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Sharkoon Shark Zone H40

[nextpage title=“Einleitung“ ]

Heute haben wir das Shark Zone H40 Gaming-Headset aus dem Hause Sharkoon im Test. Sharkoon erweitert damit seine bereits beständige „Shark Zone“ Reihe um ein weiteres Produkt. Mit der Shark Zone Reihe bietet Sharkoon eine größere Palette an Gaming-Equipment von Mäusen, Mauspad, Headsets, bis hin zu Gehäuse an. Stilistisch in ihrem Schwarz mit dem wiederkehrenden einhergehenden gelben Warnschildern, bietet diese einen großen Wiedererkennungswert.

Von Gaming-Headsets wird viel erwartet, den die Musik geht einher mit dem Erfolg- und Misserfolg eines Spieles. Mit einem Preis von 45,00 € fällt das Shark Zone H40 in den hart umkämpften Sektor des Mittelklassefeldes. In diesem Bereich gibt es viele Konkurrenten. Daher stellt sich uns die Frage, wird das Shark Zone H40 den Erwartungen für Headset in diesem Preissektor gerrecht?

Für die Bereitstellung des Testsamples und das uns damit entgegengebrachte Vertrauen bedanken wir uns herzlich bei Sharkoon. Wir hoffen auf eine weiterhin gute und ergiebige Zusammenarbeit.

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Autor: ChirpingR0se (Nicole)​

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[nextpage title=“Lieferumfang“ ]

Geliefert wird das Headset, Stiltypisch der Shark Zone Reihe, in einer Matt schwarzen Kartonage auf dem vorne ein gelbes Warnschild zu sehen ist. Das Warnschild verrät den Namen des Headsets und wir erhalten einen ersten Hinweis auf eine „Gefahr“. Auf der Rückseite betrachtet man zunächst ein im Sand vergrabenes Headset, unter diesem stehen die Eckdaten in verschiedenen Sprachen. Ein weiteres Artwork des Headsets ist auf der linken Seite zu sehen, und auf der gegenüberliegenden rechten Seite stehen die technischen Daten.
Klappt man nun den Karton auf, sieht man auf der Klappeninnenseite erneut ein Artwork des Headsets und den Slogan der Shark Zone Reihe „A warning for some, an adventure for you“. Neben diesem steht ein eingehender Text bezogen auf die „Warnung“ von der Vorderseite, hier ist explizit von Haien „sharks“ die Rede.
Die Lasche zum Öffnen des Kartons ist mit den Worten „WARNING! OPEN AT YOUR OWN RISK“ versiegelt. Da wir selbst bei dieser Warnung keine Angst verspüren, öffnen wir vorsichtig den Karton. Hervor kommt neben dem Headset selber, eine weiche Tragetasche mit einem weiß aufgedruckten Shark Zone Logo und ein zwei seitiges Türklinkenvorhängeschild („DO NOT DISTURB – GAMING IN PROGRESS“, auf der anderen Seite „GAME OVER – COME IN“).

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Technische Details

Kopfhörer

  • Lautsprecher-Durchmesser: 50 mm
  • Impedanz: 32 Ω
  • Frequenzgang: 20 Hz – 20.000 Hz
  • Empfindlichkeit: 96 dB ± 3 dB
  • Max. Leistung: 20 mW
  • Typ: geschlossen
  • Anschlusstyp: 2x 3,5-mm-Klinkenstecker (1x USB für LED-Beleuchtung)
  • Kabellänge: 2,5 m
  • Gewicht: 352 g

Mikrofon

  • Impedanz: 2,2 kΩ
  • Frequenzgang: 100 Hz – 10.000 Hz
  • Empfindlichkeit: -47 dB ± 3 dB
  • Richtcharakteristik: omnidirektional

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[nextpage title=“Erster Eindruck“ ]

