200-mm-Lüfter bilden ein Nischensegment, in dem sich nur wenige Modelle dauerhaft behaupten. Noctuas NF-A20 gehört seit Jahren zu diesen festen Größen und kommt sowohl in großen Gehäusen als auch auf Radiatoren zum Einsatz, die 200-mm-Lüfter aufnehmen. Neben der regulären Ausführung im typischen beige-braunen Noctua-Farbschema gibt es ihn als chromax.black.swap-Edition, die von Rahmen und Rotor bis zu den Kabeln durchgängig in Schwarz gehalten ist. Genau diese Version haben wir uns vorgenommen.
Eine Besonderheit steckt im Namenszusatz swap. Dem Lüfter liegt ein Satz austauschbarer Anti-Vibrations-Pads in mehreren Farben bei, mit denen sich die Ecken an das eigene Farbschema anpassen lassen. Technisch entspricht der Lüfter der regulären Ausführung, der Unterschied liegt allein in der Farbgebung und im mitgelieferten Pad-Set.
Für den Praxisteil gehen wir über den Betrieb eines einzelnen Lüfters hinaus. Wir setzen vier NF-A20 PWM chromax.black.swap auf einem Watercool Mora IV 400 ein, einem externen Radiator, der auf 200-mm-Lüfter ausgelegt ist. Das erlaubt uns, den Lüfter nicht nur einzeln zu betrachten, sondern auch im Verbund, und im Abschnitt Lautstärke stellen wir das Betriebsgeräusch eines einzelnen Lüfters dem des kompletten Vierersatzes gegenüber. Ob der leise Ruf des NF-A20 auch in dieser Konfiguration trägt, klären die folgenden Zeilen.
Verpackung, Inhalt, Daten
Verpackung
Der NF-A20 PWM chromax.black.swap kommt in einem überwiegend schwarz gehaltenen Karton mit dezentem geometrischem Muster, dessen Seitenkanten in Braun abgesetzt sind. Braun und Beige sind die seit Jahren etablierten Hausfarben von Noctua, sodass sich die Verpackung trotz der ansonsten dunklen Aufmachung sofort zuordnen lässt. Die Vorderseite nennt die Modellbezeichnung, zeigt eine Abbildung des Lüfters und hebt mit einer Reihe farbiger Felder bereits die austauschbaren Anti-Vibrations-Pads in sechs Farben hervor. Die Rückseite fasst die technischen Eckdaten samt Lieferumfang zusammen und geht in mehreren Textblöcken auf das NF-A20-Design, die chromax.black.swap-Edition und die farbigen Pads ein.
Inhalt

Neben dem Lüfter selbst enthält die Verpackung folgendes Zubehör:
- 8x NA-AVP6-Anti-Vibrations-Pads in Schwarz
- je 4x NA-AVP6-Anti-Vibrations-Pads in Blau, Grün, Rot, Weiß und Gelb
- NA-EC1-Verlängerungskabel mit 30 cm Länge
- 4x Lüfterschrauben
Anders als bei der regulären Ausführung liegen der chromax.black.swap-Edition weder ein Low-Noise-Adapter noch ein Y-Kabel bei. Der Schwerpunkt des Lieferumfangs liegt stattdessen auf den farbigen Pad-Sets, auf die wir im Abschnitt Details näher eingehen.
