Ob das SKILLER SGH40W trotz seines günstigen Preises überzeugen kann schauen wir uns in diesem Review an.
Verpackung, Inhalt, Daten
Verpackung


Das SKILLER SGH40W kommt in einer für Sharkoon typischen Verpackung. Das Verpackungsdesign ist in dunklen Farben gehalten und modern schlicht. Auf der Vorderseite der Verpackungen befinden sich eine abstrakte Produktabbildung und der zum Produkt gehörige Schriftzug. Auf der Rückseite der Verpackung werden unter anderem der 53-mm-Audiotreiber und bis zu 35 Stunden Akkulaufzeit als hervorzuhebende Features genannt.
Inhalt

Daten
| Technische Daten – Sharkoon SKILLER SGH40W | |
|---|---|
| Typ | Stereo-Headset |
| Anschluss | Kabellos/TRRS |
| Übertragungsstandard: | 2,4 GHz |
| Max. Reichweite kabellos: | 10 m |
| Gewicht ohne Kabel: | 319 g |
| Lautsprecher-Durchmesser: | 53 mm |
| Lautsprecher-Impedanz: | 32 Ω ± 15% |
| Max. Leistung: | 30 mW |
| Mikrofon-Impedanz | 2,2 kΩ |
| Mikrofon-Empfindlichkeit: | −45 ± 3 dB @ 1 kHz |
| Akkukapazität: | 1.500 mAh |
| Akkulaufzeit: | ca. 35 Stunden |
| Unterstützte Betriebssysteme: | Windows, macOS, Linux |
| PlayStation 5: | Ja |
| Xbox Series S/X: | Ja (Nur TRRS) |
Details
Überblick
Der Eindruck beim ersten Herausnehmen des Headsets ist wenig überraschend und entspricht der Vorstellung eines klassischen Gaming-Headsets.
Das SKILLER SGH40W verfügt über ein stabiles Kunststoffgehäuse. Dieses Gehäuse wirkt solide und gut verarbeitet. Die Spaltmaße sind gleichmäßig und überall angenehm schmal. An unserem Testgerät finden sich keine scharfen Kanten oder Ecken, alle Teile sind gewissenhaft abgegratet. Die Gelenke machen einen stabilen Eindruck, sind aber dennoch leichtgängig.
Designtechnisch hat sich Sharkoon an das bewährte Konzept moderner Gaming-Headsets gehalten. Das Gesamtbild des Headsets ist schlicht und unauffällig gehalten. An den Ohrmuscheln sind dezente Sharkoon-Logos in das Design integriert worden. Darüber hinaus gibt es keine auffälligen Elemente wie Beleuchtung oder kontrastreiche Sekundärfarben.
Die Bedienelemente befinden sich an der linken Seite des Headsets. Hier findet sich unter anderem ein Drehregler für die Lautstärkenregelung. Der Drehregler ist leichtgängig und ohne merkbare Einrastpunkte. Ergänzend verfügt das SKILLER SGH40W über eine Power- und eine Mute-Taste. Alle Tasten sind gut erreichbar und einfach zu ertasten.
Bei den Ohrpolstern hat sich Sharkoon für komfortable Hybridpolster entschieden. Die Polster sind angenehm zu tragen und polstern alles ausreichend ab. Außerdem sind die Polster groß genug, um verschiedenste Ohrgrößen problemlos abzudecken.
Der Bügel ist komplett gepolstert und höhenverstellbar. Der Verstellbereich ist groß genug gewählt, um bei jeglichen Kopfformen ein angenehmes Tragen zu gewährleisten.
Praxis
Inbetriebnahme
Die Inbetriebnahme des SKILLER SGH40W ist denkbar einfach. Nach dem Einstecken des Mikrofons in die dafür vorgesehene 3,5-mm-Klinkenbuchse ist das Headset grundsätzlich einsatzbereit. Die Mikrofon-Buchse ist dabei in eine ausgestanzte Form eingelassen, die sicherstellt, dass das Mikrofon nur in einer festgelegten Richtung montiert werden kann.
Je nach gewünschter Verbindungsoption kann das Headset direkt Plug-and-Play verbunden werden. Für den Einsatz am PC stehen dafür entweder die kabellose oder die kabelgebundene Anbindung zur Verfügung.
Für den kabellosen Einsatz des SKILLER SGH40W wird der USB-Dongle mit dem PC oder Laptop verbunden. Danach kann das Headset eingeschaltet werden, indem der Power-Button an der linken Seite fünf Sekunden gedrückt wird. Das Headset ist daraufhin sofort mit dem USB-Dongle verbunden. In unserem Test wurden die angegebenen 10 m Reichweite mehr als eingehalten. Auch bei einem kurzen Verlassen des Raumes war die Verbindung im Nebenraum durchgehend stabil.


