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Samsung S24F356F im Test

Heute schauen wir uns den S24F356F von Samsung an. Dieser Monitor ist schon mehrfach positiv in anderen Online-Magazinen wie z.B. Computerbase aufgefallen, obwohl er für einen Kaufpreis von rund 120 Euro der unteren Preisklasse zuzuordnen ist. Doch wie gut stellt sich der Samsung S24F356F in unserem Test an?

Technische Eigenschaften

Was für einen PC-Monitor in dieser Preisklasse unüblich ist, ist das im S24F356F verbaute und hauseigene PLS-Panel von Samsung. (Ein PLS-Panel ist ein selbst entwickeltes IPS-Panel von Samsung). Das 16:9-Display welches 23,5 Zoll (59,69 cm) in der Diagonale misst, besitzt eine Bildschirmauflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten, also eine standardmäßige Full-HD-Auflösung.

Obwohl ein PLS-Panel durchaus mit IPS-Panels zu vergleichen ist, schafft das verbaute PLS-Panel vom Samsung S24F356F eine flotte Reaktionszeit von 4 Millisekunden (GtG). Zusammen mit einer Bildwiederholrate von bis zu 72 Hertz, macht das den S24F356F durchaus für Gaming tauglich. Doch das absolute Highlight ist der super niedrige Input-Lag des Samsung S24F356F. So kommt es, dass sogar das Magazin Computerbase den Input-Lag des S24F356F als Referenzwert für deren Monitor-Tests gebraucht.

Dass der Input-Lag praktisch kaum messbar ist, liegt wahrscheinlich daran, dass im Samsung S24F356F kaum zusätzliche Technologien wie Overdrive, Nvidia G-Sync, etc. integriert sind. Allerdings ist eine AMD FreeSync-Kompatibilität, mit welcher sich die Bildausgabe der Grafikkarte mit der Bildwiederholfrequenz des synchronisieren lässt, vorhanden. Somit ist der S24F356F als Gaming-Monitor für Einsteiger durchaus passabel.

Samsung S24F356F – Design und Ergonomie

Das gesamte Design des Samsung S24F356F ist zugegeben relativ schlicht gehalten. Der Monitor-Rahmen besteht aus Kunststoff und ist mit einer schwarzen Hochglanz-Oberfläche überzogen.

Auch der komplette Standfuß ist mit diesem Hochglanz-Kunststoff versehen, mit Ausnahme von der Rückseite, dort ist der Monitor matt-schwarz. Ebenfalls an der Rückseite befindet sich der Joystick, welcher für die Monitor-Bedienung zuständig ist. Negativ aufgefallen ist das spiegelnde Display des Monitors, was vor allem in hellen Räumen zum Problem werden könnte.

Abgesehen von einer leichten Neigbarkeit, bietet der Standfuß des Samsung S24F356F ergonomisch gesehen nichts. Auch wegen des niedrigen Kaufpreises darf man bezüglich der Ergonomie auch nicht zu viel erwarten. Für alle die viel Wert auf Ergonomie legen, ist eine 75 x 75 VESA Bohrung vorhanden.

Schnittstellen

Um den Samsung S24F356F an seinem PC oder einem anderen Multimediagerät anzuschließen, hat man nur zwei Optionen. Zum einen kann man den S24F356F via. VGA-Anschluss mit dem Rechner verbinden, zum anderen hat man die Möglichkeit ihn via. HDMI anzuschließen.

Die HDMI-Schnittstelle hat die Version 1.4 mit welcher bis zu 120Hz bei Full-HD erreichbar sind. Also sind die vollen 72Hz, die der Samsung S24F356F bietet, theoretisch absolut erreichbar.

Ansonsten gibt es neben den oben genannten Optionen sowie dem Netzanschluss, keine weiteren Schnittstellen.

Helligkeit, Kontrast und Fabraum

Als maximaler Helligkeitswert hat der Hersteller (Samsung) einen Wert in Höhe von 250 cd/m² angegeben, in unserem Test konnten wir genau 249 cd/m² messen. Somit entspricht der angegebene Maximalwert praktisch komplett unserem Testergebnis. Nach einer Kalibrierung konnten wir nach mehrmaligem messen einen Minimalwert von 18 cd/m² ermitteln, was wirklich sehr dunkel ist. Somit ist der Monitor auch in extrem dunklen Räumen angemessen nutzbar. Backlight-Bleeding und Clouding-Effekte halten sich ebenfalls im Rahmen.

Beim Kontrast hat Samsung einen standardmäßigen Kontrastwert von 1000:1 angegeben. Wir haben in unserem Test nach der Kalibrierung einen Maximalwert von 860:1 gemessen. Damit liegt der Wert leicht unter den Herstellerangaben, ist aber trotzdem ein hervorragender Kontrastwert für einen Bildschirm in dieser Preisklasse. Die Farben wirken vor allem bei hoher Helligkeitseinstellung sehr satt und sehr überzeugend.

Bezüglich des Farbraums haben wir keine Herstellerangaben gefunden. In unseren Messungen haben wir folgende Werte ermitteln können:

  • 92% von sRGB
  • 71% von AdobeRGB
  • 73% von P3

Diese Werte selbstverständlich heute nichts Besonderes mehr, aber für ein PLS-Panel in dieser Preisklasse mehr als passabel.

Fazit – Samsung S24F356F Review

„Guter Allrounder-Monitor für Office, Multimedia und Einsteiger-Gaming.“ –

Der S24F356F konnte uns vor allem wegen des doch schnellen PLS-Panels in Kombination mit dem wirklich geringen Input-Lag überzeugen. Auch Preis-/Leistungstechnisch begeistert der Samsung S24F356F sehr, da die meisten Modelle in dieser Preisklasse meistens nur TN-Panels verbaut haben und somit keine mit dem S24F356F vergleichbare Farb- und Kontrastwerte erreichen können.

Pro:

+ bis zu 72Hz Bildwiederholrate

+ niedriger Input-Lag

+ solide Kontrastwerte

+ gute Farbdarstellung

+ geringer Stromverbrauch (~ 20W)

+ AMD FreeSync

+ hervorragende Preis-Leistung

 

Contra

– spiegelndes Display

– kaum Ergonomie

– wenig Ausstattung/Schnittstellen