Sharkoon SKILLER SGH3 im Test

Google+ Pinterest LinkedIn tumblr. +
Praxistest 

Tragekomfort

Das SKILLER SGH3 bietet einen guten Tragekomfort, dieser wird durch das leichtgängige Kopfband mit Polsterung und den sehr weichen Ohrpolstern gewährleistet. Selbst nach mehr stündigen Nutzung schmiegt sich das Headset noch sanft an den Kopf, nur kommt es durch verwendete Kunstleder bei wärmeren Temperaturen schnell mal zu schwitzigen Ohren.

Konnektivität

Ein großes Plus von dem SKILLER SGH3 sind vielen Anschlussmöglichkeiten. Wir können es an so ziemlich allen Geräten nutzen, ob Smartphone, Laptop, PC oder Konsole. Das Headset bietet einen TRRS-Anschluss (Dreifach-Klinke), zwei Klinke-Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon, sowie die Möglichkeit es per USB anzuschließen, dank der mitgelieferten SB1-USB-Soundkarte.

Klang

Kommen wir zu einem der wichtigsten Kriterien, dem Klang. Wir waren sehr überrascht, wie gut sich das SKILLER SGH3 hier schlägt. Da man in dieser Preisklasse auch, gerne auch mal enttäuscht wird, das ist hier nicht der Fall. Bei Games wie Counter Strike:Global Offensive oder Playersunkown´s Battleground, können wir unsere gut orten und auch die Explosion werden mit einem guten Bass wiedergegeben. Auch in Sachen Musik und Filme gefällt uns die Soundwiedergabe, kleines Manko sind die Mitten, diese könnten etwas ausprägter sein, damit haben aber die meisten Headsets zu kämpfen.

[​IMG]

Wer das Klangbild etwas anpassen möchte, kann auf die Software zurückgreifen. Die ist jedoch sehr minimalistisch, hier können wir zwischen drei Modi wählen, Musik, Gaming und Filme. Bei jedem dieser Modi ändert sich das Klangbild leicht, ein Equalizer wäre sehr wünschenswert gewesen.

Weiter geht es mit der mitgelieferten SB1-USB-Soundkarte, welche uns 7 vorgeschriebene Soundprofile zur Verfügung stellt. Auch wenn diese Profile nicht änderbar sind, sollte jeder hier fündig werden, was seinem Geschmack entspricht, von ausgeprägten Höhen bis zum super Bass ist alles dabei.

Mikrofon

Um das Mikrofon zu testen, haben wir mehrere Aufnahmen gestartet, mit unterschiedlichen Einstellungen und Anschlüssen. Verwendet wurde ein ASUS ROG B450-F GAMING Mainboard, an dieses wurde das Headset per Klinke, per USB und über einen XBOX ONE Kontroller angeschlossen. Für die erste Aufnahme wurde das Headset per Doppel-Klinke angeschlossen, dabei befand sich der Pegel auf 100% und die Mikrofonverstärkung bei 0 dB. Die Stimme ist deutlich und klar zu hören.

Im zweiten Test haben wir die Mikrofonverstärkung auf + 10 dB erhöht, jedoch konnten wir keinen anstieg der Mikrofonlautstärke erkennen, bei +20 dB und +30 dB war dies ebenfalls der Fall.

Weiter geht es mit der Möglichkeit das Headset über SB1-USB-Soundkarte anzuschließen, auch hier nutzen wir zuerst die Variante mit der Doppel-Klinke, der Pegel ist hier ebenfalls auf 100 % gestellt. Hier wird die Stimme etwas lauter wiedergegeben im Vergleich zu vorher.

Nun schließen wir das Headset direkt an der USB-Soundkarte an, da diese über den Kopfhörer-Anschluss TRRS (Dreifach-Klinke) unterstützt. Auch hier wird die Stimme
etwas lauter wiedergegeben.

Zu guter Letzt nutzen wir einen XBOX ONE Kontroller, welcher über USB angeschlossen ist. Hier schließen wir das Headset über vorhandenen Klinken-Anschluss an. Das Ergebnis ähnelt stark der ersten und zweiten Variante. Etwas leise, aber immer noch klar und deutlich.

Teilen.

1 Kommentar

  1. Als Besitzer und Verwender dieses Headsets kann ich dem Bericht voll und ganz zustimmen. Ich habe derzeit keinerlei Bedrüfnis mich nach einem anderen Headset umzuHÖREN.

Einen Kommentar schreiben