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Silverstone Tundra TD02-E – ein ebenwürdiger Nachfolger?

Testsystem:

CPU: Intel i7 5820K @ 4,4GHz 1,25V
Motherboard: ASUS X99-A
RAM: Crucial Ballstix Sport DDR4 16GB @ 2666Mhz
Gehäuse: Phanteks Enthoo Luxe
Gehäuselüfter: 4x Enermax TB.Silence 140mm, fixed @ 650RPM.
GPU: Gigabyte GTX 970 Windforce 3x
Netzteil: Be Quiet! Pure Power 530W L8 CM

Temperatur:

Um die Kühlleistung entsprechend zu testen, nehmen wir eine CPU mit 140W TDP und übertakten diese um knapp 30%. Die Kühlung schafft es, die stark übertaktete CPU auch mit maximaler Auslastung durch Prime95 ausreichend zu kühlen. Die Messung erfolgt mit CoreTemp, angegeben wird immer die höchste Kerntemperatur. Der Raum ist mit 18°C recht kühl, im Sommer darf man gerne einige °C dazurechnen und da wird es schon knapper. Als Wärmeleitpaste kommt die mitgelieferte von Silverstone zum Einsatz. Im Vergleich mit der NZXT Kraken X61 sehen die Temperaturen folgendermaßen aus:

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Lautstärke:

Und hier kommen wir zu dem Hauptkritikpunkt der Tundra: Sie ist laut. Verdammt laut. Die Pumpe ist leise, aber hörbar – Das ist aber nicht selten und betrifft praktisch alle All In One Wasserkühlungen. Das was hier Krach macht, sind die 2 Lüfter, die zwischen 1500 und 2500 Umdrehungen schaffen. Selbst im Idle sind die Lüfter mehr als deutlich zu hören und unter Last sind sie unerträglich laut. Wobei das eigentlich nicht sein muss. Regelt man sie manuell, ist die Temperatur kaum höher, obwohl sie bei 1500RPM fixiert werden. Da zeigen sich die Sparmaßnahmen deutlich. Wer sich diese Kühlung zulegt, muss noch 2 Ersatzlüfter einplanen oder mit einem sehr lauten System leben.