Aktuelle Tests & Specials auf Hardware-InsideHeadsetsUnterhaltungselektronik

Ozone BLAST – OceloteWorld Edition

[nextpage title=“Einleitung“ ]

Seit Anfang des Jahres bietet Ozone eine Neuauflage seines altbekannten Blast 4HX Gaming Headsets an. Wie sein Vorgänger schlägt es mit ca. 75 € zu Buche und befindet sich zusätzlich der Ausstattung im oberen Segment des Mittelfeldes.
An dieser Neuauflage hat der bekannte League of Legends Spieler Carlos „Ocelote“ Rodriguez mitgearbeitet. Erst durch diese Zusammenarbeit wurde das markante Design und Farbgebung dem Headset verliehen. Neben dem klassischen dezenten Schwarz-Orange, ist das neue Blast Headset auch in den Farben Orange-Schwarz erhältlich. Geworben wird mit dem Slogan „It’s all about evolution“ und den Eigenschaften „Sound, quality, durability, ergonomics, comfort, endurance“ für ein optimales Gaming Erlebnis.

Für die Bereitstellung des Testsamples und das uns damit entgegengebrachte Vertrauen bedanken wir uns herzlich bei Caseking. Wir hoffen auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Autor: ChirpingR0se (Nicole)

[​IMG]

 

[/nextpage]

[nextpage title=“Verpackung“ ]
Verpackung

[​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG]

In gewohnter Caseking Manier, wird uns das Headset sicher und gut verpackt zu gestellt. Die Kartonage des Headsets ist hochwertig verarbeitet und bietet einen samtigen Griff. Auf der Vorderseite wird einem das Headset in seiner gänzlichen Farbpacht Schwarz-Orange als Hochglanzbild dargestellt. Auch die restliche Kartonage wurde dem Design des Headsets angepasst und spiegelt dessen Farbpracht wider. Durch den Einsatz von wenigen Farben, vermischt mit dem dennoch knalligen orange, wirkt es nicht Überladen und dezent, wenn doch auffälliger. Gleichzeitig erweckt die Farbgebung und das Design den Bezug zu einem Hochklassigen Produkt für den Einsatz im Gaming.
Da Carlos „Ocelote“ Rodriguez selbst mitgewirkt hat, ziert ein Bild von ihm eine der Seiten. Auf der Rückseite und auf der anderen Seite erhält man einen Einblick über die Features des Headsets, sowie die Technischen Daten.
Bei der äußeren Kartonage handelt es sich um einen Pappschuber, zieht man diesen ab, so erhält man den Karton mit dem Headset. Auf diesem Mattschwarzen befindet sich eine orangene Konzeptzeichnung des Headsets. Öffnet man nun diese, liegt dort das Headset in einer Plastikschale vor.
Dem Headset liegt außerdem noch ein kleines Manual, im Design des Pappschubers bei.

[/nextpage]

[nextpage title=“Erster Eindruck und Verarbeitung“ ]
Erster Eindruck und Verarbeitung

[​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG]

Während wir das Headset zum ersten Mal in Händen halten, fällt uns das geringe Gewicht zu nächst auf. Mit ca. 306 Gramm gehört es allemal zu den leichteren Gaming-Headsets. Die Ohrmuscheln des Headsets sind mit einer Mattschwarzen Softtouch Oberfläche überzogen. Während die Schaumstoffpolster in einem schwarzen und orangefarbenen Kunstleder überzogen wurden. Einen weiteren orangenen Farbakzent setzt das Innere und Äußere der Ohrmuscheln.
Neben einen hohen Kontrast durch das dunkle Schwarz mit dem helleren orange, wartet das Headset mit einem eher markanteren und kantigen Design auf. Die kleinen Ohrpolster wurden optimal der natürlichen Ohrform angepasst. Hierdurch spiegelt sich das kantige Design der Ohrmuscheln wider, und erinnert annäherungsweise an die Form eines Ohrs.
Um den Ohrmuscheln ein Akzent Highlight zu verpassen, wurde die Mattschwarze Fläche in der Mitte durch einen spiegelnden kantigen Zickzack-Streifen unterbrochen. Um ein wenig Vorzugreifen, ist das Headset angeschlossen, sieht man das am oberen Rand beidseitig ein LED Streifen eingearbeitet wurde, welcher in einem dezenten orange leuchtet.

