Aktuelle Tests & Specials auf Hardware-InsideHeadsetsUnterhaltungselektronik

SteelSeries Siberia 350

[nextpage title=“Einleitung“ ]

Im ersten Quartal 2016 veröffentlicht SteelSeries das SIBERIA 350, eines von insgesamt sechs Overear USB-Gaming-Headsets. Unter diesen ist das SIBERIA 350 im oberen Mittelfeld angesiedelt und wird nur noch vom SIBERIA 650 und dem SIBERIA 800 sowohl preislich als auch leistungstechnisch übertüncht. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei knapp 130€ und ist anderenorts kaum günstiger zu bekommen.

In diesem Review möchten wir herausfinden, wie viel Headset ihr für euer Geld bekommt und anschließend einen Preis-Leistungs-Schnitt vornehmen.

Doch bevor wir durchstarten, bedankt sich das HardwareInside-Team bei SteelSeries für die Bereitstellung des Headsets und das entgegengebrachte Vertrauen.

[IMG]

Autor: Phil

[/nextpage]

 

[nextpage title=“Verpackung“ ]
Verpackung:

[IMG] [IMG]

Unter dem Motto „Black is Back“ präsentiert sich der Pappschuber der Verpackung überaus elegant. Die Illustration des Headsets erstreckt sich über die volle Verpackungshöhe und ist im Gegensatz zum Rest der Verpackungsoberfläche emailiert, was einen sachten 3D-Effekt zur Folge hat und außerdem bewirkt, dass beim Abreißen des Aufklebers die oberste Farbschicht erhalten bleibt und nicht mit abreißt. Ebenfalls wird sofort durch diverse Aufschriften klar, dass es sich um ein USB-Headset handelt, welches DTS-Audio mit 7.1 Kanälen unterstützt. Die „PRISM RGB“ Aufschrift lässt ein Lichterspiel an den Kopfhörermuscheln vermuten. Letztlich bemerken wir an der Front die Eignung für WINDOWS– und MAC-basierte Systeme und sogar die Playstation 4 wird als Audio-Output unterstützt. Drehen wir die Verpackung auf die Rückseite erblicken wir das Headset in voller Pracht auf einem tiefschwarzen Hintergrund. SteelSeries nutzt diese Fläche zur Präsentation des Produkts. Der Kopfbügel wird als besonders bequem bezeichnet, die Audio-Membran als besonders leistungsstark und die Bedienung als besonders komfortabel. Neben der Selbstdarstellung werden wir zusätzlich auf die STEELSERIES ENGINE 3 SOfTWARE hingewiesen.

[IMG] [IMG]

Unter dem Pappschuber treffen wir auf eine weitere mattschwarze Verpackung, auf der die Seriennummer und die technischen Daten abgebildet werden. Zusätzlich wird dem Endverbraucher spätestens jetzt klar, dass das Headset ein Chinese mit Dänischen Eltern ist – Bedeutet im Klartext, der Sitzt von steelseries ist in Dänemark, wobei das Produkt in China hergestellt wird. Nach dem Öffnen der Verpackung erblicken wir nun endlich das Headset, eingefasst in eine passgenaue Plastikform und geschützt von einem Schaumstoffelement unter dem Deckel.

Das Gesamtkonzept der Verpackung ist mehr als gelungen. Hochwertig verarbeitet, klasse Design, informativ und in verschiedenen Sprachen aufbereitet.

Technische Daten:

[IMG] [/nextpage]
[nextpage title=“Detailansichten“ ]Detailansichten:

Nachdem wir das Headset nun endlich aus seinem Papp-Gefängnis befreit haben fallen uns sofort ein paar Dinge auf:

[IMG] [IMG]

Das Kabel ist recht dick und hochwertig an den Kopfhörern auf der einen Seite und der USB-Schnittstelle auf der anderen Seite angebracht. Besser wäre nur noch eine dynamische Lösung mit separatem USB-Kabel zum kontinuierlichen an- und abstecken. Der Schnittstelle hat SteelSeries eine Schutzkappe verpasst und im oberen Drittel des Kabels befindet sich die In-Line-Steuerung in Form eines Drehrades, welches von zwei Seiten aus zugänglich ist. Das ist zwar ein ergonomischer Vorteil, wirkt sich aber nachteilig auf die Bedienbarkeit aus, denn je von welcher Seite wir das Drehrad ansteuern, müssen wir um die Lautstärke zu verändern nach oben, bzw. nach unten drehen. Jeweils eine kleine „+“ und „-„ Markierung auf den Seiten würde diesen Nachteil schmälern.

