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Thermaltake Level 20 GT RGB Plus im Test

Im Detail

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Raus aus der Tüte erleben wir ein kleines Wunder. Die 5 mm TG-Scheiben sind heile geblieben! Uns ist leider direkt zu Beginn ein Mangel aufgefallen, welcher dringend überprüft werden müsste. Im Inneren hat sich eine der rückwärtigen SSD Halterungen gelöst und dieser flog gemeinsam mit der Rändelschraube durch das Gehäuse. Aber Fehler können passieren, auch in einer maschinell ablaufenden Produktion.

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Drehen wir das Gehäuse zur Seite, zeigt sich eine weitere TG-Scheibe im vollen Glanz. Die schwarzen Zierstreifen sind exakt gestaltet, haben aber an einer Ecke einen Kratzer. Die Scheiben sitzen nicht 100 % gerade. Vorne kratzt die Scheibe am oberen Kunststoff. Dabei sind die Magnete sehr stramm und knallen die Türen zu, wenn wir diese schließen wollen. Die Scharniere sind aus Stahl und sehr robust gebaut. Durch sanftes hochdrücken lassen sich die Scheiben einfach und schnell entfernen.

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Die Front ist das Aushängeschild von jedem Gehäuse. Durch den ungewöhnlichen oberen Einschnitt in den Deckel ist dieses Design gewöhnungsbedürftig. Die Scheibe in der Front ist aufgeklebt so wie die Scheibe auf der Oberseite auch. Seitlich sind 5 mm Schlitze, welche vollkommen ausreichen, um eine ordentliche Luftzufuhr zu gewährleisten. Die halbrunden Seitenschienen sind aus Kunststoff und verbergen nichts, damit werden der Deckel und die Front im Stahlrahmen gehalten.

Das Innere Design

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Im Gehäuse ist alles modular. Auf der schnell entfernbaren PSU-Shroud sitzt eine SSD-Halterung, während knapp daneben eine Halterung für Grafikkarten und deren Riserkabel sitzt. Das Kabel ist leider nicht im Lieferumfang. Rechts davon befindet sich ein zweiteiliges Set aus HDD-Käfigen. In diesen stecken jeweils zwei HDD/SSD Schlitten. Eine Gummierung oder ein Entkoppeln via Gummi-Noppen wurde nicht vorgenommen. SSDs werden festgeschraubt, HDDs können eingeklipst werden. Die HDD-Käfige sind von hinten mit vier Schrauben befestigt.

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Links oben, neben der I/O-Blende befindet sich ein 140 mm Thermaltake Riing Lüfter. Zwei weitere 200 mm Lüfter sind rechts in der Front zu finden. Die Kabel laufen in der Front zur Seite direkt in den hinten Teil, ebenso wird das Kabel des kleineren Rear-Lüfters verlegt. Im rechten Bild zeigt sich auch der sehr schöne mittlere Teil mit der Kabelführung. Das Gummi ist weich und geschmeidig.

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Entfernen wir die zwei SSD-Halterungen der Rückseite, eine lag leider bei der Lieferung locker im Gehäuse, haben wir eine große Fläche frei für Kontroller hinter dem Mainboard. Links, dort sind die HDD-Käfige, können wir auch einen Radiator installieren. Wichtig ist, die Dicke des Radiators zu beachten, die Breite kann bis 140 mm sein. Die Seiten des Gehäuses haben keine Luftzufuhr, diese wird durch den Boden, die Front und den Deckel ermöglicht. Dementsprechend sollten die Lüfter im Gehäuse angebraucht werden, also auf dem Radiator. Dann wird die Luft an die Außenscheibe gepresst und steigt in den Deckel.

Die Konnektivität

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Auf der Oberseite sitzen die Anschlüsse auf einem kleinen Absatz, der von dem abnehmbaren Teil getrennt ist. Links befinden sich Mikrofon und Kopfhöreranschluss neben der LED. Einen Reset und Power-Button haben wir dort auch. Schauen wir auf die rechte Seite, finden wir zwei USB-A 3.0 und 2.0 sowie einen Typ-C Anschluss.

Features

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Ein kleines Feature ist das Schloss auf jeder Scheibenseite. Dafür haben wir zwei Schlüssel im Lieferumfang und es schützt vor grober Fahrlässigkeit durch Kinder oder Dritte. Denn die Scheiben werden nur mit Magneten zu gehalten. Der einzige schnell entfernbare Filter befindet sich unter dem Netzteil. Er reicht bis in den mittleren Raum und schützt vor Staub.

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Mit ein wenig Druck von Innen lässt sich das Oberteil entfernen. Darunter befindet sich ein Gitter für die Aufnahme von Radiatoren und Lüftern. Die Lüfter haben auch Platz im Zwischenraum, sodass wir bei der Montage mehrere Möglichkeiten haben. Ein Superslimradiator würde auch dort oben Platz finden, leider wird es dann ohne Modding mit den Schläuchen recht eng.

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Das Oberteil ist so wie die Front mit einer Glasscheibe aus TG beklebt. Seitlich befinden sich die angesprochenen 5 mm Schlitze, um die Luft ein oder ab zu führen. Das Glas ist hochwertig und mit einer Folie geschützt. Leider ist das Mesh, ein Kunststoffstaubgitter, im Inneren festgemacht und nicht einfach zu reinigen. Das Thema des Reinigen hatten wir häufig. Ein Reinigungsvorgang alle 6 Monate ist auch mit der Reinigung der Lüfter zusammengefasst und benötigt sowieso ein Entfernen der Fronten.

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Der RGB-Controller für die Lüfter ist im Lieferumfang enthalten und dementsprechend auch ausreichend in der Betriebsanleitung beschrieben. Ein vierpoliger Kippschalter ermöglicht das Aktivieren und Deaktivieren verschiedener Ports. Bei nicht beachten kann es zu einer Fehlzuweisung oder einem nicht aktivieren der Ports kommen. Vollständig aktiviert aber ohne Lüfter zeigt uns das Programm eine Fehlermeldung.

Hi I'm an enthusiast for water cooling and hardware for computers. Incidentally, I still do Youtube and like to play MMOs and shooters. Ich bin Enth...