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Ozone RAGE 7HX – Ein Gamer-Headset mit starker Optik

USB-Stecker verbunden, Mikrofon eingeführt und den aktuellen Treiber von der Herstellerseite installiert, dann ein Systemneustart und das Headset ist einsatzbereit. Die Rasterung der Größenverstellung könnte präziser sein, da sie in jeder Stufe noch 2mm Spielraum hat und nur ein schwammiges Feedback vermittelt. Sie kann auf beiden Seiten 4cm weit ausgefahren werden.

Die Ohrmuscheln passen sich durch die Bügelkrümmung leicht an die Kopfform an und liegen an den Rändern auf. Dabei erzeugen sie wenig Anpressdruck, was zum einen ein angenehmes Tragegefühl erzeugt, zum anderen aber den Kopfhörer sehr locker sitzen lässt. Das hat zur Folge, dass er bei schnellen Kopfbewegungen hin und her rutscht und dabei Reibegeräusche erzeugt. Runtergefallen ist er allerdings nie. Auf Dauer tragen sich die Kopfhörer angenehm leicht und werden nicht zu warm. Dadurch, dass sie ohraufliegend sind, nehme ich sie aber gerne nach 2-3 Stunden kurz ab.

Das Mikrofon stört nicht und lässt sich flexibel positionieren. Ist es eingeschaltet, leuchtet die rote LED auf der Rückseite.

Das Bedienelement fühlt sich etwas klapprig an und könnte präzisere Druckpunkte haben. Die Lautstärke-Regler verschieben die Lautstärke unter Windows mit jedem Klick um 2 von 100, was für mich ein angenehmes Verhältnis ist.

Am PC kann man den Klang des Headsets mit der RAGE7HX Gaming Surround 7.1 Software anpassen. Das Interface ist an das klassische von Realtek angelehnt und in 5 Tabs untergliedert. Auf dem ersten befinden sich Einstellungen zu Quellsignal, 7.1-Simulation und Lautstärkenverhältnis. Dabei stehen nur 2 Channel als Eingangssignal mit entweder 44,1kHz CD-Qualität oder 48kHz DVD-Qualität zur Verfügung. Hier währen eigentlich bis zu 8 Channel angebracht, um das eingehende Surround-Signal besser umsetzen zu können. Bei eingeschalteter 7.1 Simulation, kann man mit dem Virtual 7.1 Speaker Shifter die virtuelle Position der Quellen einstellen. Ich empfehle aber, die Positionen unverändert zu lassen.

Im 2ten Tab finden sich die grundlegenden Regler zur Lautstärkeneinstellung und einer für die Rechts/Links-Balance. Diese haben zumindest bei mir aber keine Auswirkung auf die Wiedergabe! Hier werden die meisten ohnehin die Windows-Optionen verwenden und nicht die Treiber-Software bemühen.

Der 3te Tab enthält einen 10-Band-Equalizer mit 12 Presets und der Möglichkeit, eigene Presets zu erstellen und zu Speichern. Außerdem verschiedene Einstellungen für Raum-Effekte (Die ich aber alle samt für sinnlos halte) und zur simulierten Raumgröße.

Der 4te Tab beinhaltet einige For-Fun-Einstellungen zur Mikrofon-Verzerrung und im letzten Tab finden sich Informationen zur Treiberversion.

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