Daten
| Technische Daten: Noctua NF-A20 PWM chromax.black.swap | |
|---|---|
| Abmessungen (ohne Pads) | 200 x 200 x 30 mm |
| Abmessungen (mit Anti-Vibrations-Pads) | 200 x 200 x 32 mm |
| Lochabstand der Befestigung | 154 x 154 mm, 110 x 180 mm, 170 x 170 mm |
| Gewicht | 370 g |
| Material Rahmen | PBT GF30 (glasfaserverstärkt) |
| Material Rotor | PP GF10 (glasfaserverstärktes Polypropylen) |
| Material Anti-Vibrations-Pads | Silikon |
| Lagertyp | SSO2 |
| Drehrichtung | gegen den Uhrzeigersinn |
| Anschluss | 4-Pin PWM |
| Kabellänge | Primärkabel rund 1 cm, mitgelieferte Verlängerung (NA-EC1) 30 cm |
| Nennspannung | 12 V |
| Anlaufspannung | 11 V |
| Max. Betriebsspannung | 13,2 V |
| Drehzahl (max.) | 800 U/min (±10 %) |
| Drehzahl bei 20 % / 0 % PWM | 350 U/min |
| Luftdurchsatz (max.) | 146,9 m³/h (86,46 CFM) |
| Statischer Druck (max.) | 1,08 mm H₂O |
| Lautstärke (max.) | 18,1 dB(A) |
| Leistungsaufnahme (typ. / max.) | 0,82 W / 0,96 W |
| Stromaufnahme (typ. / max.) | 0,07 A / 0,08 A |
| MTTF | > 150.000 Stunden |
| Garantie | 6 Jahre |
| Preis | knapp 38 Euro (Straßenpreis, Stand August 2026) |
Details
Rahmen und Verarbeitung
Der Rahmen des NF-A20 PWM chromax.black.swap besteht aus glasfaserverstärktem PBT und ist im quadratischen 200-mm-Format ausgeführt. Alles ist in mattem Schwarz gehalten, vom Rahmen über den Rotor bis zu den Ecken. Auffällig ist die Befestigung, denn der Lüfter bietet gleich drei Lochabstände: 154 x 154 mm, 110 x 180 mm und 170 x 170 mm. Die ersten beiden decken die meisten 200-mm-Lüfterplätze ab, der 170-mm-Abstand wird laut Noctua auch von vielen 230- und 250-mm-Lüftern genutzt, sodass sich der NF-A20 an deren Stelle setzen lässt. In jeder Ecke sitzen dafür mehrere Bohrungen.
Der Rahmen gehört zu Noctuas AAO-Ausführung (Advanced Acoustic Optimisation). Dazu zählen die integrierten Aufnahmen für die Anti-Vibrations-Pads sowie zwei konstruktive Merkmale an der Lufteintrittsseite: ein abgestufter Einlassbereich (Stepped Inlet Design) und eine Mikrostrukturierung der Rahmeninnenseite (Inner Surface Microstructures). Beide sollen laut Noctua das Verhältnis von Leistung zu Geräusch verbessern, indem sie die Strömung an Ein- und Auslass gezielt beeinflussen.
Rotor und Lager

Der Rotor besteht aus glasfaserverstärktem Polypropylen (PP GF10) und ist ebenfalls durchgängig schwarz. Anders als bei Noctuas hochwertigen 120-mm-Modellen wie dem NF-A12x25 kommt hier kein Sterrox-Flüssigkristallpolymer (LCP) zum Einsatz. Auf der Saugseite tragen die Rotorblätter sogenannte Flow Acceleration Channels, die den Luftstrom in den äußeren Blattbereichen beschleunigen und so laut Noctua Wirbelablösungen und das dadurch entstehende Geräusch verringern sollen. Der Lüfter dreht gegen den Uhrzeigersinn.
Für die Lagerung nutzt Noctua das hauseigene SSO2-Lager, bei dem der rückseitige Magnet näher an der Achse sitzt. Hinzu kommt eine CNC-gefräste Lagerschale aus Messing. Die angegebene mittlere Lebensdauer (MTTF) liegt bei über 150.000 Stunden, die Garantie beträgt sechs Jahre. Der Drehzahlbereich reicht von 350 bis 800 U/min (+/- 10%). Beim Verhalten unter niedrigem PWM-Signal weicht der NF-A20 PWM von der Mehrheit der Noctua-Lüfter ab. Während die meisten Modelle bei 0 Prozent PWM stehenbleiben, gehört er laut Noctua zu den wenigen Ausnahmen, die auch bei einem Signal unter 20 Prozent bis hinunter zu 0 Prozent nicht stoppen, sondern mit ihrer Minimaldrehzahl von rund 350 U/min weiterdrehen. Ein vollständiger Stillstand ist daher nur über eine entsprechende Lüftersteuerung möglich, nicht allein über das PWM-Signal am Mainboard. Angesteuert wird der Motor über Noctuas PWM-IC NE-FD1, das mit Smooth Commutation Drive (SCD) laut Hersteller die Schaltgeräusche der PWM-Regelung glätten und den Lauf bei niedrigen Drehzahlen ruhiger machen soll.