[IMG] [IMG]

Die Scharniere, an denen die Ohrmuscheln aufgehängt sind, scheinen ausreichend Stabilität zu liefern und sind mit Schrauben verstärkt. Wenige Zentimeter darüber ist die Aufhängung des Kopfbügels vorzufinden. An dünnen schwarzen Metall-Strängen hält der Bügel die Mechanik an rechter Position. Diese Aufhängung hat eine angenehme Straffung. Das bedeutet, der Bügel drückt nicht auf dem Kopf, ist aber auch nicht unbemerkbar. Die Materialwahl des Bügels ist vernünftig. Kunstleder und ein, von innen angelegter, weicher Schaumstoff unterstützen den Sitz-Komfort auf dem Kopf. Nach Nähten suchen wir vergebens. Beide Kunstlederenden sind miteinander sauber verklebt.

[IMG] [IMG]

Die Kopfbügel sind straff, was zur Folge hat, dass die Muschelposter ausreichend stark über unsere Ohren gedrückt werden. Haben wir einmal die Kopfhörer auf einer angenehmen Hör- und Sprechposition, verrutscht nichts mehr. Wir empfehlen in diesem Stadium die Muscheln leicht an die Ohren zu pressen um den Hörbereich von anderen eventuellen Störquellen in der Umwelt abzuschließen. Hört ihr dabei auch noch zu Testzwecken Musik, werdet ihr merken, dass besonders die tiefen Frequenzen besser herauszuhören sind und mit etwas mehr Druck aufspielen. Von Außen ist das Headset auf jeden Fall ansehnlich und gut bis mittelprächtig verarbeitet. Doch wie es so schön heißt: „von außen HUI von innen PFUI“, riskieren wir nun einmal ein Blick ins Innere des Headsets…

[IMG] [IMG]

… und sind alles andere als enttäuscht. Auf den ersten Blick sehen wir, wie die Platine durch acht separate Kabel gespeist wird. Während rot und schwarz die Stromversorgung und Erdung darstellen, sind die restlichen Kabel für Data-Out (Mikrofon) und Data-In (LED & 7.1 Sound) zuständig. Allein diese Konfiguration lässt Rückschlüsse darauf ziehen, dass es sich bei den Siberia 350 nicht um einen echten 7.1 Surround-Sound halten kann. Wie gut jedoch die Controller die Datensignale verarbeiten und somit virtuellen 7.1 Surround Sound simulieren, folgt im Praxistest. Die Platine selbst ist sauber verarbeitet und alle Datenein- und ausgänge werden zusätzlich auf den Lötstellen verklebt. Leider war es uns nicht möglich den 5-Zentimeter-Treiber auszubauen, da er zusätzlich zum eingeschraubten Gehäuse verklebt wird.

Insgesamt sind auch die „Innereien“ aufgeräumt und ordentlich montiert. An dem Headset wackelt, raschelt, klimpert oder klackert nichts.[/nextpage]

[nextpage title=“Features“ ]Features:

[IMG]

Das offensichtlichste Feature am Siberia 350 stellt das ausziehbare Mikrofon dar, welches sich auf eine Länge von 12cm ausziehen lässt. Beim Online-Gaming, ganz klar, wird es herausgezogen, habt ihr jedoch Lust auf Musik oder einen Film, kann das doch etwas störende Mikrofon eingefahren werden und ist nicht weiter im Weg. Der Mikrofon-Stummschalter leistet euch gute Dienste, wenn eure Community nicht gerade mitbekommen soll, dass eure Frau/Freundin/Mutter euch anschreit.