Hält man das Headset zum ersten Mal in den Händen fällt einem sofort auf, dass es sehr stabil gebaut ist. Beim Bewegen klappert nichts. Es ist klassisch schwarz gehalten, hervor sticht dass knallgelbe Kabel, welches auf der Rückseite der linken Ohrmuschel seinen Eingang hat. Die Ohrmuscheln sind rundlich geformt und die Polster sind mit weichem Kunstleder bespannt. Die Polster fühlen sich beim ersten anfassen sehr fest an. Von außen erkennt man auf beiden Seiten der Ohrmuscheln das Shark Zone Logo. Bei einer angeschlossenen Stromversorgung leuchten beide Logos in einem hellen gelbton.
Das Mikrofon befindet sich an der linken Ohrmuschel und kann hoch- und runterbewegt werden. Am Ende des Mikrofons befindet sich eine gelbe Abhebung mit einer LED.
Betrachtet man das Kabel, ist dort der ungewöhnlich designte Lautstärkeregler zu finden. Dieser ist „eckig“ gestaltet und erinnert ein wenig an die Flosse eines Haifisches. Auf der Oberseite befindet sich der Schalter um das Mikrofon ein- und auszuschalten und in einer Einsparung auf der Unterseite befindet sich der Laut- und Leiseregler. Angeschlossen wird das Kabel primär über zwei 3,5 mm Klinkenanschlüsse für Mikrofon und Kopfhörer. Zusätzlich gibt es ein drittes Kabel mit einem USB Anschluss. Über den USB Anschluss wird die Stromversorgung für die LEDs an Ohrmuschel und Mikrofon gesteuert. Die Funktionen des Headsets werden auch mit nicht eingesteckten USB Anschluss gewährleistet.

Kommen wir nun zum ersten Tragen des Headsets. Zuvor ist aufgefallen, dass sich die Ohrmuscheln nicht drehen lassen. Lediglich einige Millimeter lassen sich diese nach innen oder außen kippen. Nachdem man das Headset aufgezogen hat, bemerken wir das dieses fest um den Kopf sitzt und die Polster nur leicht nachgeben. Bewegt man sich ruckartig, bleibt auch bei einem kleineren Kopf das Headset stabil in Position und verrutsch nicht.
Schiebt man nun das Mikrofon nach unten, nimmt man ein lautes „Ratsch-“ Geräusch wahr. Um das Mikrofon nach unten zu ziehen benötigt es etwas mehr Kraft und das Headset verrutscht ein wenig.

Nach einigen Stunden des Tragens, sind die Polster der Ohrmuscheln weicher geworden und lassen sich angenehmer tragen. Die Abschirmung von Geräuschen aus der Umgebung ist sehr gut, leise Geräusche und mittellaute Geräusche, wie am Fenster vorbeifahrende Autos, sind nicht oder kaum wahrnehmbar.
Dank des 2,5 Meter Kabels hat man selbst mit aufgesetztem Headset einen großen Aktionsradius. Einziges Manko an diesem, ist das dritte Kabel, der USB Anschluss. Da durch dieses ein freier USB Steckplatz benötigt wird. Sollte man dieses nicht verwenden, hängt es störend am Kabel.

Sharkoon konnte uns bereits jetzt von dem Shark Zone H40 Design- und Verarbeitungstechnisch überzeugen. Auch nachdem ersten Tragen wurden wir bereits positiv auf den Langzeittest eingestimmt.

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[nextpage title=“Dauertest“ ]

Ein Headset sollte zu jederzeit seinem Träger einen optimalen Komfort und Klang bieten. Nach bereits länger andauerndem Einsatz des Headsets beim Spielen, zeichnen sich bereits tiefergehende Eindrücke ab.

Ist man Träger einer Brille steht man vor einem großen Problem, nach längerem tragen eines Headsets treten schnell „Druckschmerzen“ durch die Bügel der Brille auf. Nun stellt sich die Frage, ob das Shark Zone H40 für Brillenträger geeignet ist.
Bereits nach der ersten Stunde zeichnet sich ein leicht spürbarer Druck an den Ohren ab. Nach weiteren zwei- bis drei Stunden wurde dieser zu einem unangenehmen Druckschmerz und eine längere Pause musste eingelegt werden. Ist man nicht auf einen Brille angewiesen, sitzt das Headset selbst nach langer Spielzeit mit drei Stunden noch bequem. Nach etwa fünf Stunden zeichnet sich auch hier ein leichter Druck ab. Eine kurze Pause war erst nach über sechs Stunden notwendig.