Anti-Vibrations-Pads und Farbkonzept

Die namensgebende Besonderheit der swap-Edition steckt in den Ecken. Statt fest verbauter Gummiecken nutzt der Lüfter aufsteckbare NA-AVP6-Pads aus Silikon, die sich werkzeuglos wechseln lassen. Im Lieferumfang liegen acht schwarze sowie je vier blaue, grüne, rote, weiße und gelbe Pads. Damit lässt sich der Lüfter ab Werk an gängige Farbschemata anpassen, sei es komplett in Schwarz oder als Kombination aus Schwarz und einer Akzentfarbe wie Weiß oder Rot. Die Pads sitzen auf beiden Seiten des Rahmens.
Wer beide Seiten einheitlich in einer einzigen Farbe bestücken möchte, findet in der beiliegenden Auswahl nicht genügend Pads einer Farbe und muss auf die separat erhältlichen NA-SAVP6-Sets mit je 16 Pads zurückgreifen. Das Farbkonzept endet nicht bei den Pads, denn passend dazu bietet Noctua auch die Verlängerungs- und Y-Kabel der chromax-Reihe in denselben Farben an.
Anschlusskabel und Zubehör
Beim Kabel setzt Noctua auf ein modulares System. Der Lüfter selbst trägt nur einen sehr kurzen Anschluss von rund 1 cm und wird über das mitgelieferte, vollständig schwarz gesleevte NA-EC1-Kabel mit 30 cm Länge verlängert. Das kurze Primärkabel ist nicht ummantelt, das NA-EC1 dagegen schon. In Umgebungen mit einem nahen Anschluss, etwa einem Lüfteradapter direkt am Radiator (wie bei unserem Mora IV), kann der kurze Anschluss auch ohne Verlängerung genügen, sodass keine überschüssige Kabellänge verstaut werden muss. Der Anschluss erfolgt über einen vierpoligen PWM-Stecker.
Wie bei der chromax.black-Reihe üblich, sind alle vier Adern in Schwarz gehalten. Für den einheitlich dunklen Aufbau ist das von Vorteil, bei einer manuellen Zuordnung der Adern entfällt jedoch die sonst hilfreiche Farbcodierung. Die Belegung folgt dem üblichen Schema mit Masse, 12 V, Drehzahlsignal und PWM-Signal. Über das modulare Kabelsystem lässt sich das NA-EC1 bei Bedarf gegen farbige Varianten tauschen oder um ein Y-Kabel ergänzen, beides ist separat erhältlich.
Praxis
Testsystem
Für den Praxiseinsatz betreiben wir vier NF-A20 PWM chromax.black.swap auf einem externen Watercool Mora IV 400. Anders als ein Gehäuse- oder CPU-Lüfter kühlen sie damit kein Bauteil direkt, sondern sitzen auf dem externen Radiator unseres Custom-Loops, der die Abwärme von CPU und Grafikkarte abführt. Das übrige Testsystem entspricht unserem gewohnten Aufbau.
| Testsystem | Komponente |
|---|---|
| Gehäuse | Fractal Design North |
| Mainboard | ASUS ROG STRIX B650E-E GAMING WIFI |
| CPU | AMD Ryzen 7 9800X3D |
| Kühlung | Custom-Wasserkühlung, CPU Watercool Heatkiller IV, GPU Alphacool Core |
| Grafikkarte | Zotac GeForce RTX 5090 Solid |
| Netzteil | Seasonic TX-1600 Noctua Edition |
Aufbau und Anschluss
Die vier NF-A20 PWM chromax.black.swap sitzen gemeinsam auf einer Seite des Mora IV 400 und arbeiten blasend, ziehen die Luft also an und drücken sie durch den Radiator. Gesteuert werden alle vier gemeinsam über einen Aqua Computer OCTO. Über diesen lassen sich die Lüfter nicht nur regeln, sondern bei 0 Prozent auch vollständig anhalten, was mit einem reinen PWM-Signal am Mainboard, wie im Abschnitt Details beschrieben, nicht möglich wäre.