[IMG]

Die Standardbeleuchtung des Headsets ist wie von der Verpackung her nicht anders zu erwarten orange. Trifft dies jedoch nicht euren Geschmack, könnt ihr auf der Herstellerseite die letzten beiden Software-Versionen der STEELSERIES ENGINE herunterladen. Diese Software ermöglicht euch die Farbanpassung der LED’s. Dabei könnt ihr zwischen „ColorShift“ und „Gleichbleibend“ wählen. Ersteres ermöglicht euch vier automatische Farbwechsel-Modi, zweiteres die Auswahl einer beliebigen Farbe aus dem RGB-Bereich, welche ihr aus der Farbskala entnehmen könnt, oder direkt als Zahlencode eingeben könnt. Selbstverständlich ermöglicht euch die Software auch die Beleuchtung komplett zu deaktivieren. Neben der Beleuchtungsoption lässt sich auch die Audiosektion personalisieren. So könnt ihr einen Equalizer manuell einstellen oder zwischen den Voreinstellungen „Ausgeglichen“, „Performance“, „Vertiefung“, „Unterhaltung“, „Musik“ und „Stimme“ währen. Hinzu kommt die Funktion der automatischen Mikrofonoptimierung. Diese sorgt dafür, dass das Mikrofon nicht übersteuert, oder deine Stimme zu leise aufgenommen wird. Die Software wird für Windwos 7 und neuer bzw. Mac OSX 10.8 und neuer angeboten. Der Vorgänger läuft auch auf XP.

[IMG]

Kommen wir nun endlich zum Praxistest…[/nextpage]

[nextpage title=“Praxistest und Klang“ ]

Praxistest und Klang:

Damit ihr einen Gesamteindruck von dem Headset erhaltet, testen wir es unter den folgenden Bedingungen bzw. Anwendungen:

  • Online-Game unter Windows 10 (Titanfall)
  • Film unter Windows 10 (Star Wars Episode III)
  • Musik unter MAC OSX Yosemite (diverse)
  • Mikrofontest unter Studiobedingungen
  • Sound- und Mikrofontest unter Windows 11

 

Gespielt wird Titanfall auf der Map OVERLOOK. Das Ziel ist es die Hardpoints „A“, „B“ und „C“ einzunehmen und dafür Punkte zu erhalten. Das bedeutet im Klartext, dass sich Kämpfe oft auf diese Punkte konzentrieren. OVERLOOK habe ich gewählt, da es eine recht verwinkelte Map ist, aber auch Plateaus bietet und einige verschiedene Höhenebenen zur Verfügung stellt.

Von Beginn an tritt unser Team ins Gespräch miteinander und die Sprachausgabe ist sehr gradlinig und nie übersteuert. Von Rauschen ist keine Spur und mein Team versteht mich sehr gut, sowie unser Team auch. Nach dem Absprung auf die Map fliegen die ersten Granaten, das zu erwartende tief dröhnende „BOOM“ bleibt aber jedoch aus. Insgesamt vertritt das Headset die Tiefen nicht offen genug und die knackigen Bässe einer Explosion bleiben aus. Eine gute Klangdarstellung bietet jedoch die Sidewinder AT-SMR. Der Klang des Raketenwerfers ist räumlich sehr gut abgebildet worden, sodass die Ortung des Schützen aus einem Hangarfenster einfach und intuitiv ablief. Auch die R-101 macht Krach und hat eine saubere Auflösung, lässt aber ebenso wie die Granate die erhoffte Vibration des unteren Frequenzbereiches (> 90Hz) vermissen. Slalomsprünge an den Wänden werden von den 5cm-Zreibern genau aufgespielt. Laufen wir an der linken Wand entlang, spielt der rechte Treiber etwas lauter auf. Beim Sprung und der anschließenden Zündung der Schubdüse konzentriert sich der Klang auf ein gefühltes Zentrum, während dieser punktgenau zur Landung auf die gegenüberliegende Wand auf den rechten Treiber umschwingt. Wir drehen die Lautstärke auf, da wir befürchten in den Gängen erschossen zu werden. Auf dem Weg zum Hardpoint „B“ hören wir im Vorbeigehen eine Messerstecherei auf dem linken Ohr, bevor wir selbst dran glauben müssen. Glücklicherweise sind wir schon bald in der Lage, uns einen Titan zu ordern und das machen wir jetzt auch. Wir merken langsam, dass das Headset bei erhöhter Lautstärke eine bessere Auflösung bietet und uns tiefer ins Spiel mitnimmt. Nach einem kurzen Blick gen Himmel sehen wir ihn auch schon anfliegen. Die Basswelle nach dem explodieren der Trägervorrichtung des Titans wird zwar durch einen steigenden Frequenzgang angedeutet, beeindruckt uns jedoch nicht wirklich. Nun steigen wir schnell ein und erledigen ein paar andere Titans. Dazu fangen wir erst einmal ein paar feindliche Kugeln auf und werfen diese zurück zu seinem Urheber. Ein Teamkollege und wir geben alles um ihn zu vernichten, aber zu unserer Rechten, über uns und zu unserer Linken hören wir nur Raketenflugkörper vorüberziehen. Wir müssen zwar in diesem Moment das Cockpit verlassen, aber unser Teamkollege nimmt ihn weiter unter Beschuss. Wir landen direkt vor ihm und hören als nächstes nur noch wie seine Überreste von allen Seiten an uns vorbeifliegen. Endlich, der Titan ist zerstört.

