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Pokern mit dem Controller: Xbox und ihre Pokerspiele

Ein Abend am Pokertisch ist spannend und unterhaltsam. Allerdings bedarf es viel Talent und Sicherheit, um sich mit anderen Spielern zu messen und seine Einsätze zielsicher zu spielen. Für alle Anfänger und Spieler, die im Training sind, bieten auch Konsolen die Chance, das Pokerspiel zu erleben. Wer eine Xbox sein Eigen nennt, kann sich besonders glücklich schätzen.

Für Spielehersteller war es zu Beginn der 90er Jahre schwierig, stets den Nerv der User zu treffen. Aufgrund der vergleichsweise eingeschränkten Entwicklungsmöglichkeiten blieb den Verantwortlichen oft nur ein Weg: ein Spiel entwickeln und in den Handel geben. Floppte das Game bei den Usern, gab es keine weitere Chance, Nachbesserungen vorzunehmen. Doch die technischen Fortschritte und die Einbindung des World Wide Webs im Gaming-Bereich haben das Spielangebot verändert und die Option geschaffen, auch nachträgliche Justierungen durch Updates vorzunehmen. Games, die ein Multiplayer-Gameplay bieten, profitierten dabei vorrangig. Ein Pokerspiel mit virtuellen Freunden ist seither in der Beliebtheit der Gamer gestiegen.

Quelle: Pixabay.com

Jeder Anfang ist schwer

Mit dem Beginn des ersten Release brauchte es etwas Zeit, um Simulationen und Turniere im Mehrplayer-Modus zu optimieren. „Texas Hold’Em“ von TikGames war eines der ersten Spiele seiner Art, welches im Xbox Live-Modus verfügbar war. Die Aufmachung und das Spielprinzip begeisterten damals User wie Kritiker und machen das Game heute noch zu einem modernen Klassiker des Pokerspiels. Vorkenntnisse in Sachen Poker zu den Themen Spielentscheidungen, Kartenpackung und Erfolgsrezept, die man sich auf Online-Informationsseiten aneignen kann, waren jedoch vorausgesetzt, um das Kartenspiel zu verstehen. Anfänger konnten im Trainingsmodus Schritt für Schritt üben und sich an das erste Turnier heranspielen.

Es folgte die „World Series of Poker“ zwei Jahre später aus dem Hause Publisher Activision. Die Entwickler hatten aus den Anfängerfehlern der Mitbewerber gelernt und den Einzelspielermodus stark ausgebaut. Neue Schwierigkeitsstufen, verschiedene Trainingsabläufe und eine deutlich zeitgemäßere Optik brachten mehr Schwung ins Spiel. Somit blieb den Spielern die Wahl, ob sie gegen erfahrene Gegner spielen oder ihrem Talent noch einige Aufbaurunden gönnen.      

Neue Ideen umsetzen

Um den üblichen Spaß beim Spiel zu variieren, wählten die Entwickler des 2009 erschienenen „Texas Cheat’Em“ einen neuen Ansatz. Im Gegensatz zu den regulären Pokerspielen ging es hier um die kreativste Schummelei. Eine Möglichkeit, die im wahren Leben keine Option ist, doch für das Durchschauen von Bluffs eine wahnsinnig unterhaltsame Variante darstellte. In mehreren Mini-Spielen und innerhalb eines Zeitfensters musste das Spiel für sich gewonnen werden.

Für wen das Pokerspiel nur die halbe Miete ist und eine tolle Grafik die andere Hälfte ausmacht, ist mit „Prominence Poker“ gut beraten. Ausgefallene Räume wie Metzgereien, verrauchte Hinterzimmer oder alte Lagerräume bilden den Hintergrund für spannende Runden. Das kostenfreie Game kann durch In-App-Käufe zusätzlich bereichert werden und erweist sich somit als klassisches Mobil Game. Booster, die dem Spieler mögliche Vorteile schaffen, und kleinere Tools bringen eine neue Ebene in das Spiel und wandeln das klassische Taktieren in eine unterhaltsame Variation ab. Positiver Nebeneffekt: Wer synchronisierte Geräte besitzt, kann seine Spiele von anderen Orten oder von unterwegs problemlos fortsetzen. Eine schnelle Pokerrunde auf dem Weg zur Arbeit ist somit kein Problem.

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