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Silverstone Kublai KL07 im Test

Praxis

Testsystem

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SilverStone liefert das Kublai KL07 mit zwei 140-mm-Frontlüftern aus. Auf der Rückseite, unterhalb des Stahlbleches sowie auf der Oberseite sind keine Lüfter vorinstalliert. Um Kabelmanagement, Belüftung und den Einbaukomfort zu testen, bauen wir unsere Test-Hardware in das System ein. Bei der dieser handelt es sich um eine Ryzen 5 1500x CPU, ein MSI B350M Pro-VD PLUS Motherboard, ein Netzteil von Corsair und eine SSD von Micron. Nicht so wichtig für den Test aber ebenfalls verbaut wurde ein 8-GB-Riegel VENGEANCE LPX DDR 3200 MHz von Corsair.

Nachdem wir das Testsystem dargestellt haben, kommen wir direkt zu den Negativpunkten. Diese betreffen vorwiegend das Kabelmanagement. Bei unserem Testnetzteil ist es nicht möglich, die ungenutzten Kabel zu entfernen. Demnach müssen diese im Gehäuse verstaut werden. Vor dem Netzteil ist etwas Platz, dann kommen die 3,5-Zoll-Schächte und dann wieder etwas Platz. Der Freiraum direkt vor dem Netzteil ist nur schwer zu nutzen, da sich dort eine Kabelführung durch das Stahlblech befindet. Zusätzlich versperrt das Motherboard-Kabel den Weg. Also müssen die Kabel in den vorderen Abschnitt. Dort verstaut stören sie allerdings bei der Entnahme der Festplatten-Schächte.

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Für die Kabelführung gibt es unten und in der Mitte zwei praktische Klettbänder, welche das Verstauen der Kabel erleichtern. Zu den SSD-Einbauschächten: Die SSDs können nicht mit der Steckerseite nach vorne ausgerichtet werden, da nicht genug Platz für die Stecker vorhanden ist. Nach hinten ausgerichtet ist es dann möglich, die Stecker zu befestigen. Allerdings stören die hier entlanggeführten Kabel. Auf der Vorderseite können die grundlegenden Kabel gut verstaut und angeschlossen werden. Vorausgesetzt die Anschlüsse befinden sich nicht auf der linken Seite des Boards, wie es in unseren Test bei Audio- und Lüfteranschluss der Fall ist. Das Audiokabel erreicht den dafür vorgesehenen Anschluss nicht und die Lüfterkabel sind nicht lang genug, um sie hinter dem Tray verlegen zu können. Diese Gegebenheiten sind bei einem anderen Motherboard natürlich nicht unbedingt der Fall. Ausreichend Platz für eine ordentliche Wasserkühlung für den Silent-Betrieb ist gegeben und macht einen positiven Eindruck. Selbst ohne Wasserkühlung verhilft der große Innenraum der CPU zu einem kühlen Kopf und somit kann eine hohe Lüfter-Drehzahlen vermieden werden.

Temperaturen & Lautstärke

In unserem Test sticht die Silent-Auslegung des Gehäuses schnell hervor. Die beiden Frontlüfter sind hochwertig verarbeitet, haben aber nur geringe Auswirkungen. Im Idle-Betrieb mit zwei Frontlüftern erreicht der Gehäuseinnenraum eine Temperatur von 21 °C bei einer Raumtemperatur von 20 °C. Nach 30 Minuten bei 100% CPU-Auslastung mit Prime95 beträgt die Temperatur des Ryzen 5 1500x mit dem Boxed-Kühler ca. 71 °C. Die Innentemperatur des Gehäuses ist auf gute 30 °C gestiegen. Anschließend haben wir einen der beiden Gehäuselüfter am Heck angebracht. Und Prime95 erneut 30 Minuten lang laufen lassen. Die Gehäusetemperatur hat sich mit 24 °C extrem verbessert.

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Um einen Geräuschvergleich erzielen zu können, messen wir zuerst die Lautstärke bei ausgeschaltetem PC. Die Messung findet dabei in unmittelbarer Nähe des Rechners statt. Hier erzielen wir eine Umgebungslautstärke von 20 dB(A). Nachdem wir diese ermittelt haben, schalten wir den PC ein. Im Idle-Betrieb erreicht der PC eine Lautstärke von 25 dB(A). Um eine Gaming-Situation nachzustellen, regeln wir den Lüfter der verbauten Grafikkarte auf 80% ihrer maximalen Lüfterauslastung hoch. Wir benutzen hier nur 80%, weil die Grafikkarte selbst in einer normalen Situation keinesfalls höher laufen wird. Dabei erreichen wir 35 dB(A).