Die Soundqualität konnte primär bei Spielen des Genres Action oder Ego-Shooter überzeugen. Geräusche wurden klar und ohne unerwünschte Nebeneffekte, wie „scheppern“ oder „rauschen“, wiedergegeben. Positionen links oder rechts wurden korrekt wiedergegeben und konnten schnell bestimmt werden.
Im Gegensatz zu Actionspielen legen Rollenspielen mehr Wert auf die Atmosphäre und untermalen diese mit Musik und Gesprächen. Hierbei zeichnet sich eine Schwäche ab. Gespräche und Musik klingen leicht gedämpft und schwächeln im Mitteltonbereich. Dahingehend klirren hohe Töne nicht.
In beiden Genres ist aufgefallen, dass der Bass sich besonders abzeichnet und einen tiefgehenden wohlklingenden Ton erzeugt wird. Dabei wirkt dieser nicht übersteuert oder fängt an zu klirren.
Neben der Soundqualität in Spielen, ist die Qualität beim Musik hören oder Film schauen wichtig. Unter diesen „neuen“ Bedienungen weiß das Headset zu gefallen und konnte überzeugen. Jedoch ist uns aufgefallen, dass bei einer sehr hoch gewählten Lautstärke Einstellung, der Bass anfängt zu übersteuern und zu „scheppern“. Zusätzlich fingen Stimmen an ein leichtes Unterton-Rauschen zu entwickeln.

Neben einem guten Sound sollte ein Gaming-Headset auch ein gutes Mikrofon bieten. Dieses trifft leider nicht vollkommen auf das des Shark Zone H40 zu.
Gesprächspartner haben den Klang des Mikrofons als sehr leise und „dumpf“ klingend empfunden. Betrachten wir uns nun eine Aufnahme der eigenen Stimme, fällt auf dass diese tatsächlich sehr leise und leicht gedämpft wirkt. Zusätzlich ist das Mikrofon starr auf eine Achse mit einer Hoch- und Runterbewegung beschränkt, ein individuelles Anpassen des Mikrofons nach vorne oder nach hinten ist nicht möglich. Durch diesen Umstand resultiert zusätzlich eine leise Aufnahme der eigenen Stimme. Versuche das Mikrofon durch Einstellungen in Windows zu verbessern, brachte wenig Erfolg. Die Aufnahme bleibt weiterhin leise. Eine mögliche Abhilfe wäre das lauter sprechen. Auf Dauer ist dies jedoch anstrengend und man verfällt unachtsam in das alte, gewohnte Sprachmuster.
Unter einigen Umständen wurden Störgeräusche mitaufgenommen. Zu diesen zählen das Schreiben auf einer Tastatur und durch das Bewegen des Mikrofons, auf der eigenen Achse, erzeugte „Ratsch-“Geräusch.

 

 

 

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[nextpage title=“Fazit“ ]

Trotz kleinerer Schwächen in der Soundqualität, überzeugt der Sound bei vielen Spielen. Bei dem Schauen von Filmen oder dem Hören von Musik kann man bei dieser Preisklasse und Stereo-Lautsprechern kein „Atemberaubendes“ Klangerlebnis erwarten. Dennoch konnte uns die Qualität zufriedenstimmen. Einzig das Mikrofon enttäuscht, da haben wir etwas mehr erwartet.

Zieht man diese kleineren Mängel nicht weiter in Betracht, bietet Sharkoon mit dem Shark Zone H40 ein solides und preiswertes Allrounder Gaming-Headset an. Angesprochen werden sollten alldiejenigen, die dieses Headset nicht zur zum Spielen verwenden möchten.

Vorteile

+ Robuste Verarbeitung
+ Bequem
+ Guter Klang auch bei Filmen und Musik
+ Guter Bass

Nachteile

– Mikrofon sehr leise
– Tragekomfort mit Brille nicht optimal

Aufgrund dessen erhält das Sharkoon Shark Zone H40 eine Gesamtbewertung von 7,3 von 10 Punkten und hat somit unseren Silber Award verdient. Zusätzlich vergeben wir den Design Award.

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