Für den kabelgebundenen Einsatz wird das Headset mit dem mitgelieferten TRRS- zu USB-C-Kabel angeschlossen. Die kabelgebundene Verbindung kommt bei mobilen Endgeräten und XBOX Series S/X zum Einsatz. Im Sinne der maximalen Kompatibilität steht bei Bedarf auch ein TRRS- zu 2x TRS-Adapter zur Verfügung.
Audioqualität & Mikrofon
In dem SKILLER SGH40W kommen 53-mm-Treiber zum Einsatz. Diese sorgen für ein kraftvolles Klangbild, in dem ein kräftiger Bass erzielt wird. Für manche Nutzer könnte der Bass allerdings schon etwas zu dominant wirken. Die Mitten sind angenehm und gehen keinesfalls im Bass unter. Die Höhen sind zwar ausreichend detailliert, hier offenbaren sich aber auch die Schwächen. Viele preisintensivere Headsets bieten hier deutlich nuanciertere Höhen, die beim SKILLER SGH40W eher in eine Art grobes Tongeflecht übergehen. Der räumliche Klang des SKILLER SGH40W weiß im Gegensatz dazu durchaus zu überzeugen und ist auffällig gut für diese Preisklasse.
Tragekomfort und Ergonomie
Durch sein relativ geringes Gewicht von 319 g lässt sich das SKILLER SGH40W auch über längere Zeit problemlos tragen. Die weichen Hybridstoff-Ohrpolster sitzen angenehm und ohne zu drücken. Beim Tragen einer Brille drücken die Hybridstoff-Ohrpolster zwar deutlich mehr auf die Brillenbügel als etwa weiche Stoffpolster, trotzdem lässt sich das Headset auch mit Brille angenehm über längere Zeit tragen. Die Polsterung des Bügels ist ausreichend, so dass auch im Bügelbereich keine Druckstellen entstehen. Die Gewichtsverteilung ist sehr ausgeglichen.
Fazit
Abschließend lässt sich festhalten, dass Sharkoon mit dem SKILLER SGH40W eine gute Kombination aus Preis und Ausstattung gelungen ist. Besonders die verschiedenen Verbindungsoptionen erhöhen die Alltagstauglichkeit enorm. Die Audioqualität kann sich für ein Gaming-Headset durchaus sehen lassen, ist allerdings etwas basslastig und nicht perfekt nuanciert. Auch eine Konfigurationssoftware inkl. Equalizer steht nicht zur Verfügung. Das Mikrofon ist für die meisten Szenarien ausreichend. Der Tragekomfort ist durch das leichte Gewicht und die Hybridstoff-Ohrpolster angenehm.
Insgesamt ist das SKILLER SGH40W also ein überzeugendes Wireless-Headset im Einsteigerbereich und für jeden preisbewussten Gamer sicher einen Blick wert.
Pro:
+ verschiedene Verbindungsoptionen
+ angenehmer Tragekomfort
+ gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Kontra:
– Keine Software oder Equalizer-Anpassung
– Musikabstimmung eher bassbetont