Insgesamt ist SteelSeries mit den Siberia 350 ein räumlich gut auflösender Kopfhörer gelungen, dem es jedoch an der Auflösung tieferer Frequenzen und knackigen Bässen fehlt. Ob sich dieses Bild auch bei Star Wars Episode III abzeichnet, wollen wir nun herausfinden:

Dazu gibt es nahezu nichts eindrucksvolleres als die Weltraumschlacht über Coruscant. Wir haben das Mikrofon eingefahren und die Kopfhörer auf die volle Lautstärke gedreht. Die Softwareeinstellungen haben wir bei „Ausgeglichen“ belassen.

Und schon geht es los: Zwei Gleiter preschen in hoher Geschwindigkeit und verfolgt von „Bus-Droiden“ und anderen Fluggeräten voran zu General Grievous. Dabei werden die Flugmanöver der Jediritter exakt und in sehr feinen Abstufungen auf die Kopfhörer übertragen. Auch die entgegenkommenden und abstürzenden Shuttles werden von den Treibern detailgetreu räumlich dargestellt. Nun kommt einer meiner Lieblingsszenen: Der Flug durch das Explodierende Raumschiffabteil. An dieser Stelle erwarten wir ein Dröhnen was sich letztendlich nur als ein unangenehmes Kratzen herausgestellt hat. Würde wir den Film nicht mit eigenen Augen verfolgen, hätten wir diese Szene nicht als Explosion erkannt. Im späteren Verlauf landen Anakin und Obi Wan im Raumschiff des Generals und werden dort von einer Horde Droiden in Empfang genommen und augenblicklich beschossen. Jedi-Typisch werden die Lichtschwerter gezückt und das Laserfeuer zurückgeworfen. Auch hier liefern die Siberia 350 einen guten Job: Dort wo Lasergeschoss und Lichtschwert aneinandertreffen, wird auch der Sound erwartungsgemäß aufgespielt. Wir spulen etwas vorwärts um die Notlandung des Abgestürzten Flaggschiffs zu verfolgen. Die Notfall-Schubdüsen zünden, aus den Lautsprechen kommt wie bei der Explosion auch nur ein aufdringliches Kratzen heraus. Nun beenden wir diesen Test mit einer gespaltenen Meinung:

Von der räumlichen Darstellung sind wir auch im Bereich des Films überaus zufrieden. Das Setting kann jedoch keine echte 5.1 Surround-Anlage, geschweige denn eine 7.1 Anlage abbilden. Gerade im Bereich der Tieftondynamiken (dröhnende Bässe, knackige Bässe wie „Kicks“ oder „Schläge“) kann das Headset nicht beeindrucken.

