 4GHz gebencht. Danach kam dann das neue Mainboard von MSI mit dem Core i7 6700K und der älteren R280X Grafikkarte zum Einsatz und wurde durch unseren Benchmark-Parcours gejagt. Zum Schluss kam dann auch die GTX 980 hinzu und das System konnte voll ausgebaut zeigen, was es zu leisten vermag.

[​IMG]
[​IMG]

Hier sieht man einen deutlich Sprung vom alten 3570 auf den neuen 6700K. Sogar bei gleichem Takt werden Int und Float Berechnungen doppelt so schnell. Auch der große Sprung auf den 1000€ Prozessor 5960X wird deutlich. Dieser arbeitet besonders bei Float-Berechnungen ein ganzes Stück schneller.

[​IMG]

Auch bei der Speicher-Performance sind je nach Speichertakt deutliche Sprünge zu verzeichnen. Die gemessene Latenz blieb bei allen bei ca. 59ms.

[​IMG]

Der etwas Spielepraxis-nähere Benchmark von 3D Mark bescheinigt sowohl dem 6700K bei der Physik-Berechnung, als auch der GTX980 bei der Grafikberechnung beinahe doppelt so viel Power wie ihre Vorgänger. Enttäuschend ist dann aber doch zu sehen, dass im kombinierten Test und in der Gesamtbewertung nur die Grafikkarte eine deutlich bessere Figur macht. Während die GPU fast 3000 Punkte auf die Gesamtwertung bringt, sind es bei der CPU nicht einmal 500 und auch unsere 900MHz mehr Takt schlagen nur mit +300 Punkten in der Gesamtwertung zugute.

[​IMG]

Beim Firestrike in 4K-Auflösung zeichnet sich das gleiche Bild. Trotz stark steigender Physik-Leistung wachsen Kombi- und Gesamtleistung nicht spürbar mit. Die GTX980 schlägt sich in diesen beiden Disziplinen besser, aber es wird deutlich, dass man für 4K noch nicht gerüstet ist.

[​IMG]
[​IMG]

Zum Schluss noch zwei klassische Spielebenchmarks. Während wir bei Tomb Raider die Leistung einmal im 1080p Ultra-Preset und einmal mit maximalen Einstellungen wie den leistungshungrigen TresFX-Haarsträhnen gemessen haben, kam bei Metro: Last Light in der neuen Redux-Variante 1080p Ultra-Preset einmal mit und einmal ohne SSAA zum Test. Während bei Tomb Raider die GTX980 ein Leistungsplus von 50% brachte, konnten wir mit der neuen CPU kein Leistungsplus feststellen. Bei dem neueren Metro sieht es etwas besser aus. Hier konnte die neue CPU immerhin in dem Test ohne SSAA bis zu 7 Bilder in der Sekunde mehr erzielen. Die neue Grafikkarte brachte im selben Test 30 Bilder mehr in der Sekunde und im SSAO-Test 20 Bilder.

Besonders der letzte Test verdeutlicht, dass Leute, die für ihr Geld so viele FPS wie möglich bekommen wollen, anteilig besser mehr in ihre Grafikkarte investieren. Für die meisten Spiele wird diese viel schneller zum Flaschenhals. Dass die neue CPU und der Speicher in den synthetischen Benchmarks doppelt so viel leisten, aber in Spielen kaum Leistungszuwachs bringen, zeigt, dass noch einiges an Spiele-Optimierung in Richtung CPU erfolgen kann. Wir werden sehen, ob DirectX 12 dieses Problem wie versprochen angehen wird. Dennoch gibt es einige Gründe für die Investition in die neue CPU mit Unterbau. Zum einen gibt es viele neue Hochleistungsanschlüsse wie USB 3.1 und Support für SATA-Express und M.2. Zum anderen spielt der CPU in rechenintensiven Anwendungen, die nicht GPU-beschleunigt sind, ihre Stärken aus und wird auch auf lange Zeit genug Spieleleistung bieten, wenn schon wieder eine neue Grafikkarte ansteht. Nicht zu vergessen sind natürlich auch Leute mit Spaß am Übertakten, die hier mit etwas Geduld und guter Kühlung bestimmt die 5GHz knacken.