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Sharkoon Shark Force – günstig aber auch gut?

Eine Gaming-Maus für circa 11 Euro, ist das überhaupt möglich? Kann man für einen solchen Preis überhaupt noch mit Gaming-Hardware rechnen oder reicht es hier doch nur für ein einfaches Office-Produkt? Mit der Shark Force möchte Sharkoon ein Produkt zeigen, was noch günstiger als die eh schon günstigen Einsteigerprodukte der Sharkoon Serie (z.B. Sharkoon Firegilder) ist. Die Maus ist in vier verschiedenen Farben erhältlich (schwarz, weiß, grün und rosa). Getestet wird hier das schwarze Modell.

Wir bedanken uns bei Sharkoon für das Bereitstellen des Testsamples!

Autor: Merlin

Die Maus kommt in einem einfachen schwarzen Karton mit Sichtfenster daher. Die 3 wichtigsten Features und der Produktschriftzug zieren die Front- und Seitenteile, die Rückseite weißt noch einmal die Features in 10 verschiedenen Sprachen, sowie Spezifikationen und Lieferumfang auf. Letzteres ist mit 2 Punkten schnell abgehandelt. Denn neben der Maus befinden sich nur Ersatz-Füße im Paket. Bei einem Preis von 11 Euro eine nette Dreingabe. Anleitung, Garantie, Treiber und ähnliches sucht man vergebens. Hier wird sich wirklich nur auf das nötigste beschränkt.

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Technische Daten

  • Max. DPI: 1600
  • DPI/CPI levels: 600-1000-1600
  • Max. acceleration: 15 G
  • Mouse weight : ~160 g
  • Dimensions (L x W x H): 124 x 76 x 40 mm
  • Sensor: Optical
  • Connection: USB
  • Cable length: 180 cm (textile sheathing)
  • Max. FPS: 4000
  • Key response time: 20 ms
  • Polling rate Max.: 125Hz (1 ms)
  • Number of keys: 6
  • DPI display: Yes (LED)
  • Mouse feet: 4, PTFE
  • Chip: PAN 3509
  • Lift-off sensitivity: > 5 mm

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Design und Verarbeitung

Die für Rechtshänder ausgelegte Maus ist großteils mit einer Softgummierung überzogen. Neben den Standardtasten befinden sich noch zwei weitere Tasten auf der Daumenseite. Ebenso befindet sich dort die Ablage für den Daumen. Leider gibt es auf der gegenüberliegenden Seite keine Ablage für den kleinen Finger, dies lässt sich aber aufgrund des geringen Preises verschmerzen. Unter dem Mausrad befindet sich noch ein DPI-Schalter, welcher genau wie das Logo am unteren Ende blau beleuchtet wird. Der starke Plastikgeruch, der von anderen Nutzern bei der grünen Farbvariante festgestellt wurde, ist bei der schwarzen Version kaum bis garnicht vorhanden. Dennoch wirkt das Plastik nicht allzu hochwertig, was sich nach einigen Tagen Nutzung zeigte. Auf der linken Maustaste befinden sich mittlerweile Abnutzungsspuren, welche sich aber durch abwischen wieder einigermaßen entfernen lassen. Die Rechts- und Linksklicktasten sind etwas schwergängiger, was sich besonders bei längeren Sessions bemerkbar macht. Das Gewicht ist mit 160g für manche vielleicht schon zuviel, da Mäuse in diesem Preissegment eher weniger wiegen. Auf großartige Besonderheiten muss man ansonsten verzichten. Weight-Tuning oder anpassbare Sondertasten oder gar eine Software sind hier nicht vorhanden.

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Erster Eindruck und Funktionalität

Die Sharkoon Shark Force erweist sich als gut alltagstauglich. Es liegt keine Software bei oder ist zum Download verfügbar, somit können wir die Beleuchtung nicht verändern, geschweige denn ausschalten. Mit Ausnahme der DPI-Leichte, die auch gleichzeitig der Indikator für die aktuelle DPI-Stufe ist. Starkes Leuchten 1600 dpi, schwach 1000 dpi und aus 600 dpi. auf der schnellsten Stufe blendet die kleine LED schon manchmal, leider sind 1000 oder 600 dpi einfach zu wenig für schnelle Shooter, sodass man sich eben damit abfinden muss. Die Logo-Beleuchtung ist dezenter und wird sowieso meistens von der Hand verdeckt. Das Kabel erweist sich mit 1,8m als ordentlich lang und durch die Stoffummantelung ist es ausreichend geschützt und dennoch stabil.

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Die Maus schlägt sich auf einem Stoffmauspad sehr gut in allen getesteten Spielen. Es kam zu keiner Verzögerung oder nicht erkannten Klicks. Ein wenig aufpassen muss man, wenn man die Maus hoch hebt, um diese neu zu platzieren, dort kann es zu kleineren Ausreißern kommen. Beim Mausrad wiederum gibt es keinerlei Probleme, denn die Rasterung ist gut spürbar und dennoch nicht schwergängig.

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Fazit

Kann eine 11 Euro Maus wirklich zum Gamen ausreichen? Ja, aber. Man kauft hier ein Produkt, was gerade so alle Grundfunktionen abdeckt. Diese aber dafür erstaunlich gut. Diese Maus ist für alle, die ein wirklich günstiges Gaming-Produkt möchten, oder eine Backup-Maus, falls die aktuelle mal spontan den Geist aufgibt.

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Die Sharkoon Shark Force erreichte eine Gesamtpunktzahl von 7,3 Punkten und erhält somit den Silber Award. Zusätzlich wird ihr der Preis-/Leistungs-Award vergeben.

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      clove31
    • 23. April 2015
    danke für den Test
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      oelkanne
    • 27. April 2015
    Wird mal ausgiebig getestet...."Gaming" Mäuse mit zuviel Software sind nix...ohne Treiber und los gehts...kostet sonst nur Leistung des System´s auch wenn das nicht viel ist ...
    P
    • P
      Paradox.Delta
    • 5. Juni 2015
    Kann nicht wirklich nachvollziehen, was generell gegen eine Treibersoftware spricht. Gut, solche wie die von Logitech sind wirklich ziemlich verbugt und zicken gerne rum. Aber ohne die Software verzichtet man immer auf eine Menge Funktionen. Bedonders die fehlenden individuellen DPI-Stufen bei Shootern und die fehlende freie Tastenbelegung für MMORPGs hat mich bei Mäusen ohne Software immer gestört. Die gezogene Leistung spielt bei heutigen PCs keine Rolle mehr.
    P