Die Polster des Headsets sind relativ weich und druckempfindlich. Die Ohrpolster sind über flexible Verbindungsstücke mit dem Headset verbunden. Wodurch sich diese jeder Kopfform anpassen können. Trägt man nun das Headset, hat dieses einen festen Sitzt am Kopf. Die Polster drücken nicht unangenehm und das Headset verrutscht nicht bei Bewegung. Auch wird man bereits gut von Umgebungsgeräuschen abgeschirmt. Die Ohren werden komplett von den Polstern umschlossen.
Das Mikrofon befindet sich, an einem beweglichen Arm, welches nach unten und oben bewegt werden kann. Es hat eine feste Position und ist nicht flexibel. Bewegen wir es nun nach unten erhält man ein kurzes leises mechanisches „Klick“, ab diesem Punkt ist das Mikrofon aktiviert oder deaktiviert. Zusätzlich sorgt eine farbliche LED für eine entsprechende Anzeige. Ist diese weiß, ist das Mikrofon deaktiviert – dahingegen leuchtet diese orange ist das Mikrofon aktiviert. Der Arm weist einen erhöhten Abstand zum Kopf auf, wodurch man nicht versehentlich an diesen kommt. Wir haben jedoch bereits bedenken, dass dieser hohe Abstand zu Problemen führen kann.
Um die Lautstärke nicht nur allein über Windows Steuern zu können, ist in dem Kabel des Headsets eine Fernbedienung zur Regulierung der Lautstärke integriert. Ergänzt wurde außerdem noch ein Knopf um die Lautsprecher Aus- und Einschalten zu können. Beleuchtet wird dieser Knopf im angeschlossenen Zustand mit einer orangenen LED. Angeschlossen wird das Headset über einen einzigen USB 2.0 Anschluss.

Technische Daten

[​IMG]

[/nextpage]

[nextpage title=“Im Test“ ]

Im Test

Zu Beginn unserer Testphase möchten wir Euch darauf hinweisen, dass Lautstärke und Sound von jedem anders Empfunden wird. Wir werdne jedoch versuchen unsere Eindrücke so neutral wie möglich wiederzugeben.

Als erstes schließen wir das Headset über den USB 2.0 Anschluss an. Hierbei wird zunächst das Gerät installiert. Jedoch mussten wir anschließend feststellen, dass die integrierte Fernbedienung nicht funktionierte. Im Manual gibt es den Hinweis, dass der benötigte Treiber auf der Herstellerseite heruntergeladen werden kann. Hierbei handelt es sich um ein 67 MB großes ZIP Archiv. In diesem befinden sich Treiber für Windows XP, Windows 7, Windows 8 / Windows 8.1 und Windows 10.
Wir verwenden den Treiber für Windows 7 64Bit. Nach der Installation starten wir den Rechner neu und erhalten prompt die Meldung, dass der Treiber Administratorrechte erhalten möchte. Anschließend befindet sich im Infobereich das Control Center des Treibers, auch wurde nun das Headset korrekt als „Blast Oceloteworld Headset“ erkannt. Die Funktionalität der Fernbedingung ist nun gegeben.
Im Treiber selber können viele Einstellungen zur Wiedergabe wie Equalizer, zum 7.1 und Mikrofon eingestellt werden. Alle Informationen sind nur in englischer Sprache verfügbar.

Bevor wir uns in das Spielgeschehen stürzen begeben wir uns zunächst in das TeamSpeak, den ohne eine vernünftige Kommunikation mit unseren Mitspielern, ist eine gemeinsame Koordinierung nur sehr schwer möglich.
Von unseren Mitspielern erhielten wir sofort die Rückmeldung, dass wir nicht verständlich seien und gedämpft klingen würden. Im Treiber stellen wir die Lautstärke ein. Wir stellten es auf 50 % bzw. 16.5 dB ein. Gleichzeitig haben wir die Sprachaktivierung im TeamSpeak deutlich geringer eingestellt (von -25 auf -40/-35). Als Resonanz wurde uns mitgeteilt, dass wir weiterhin etwas gedämpft klingen würden, jedoch deutlich lauter und verständlicher wären. Eine weitere Option im Treiber ist es, einen „Microphone Boost“ zu aktivieren. Aktivieren wir diesen, ist das Mikrofon bei der von uns gewählten Intensität der Sprachaktivierung dauerhaft an und ein schrilles Fiepen ist zu hören. Nach erhöhen der Intensität, ist das Mikrofon nicht mehr dauerhaft eingeschaltet, jedoch ertönt beim Sprechen weiterhin das Störgeräusch im Hintergrund, welches unsere Gesprächspartner sehr störte. Auch wenn wir durch diese Option, deutlich besser verständlich waren. Wir wählten daraufhin die alte Einstellung.

 

[​IMG]

In dem Treiber können verschiedene Profile angelegt werden, sowie aus bestehenden für Film, Musik, Gaming und Hi-Fi ausgewählt. In jedem Profil können unterschiedliche Einstellungen an Equalizer und Mikrofon vorgenommen werden. Es wird zusätzlich die Möglichkeit geboten, eigene Equalizer Einstellungen vorzunehmen und diese Abzuspeichern.