Die Regelung erfolgt über eine an die Wassertemperatur gekoppelte Kurve. Unterhalb von rund 35 °C Wassertemperatur stehen die Lüfter still, bei 35 °C setzen sie ein und regeln mit steigender Temperatur hoch, die volle Drehzahl liegt erst bei rund 39,5 °C an. Bei geringer Last führt das zu einem Wechselspiel um diese Schwelle: Erreicht das Wasser 35 °C, laufen die Lüfter an, kühlen es wieder knapp darunter und schalten sich daraufhin ab, bis die Temperatur erneut auf 35 °C steigt. Dauerhaft drehen sie erst, wenn die Wärmelast das Wasser über 35 °C hält, etwa unter Gaminglast, und steigen dann entlang der Kurve nach oben.
Da der Mora als externer Radiator entfernt vom Gehäuse steht, führen wir die vier Lüfter über eine selbst gebaute 4-Pin-Verlängerung zusammen. Damit über die Leitungslänge keine Spannung abfällt und keine Leistung verloren geht, ist jede der vier Adern mit 1 mm² ausgeführt. Als elektrische Trennstelle dient ein Weipu-Push-Pull-Stecker. Zusammen mit den Koolance-QD3-Schnellkupplungen auf der Wasserseite lässt sich der Mora samt Lüftern so als komplette Einheit vom System trennen; das aber nur am Rande.
Lautstärke
Da der NF-A20 weder über eine Beleuchtung noch über eine eigene Software verfügt, steht im Praxisbetrieb die akustische Bewertung im Vordergrund. Wir haben isoliert gemessen, also nur die vier Lüfter am Mora, während Pumpe und restliches System ausgeschaltet waren, sodass ausschließlich das Lüftergeräusch in die Messung einfloss. Der Abstand betrug 30 cm, mittig ausgerichtet, beim Einzellüfter auf diesen und beim Vierersatz auf die Mitte des Blocks. Gemessen wurde im realen Raum, nicht in einer schalltoten Umgebung, das Grundrauschen lag bei 32,5 dB(A). Noctua gibt die Maximaldrehzahl mit 800 U/min bei 10 Prozent Toleranz an. Gemessen haben wir bei zwei festen Drehzahlen, rund 850 und 500 U/min.
| Drehzahl | 1 Lüfter | 4 Lüfter |
|---|---|---|
| rund 850 U/min | 40,5 dB(A) | 45,8 dB(A) |
| 500 U/min | im Grundrauschen | 32,8 dB(A) |
Ein einzelner Lüfter erreicht bei rund 850 U/min 40,5 dB(A), vier gemeinsam 45,8 dB(A). Der Aufschlag von 5,3 dB(A) für die vierfache Anzahl entspricht nahezu der theoretischen Schalladdition von rund 6 dB, die sich beim Vervierfachen gleich lauter Quellen ergibt, und bestätigt damit die Messung. Regelt man die vier Lüfter auf 500 U/min herunter, fällt der Pegel auf 32,8 dB(A) und damit praktisch auf das Grundrauschen. Ab hier lässt sich das Lüftergeräusch nicht mehr sauber vom Raum trennen, ein einzelner Lüfter wäre bei dieser Drehzahl ohnehin nicht mehr messbar.
Für den Alltag zählt, bei welcher Drehzahl die Lüfter tatsächlich laufen. In unserem Kreislauf hängen mit einem Ryzen 7 9800X3D und einer GeForce RTX 5090 zwei kräftige Wärmequellen, sodass die Steuerung die vier NF-A20 unter Gaminglast auf rund 700 U/min hochregelt. Bei geringer Last drehen sie dagegen weit herunter und verschwinden, wie die 500er Messung zeigt, im Raumpegel. Der NF-A20 ist auf dem Mora also nicht grundsätzlich unhörbar, sondern folgt der anliegenden Wärmelast.
In der Praxis relativiert die Aufstellung den Vollgas-Pegel deutlich. Der Mora steht bei uns rund einen Meter entfernt, sodass die auf 30 cm gemessenen 45,8 dB(A) am Sitzplatz spürbar leiser ankommen und die Lüfter selbst unter Last nicht auffallen. Was dann überhaupt zu hören ist, ist allein das Strömungsgeräusch der bewegten Luft. Lagergeräusche, Schleifen oder ein Fiepen der Regelung treten nicht auf.
