Neue Tests von Gamers Nexus zeigen, dass Valve bei der Steam Machine aus Kostengründen nur Single-Channel-DDR5 verbaut hat – mit spürbaren Auswirkungen auf die Performance. Der Wechsel auf Dual-Channel-Speicher kann je nach Anwendung deutliche Leistungsgewinne bringen.
Vor allem CPU-lastige Aufgaben profitieren: Im 7-Zip-Benchmark wurden bis zu 19,4 % mehr Leistung gemessen. Auch in Spielen sind Verbesserungen möglich, insbesondere bei niedrigen Grafiksettings und hohen Bildraten. So legte Baldur’s Gate 3 um bis zu 15,3 %, The Outer Worlds 2 um 14,7 % und Resident Evil 4 um rund 10 % zu. Bei GPU-limitierten Szenarien fällt der Vorteil dagegen meist mit 0,6 bis 3,6 % deutlich geringer aus.
Allerdings verlief das Speicher-Upgrade nicht problemlos. Laut Gamers Nexus zeigte die Steam Machine mit verschiedenen DDR5-SO-DIMMs Boot-Probleme, weshalb schließlich ein Speichermodul mit identischen Spezifikationen zum OEM-RAM verwendet werden musste. Da Valve bislang keine offiziellen Angaben zur Speicherkompatibilität macht, könnten nicht alle DDR5-Module problemlos funktionieren.
*Quelle: Gamers Nexus on YouTube