Nun hören wir uns diese Frequenzen genauer an und probieren das Headset unter der Equalizereinstellung „Music“ am Mac aus. Bewusst starten wir zuerst den Song „Miami 2 Ibiza“ von „Swedish House Mafia“ und stellen anschließend erst die Voreinstellung auf „Music“. Doch hier bemerken wir schon vorher, dass die Bässe ein hohes Maß an Kraft erhalten haben. Nach der Änderung der Voreinstellung ist das ein weiteres Mal deutlich spürbar. Ein Vergleich muss her. Der meiner Meinung nach beste Weg einen Kopfhörer an seine Grenzen zu bringen ist „Rock The Beat II“ von „LMFAO“. Und hier merken wir deutlich den Unterschied zu Kopfhörern die zur Musikwiedergabe entwickelt wurden, wie Beispielsweise das Roland M-100 Aira. Die Siberia 350 haben keine Chance die elektronischen Rhythmen und Melodien in ihrem riesigen Frequenzgang aufzuspielen. Rosiger sieht es da jedoch im Akustikbereich aus. „Mountains“ von „Emeli Sande“ spielt das Headset gefühlvoll auf. Die Geigen, das Glockenspiel und das zupfen der Gitarre sind sehr linear abgebildet und werden nur noch von Emeli’s Stimme übertönt, ohne dabei das Rascheln der Percussions zu vernachlässigen.

Kommen wir nun zum Jazz und den akustisch ruhigen Tönen. Gregory Porter singt für uns „Hey Laura“. Dabei tritt seine hallhinterlegte Stimme in den Vordergrund. Und da liegen die absoluten Stärken der Siberia 350. Sie sind ausgelegt auf Stimme und somit auf den mittleren Frequenzbereich. Die Becken und die Toms des Schlagzeugs, das Saxophon und die Klavierakkorde hören sich fantastisch an und sind bei genauem Zuhören sogar zu orten.

Nun fehlt nur noch die Aufnahme- bzw. Wiedergabefähigkeit des eingebauten Mikrofons. Dazu haben wir eine kleine Testaufnahme vorbereitet. Wir haben alle klanglichen Filter entfernt und absichtlich undeutlich geredet – Wie das halt so ist, wenn man online miteinander spricht. Nach dem Hören der kurzen Aufnahme könnt ihr euch eurer eigenes Bild vom integrierten Mikrofon bilden. Ich für meinen Teil, bin mit der Qualität des Mikrofons durchaus zufrieden.

Kommen wir nun schlussendlich zum Fazit

[/nextpage]

[nextpage title=“Fazit“ ]Fazit:

Für knappe 130 € erhaltet ihr ein räumlich gut darstellendes Headset. Sowohl in Sachen akustischer Musik als auch in Computerspielen lassen sich Instrumente oder Schüsse, Schlägereigen oder Raketenfeuer orten. Ob dies nun wirklich als 7.1 Surround Sound bezeichnet werden kann mag dahingestellt sein, eher nicht. Allein der Tatsache geschuldet, dass die Tätigkeit eines Subwoofers nicht im geringsten Maße bei Game und Film erfüllt wird macht das Siberia 350 maximal zu einem 7.0 Headset mit einer sehr guten Verarbeitung und einem guten bis sehr guten Mikrofon, welches noch eine letzte Überraschung bereit hält.

Während der gesamten Testzeit wurde das Headset von mir getragen. In dieser Zeit haben wir es in seiner Trageposition nicht verändern müssen, es hat niemals gezwickt, wurde nie unbequem und der Tragekomfort war immerzu beständig. Ein Schwitzen der Ohren blieb ebenfalls aus.

Zusammengefasst muss festgehalten werden:

Pro
+ Tragekomfort
+ Verarbeitung
+ Materialauswahl
+ Mikrofoneinschub
+ Räumliche Darstellung und Ortbarkeit
+ Equalizer
+ Lichteffekte (für diejenigen, die es ästhetisch ansprechend finden)
+ Kompatibilität zur Playstation 4
+ Verpackung

Contra
– USB-Kabel nicht auswechselbar
– Keine Spur von Bass in Games und Film
– Leider keine Kompatibilität zur X-Box-One

Insgesamt vergeben wir 7,5 von 10 Möglichen Punkten und kommen zu folgender Award-Vergabe:

[IMG] [IMG][/nextpage]