Fazit
Der NF-A20 PWM chromax.black.swap ist Noctuas etablierter 200-mm-Lüfter in einem durchgängig schwarzen Gewand, das sich von Rahmen und Rotor bis zum Kabel konsequent durchzieht. Für die meisten Interessenten dürfte allein diese durchgängig schwarze Optik den Ausschlag geben. Die farbigen, werkzeuglos tauschbaren Anti-Vibrations-Pads kommen als zusätzliche Option obendrauf, wer die Ecken farblich absetzen möchte, kann das, muss es aber nicht.
Technisch bleibt es der bekannte NF-A20. Die Verarbeitung bewegt sich auf dem hohen Niveau, das man von Noctua kennt, und die drei Lochabstände sorgen für eine ungewöhnlich breite Montage-Kompatibilität, bis hin zu Plätzen für 230- und 250-mm-Lüfter. Akustisch überzeugt der Lüfter weniger durch einen einzelnen Spitzenwert als durch seinen Charakter, denn zu hören ist allein das Strömungsgeräusch der bewegten Luft, nicht die Mechanik. Wie laut es dabei wird, hängt an der Wärmelast, denn bei geringer Last verschwinden selbst vier Lüfter im Raumpegel, während sie bei uns unter Gaminglast auf rund 700 U/min hochdrehen. Durch die externe Aufstellung des Mora mit etwas Abstand fällt aber auch dieser Betrieb am Sitzplatz nicht auf.
200-mm-Lüfter im Premiumsegment bilden ein kleines Feld, und mit einem Straßenpreis von knapp 38 Euro verlangt Noctua einen klaren Aufschlag gegenüber einfachen 200-mm-Lüftern. Dafür gibt es die gewohnte Verarbeitung, sechs Jahre Garantie, einen leisen Lauf und eine farbliche Flexibilität, die in dieser Form kaum ein Wettbewerber bietet. Zu bedenken ist, dass der Lieferumfang anders ausfällt als bei der regulären NF-A20 PWM, denn ein Low-Noise-Adapter und ein Y-Kabel liegen nicht bei, dafür das umfangreiche Pad-Set. Das sehr kurze Primärkabel ist Teil des modularen Kabelkonzepts und wird über die mitgelieferte, gesleevte Verlängerung auf nutzbare Länge gebracht.
Damit richtet sich der NF-A20 PWM chromax.black.swap an eine klar umrissene Zielgruppe. Angesprochen ist, wer ohnehin einen 200-mm-Lüfter braucht, sei es für ein großes Tower-Gehäuse oder wie bei uns für einen externen Radiator und dabei Wert auf eine durchgängig schwarze Optik legt, ohne bei Verarbeitung und Laufruhe Abstriche zu machen. Für ihn geht das Gesamtpaket auf, die farbigen Pads sind dann ein willkommener, aber optionaler Zusatz. Wer dagegen keinen Wert auf die schwarze Optik legt, fährt mit dem regulären NF-A20 PWM besser, denn dieser ist technisch derselbe Lüfter, kostet weniger und bringt mit Low-Noise-Adapter und Y-Kabel sogar mehr Zubehör mit.
Der NF-A20 PWM chromax.black.swap erhält unsere Auszeichnung Empfehlung Spitzenklasse. Er bewegt sich preislich im oberen Bereich seiner Klasse, überzeugt aber mit hochwertiger Verarbeitung, einem mechanisch sauberen und strömungsdominierten Lauf, der breiten Montage-Kompatibilität und dem durchdachten Farbkonzept samt sechs Jahren Garantie.
Pro:
+ Durchgängig schwarze Optik mit farbigen, werkzeuglos tauschbaren Anti-Vibrations-Pads
+ Hohe Montage-Kompatibilität durch drei Lochabstände
+ Leiser, strömungsdominierter und mechanisch sauberer Lauf
+ SSO2-Lager mit Messing-Lagerschale und sechs Jahre Garantie
+ Modulares Kabel- und Farbkonzept mit optional farbigen Verlängerungen und Y-Kabeln
Kontra:
− Weder Low-Noise-Adapter noch Y-Kabel im Lieferumfang, anders als bei der regulären NF-A20 PWM
