[​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG] [​IMG]

Getestet haben wir den Klang des Headsets in verschiedenen Spielen in unterschiedlichen Genres. Dabei war der Tieftonbereich ausgezeichnet, die Bässe waren kräftig und durchdringend. Während der Mitteltonbereich eher untergeordnet ist und sich nicht klar heraus abzeichnet. Dahingegen steht der Hochtonbereich den anderen Tonbereichen weitaus dominanter und klarer gegenüber (ausgehend von dem Profil „Gaming“ ohne Equalizer). Hieraus ergab sich In-Game ein gut klingender Sound und man fühlte sich dem Spiel mehr verbundener. Gegner und Umgebungsgeräusche konnten präzise geordnet werden.
Im Equalizer „RPG“ ist der Hochtonbereich deutlich heraus hörbar, wodurch in Spielen vor allem Gespräche sehr gut heraus hörbar sind und der Klang des Ambientes am besten widerspiegelt Dahingegen konzentriert sich „BASS“, wie der Name verrät, auf die Wiedergabe des Tieftonbereiches. Diese nur als Beispiele für die 12 bereits vorhandenen Equalizer Profile.
Durch den Eingeschalteten „7.1 Virtual Speaker Shifter“ wirken Klänge noch einmal etwas Lauter und klarer. Die Gesamtlautstärke des Headsets ist ausgezeichnet, selbst eine niedrige Stufe ist relativ Laut.
Nicht nur im Bereich des Gaming konnte uns der Sound des Headsets überzeugen, auch für Filme und Musik ist es durchaus geeignet. So kam vor allem bei Filmen ein wenig das „Kino-Feeling“ auf.

Unsere Gaming-Sessions konnten wir nicht länger als maximal drei Stunden am Stück absolvieren, nach diesen fingen stärkere Druckschmerzen an. Bei dem Tragen einer Brille verschlimmert sich der Druckschmerz sehr stark und wurde schneller unangenehm. Gleichzeitig mussten wir das Headset bereits nach nur einer halben Stunde abnehmen, um diesen Schmerz auszugleichen. Beim Ausprobieren, ist uns aufgefallen, dass wir das Headset nicht optimal einstellen konnten. Wir haben einen etwas kleineren Kopf, wodurch das Headset deutlich tiefer sitzt. Um diesem entgegen zu wirken, haben wir ein kleines Polster zur Erhöhung unter das Kopfpolster geschoben. Und wer kann es schon erahnen, das Headset sitzt nun optimal. Selbst mit Brille können wir das Headset deutlich länger tragen.
Nach einiger Zeit trat bei uns das Problem auf, dass das Headset eine Rückkopplung des Sounds erzeugte. Jedem Wiedergegebenen Sound der Lautsprecher wurde ein unangenehems Echo beigemischt. Das Mikrofon ist davon nicht betroffen und Gesprächspartner merkten von unseren Problemen nichts. Abhilfe konnten wir schaffen, in dem wir eine Neuinstallation des Treibers vor nahmen.

[/nextpage]

 

[nextpage title=“Fazit“ ]
Fazit

Mit dem neuen Blast Headset hat Ozone ein anspruchsvolles Gaming Headset herausgebracht. Nicht nur im Bereich des Gaming weis dieses Headset zu gefallen, auch konnte uns der Klang in Filmen und Musik überzeugen. Die vielen Einstellungsmöglichkeiten des Treibers sind ein zusätzliches Fine-Tuning, um noch mehr aus dem Headset herauszuholen. Leider müssen wir in Anbetracht des schlechten Tragekomforts, für Personen mit einem kleinen Kopf, Punktabzug geben, und hoffen, dass Ozone dies in zukünftigen Modellen nicht weiterführt. Auch könnte das Mikrofon von besserer Qualität sein. Trotz dieser negativen Aspekte hat Ozone ein wirklich gutes Gaming Headset der oberen Mittelklasse herausgebracht.

[​IMG]

Für sehr gute, fast perfekte Leistung in Klang und Verarbeitung, vergeben wir unseren Silber Award mit 7,5 von 10 Punkten. Auch vergeben wir für das markante Design unseren Design Award.

Positiv
+ Software viele Einstellungsmöglichkeiten
+ Sehr guter Sound
+ Gesamtlautstärke
+ Gute Abschirmung nach Außen
+ Verarbeitung
+ Anschluss über USB

Negativ
– Ungeeignet für einen kleinen Kopf
– Mikrofon leise
– Rückkopplung und erzeugen eines Echos bei Sounds

[​IMG] [​IMG]

[/nextpage]

0