Aktuelle Tests & Specials auf Hardware-InsideGehäuse

Thermaltake View 37 im Test

Praxis

Testsystem & Einbau

[​IMG]

Unser Testsystem beruht auf einer aktuellen Intel X299-Plattform, anbei die genaue Auflistung der verbauten Hardware:

  • Prozessor: Intel Core i9-7900X
  • Prozessor-Kühler: be quiet! Dark Rock Pro 4
  • Speicher: 4x 4 GB DDR4 G.Skill Ripjaws V @3.200 MHz (Quadchannel)
  • Grafikkart: KFA2 GeForce GTX 1070 Ti EX
  • SSD: Plextor M9PeY M.2 – 512 GB
  • HDD: 1 TB Western Digital @7.200 U/Min. + 32 GB Intel Optane M.2
  • HDD: 2 TB Toshiba P300 @7.200 U/Min.
  • Netzteil: Antec Edge 650 W
  • Gehäuse: Thermaltake View 37
  • Lüfter: 2x 140 mm Thermaltake Riing

[​IMG]

Für unseren Test greifen wir in die Vollen um euch zu zeigen, was doch alles in diesen recht kompakten Midi Tower hineinpasst. Dabei wird der Platz selbst bei Einsatz eines so mächtigen Kühlers wie den Dark Rock Pro 4 von be quiet! nicht vollständig ausgenutzt. Auch die Möglichkeit die Grafikkarte stehend einzubauen nutzen wir. Dazu ist allerdings das separat erhältliche Riserkabel von nötig. Die Karte hat so ausreichend Platz zum Mainboard als auch zum Seitenteil. Wenn es das Mainboard zulässt könnte sogar einer der tieferliegenden PCIe 16x Slots genutzt werden um dadurch noch weitere Erweiterungskarten hinter der Grafikkarte zu verstecken. De Käfig für die Festplatten im Innenraum, sowie dessen Halterung entfernen wir, da die beiden 3,5″ Festplatten auch auf die Rückseite des Mainboardtrays passen.

[​IMG]

Da wir euch auch den Vertikalstand der Grafikkarte zeigen möchten, hat uns Thermaltake noch den neuen Thermaltake TT Premium PCI-E 3.0 Extender zur Verfügung. Dieses sogenannte Riserkabel gehört nicht zum Lieferumfang und muss separat erworben werden. Der Einbau stellt kein Problem dar und auch unser doch sehr große Dark Rock Pro 4 von be quiet! passt wunderbar in das View 37. Um dem Ganzen noch etwas mehr Effekte zu verleihen installieren wir noch einen Corsair Commander Pro samt vier RGB LED Streifen und steuern auch die Lüfter darüber.

[​IMG]

Allerdings ist das View 37 nicht nur für Luft- sondern auch für Wasserkühlungen sehr gut geeignet. So finden seitlich sogar 420 mm Radiatoren sowie bis zu 360 mm große Radiatoren in der Front ihren Platz. Zur besseren Veranschaulichung setzen wir noch eine Thermaltake Floe Riing RGB 360 TT Premium Edition ein, die wir seitlich montieren. Die Lüfter auf dem Radiator erhalten von den Frontlüftern ihren Luftzug, der aber trotzdem auch noch auf das Board und die Grafikkarte gelangt. Nur die Streben an der Halterung im Gehäuse hätten etwas kleiner ausfallen sollen, denn so steht dem Luftzug doch einiges an Blech im Wege. Durch das Nutzen diese Montagemöglichkeit kann der Radiator mit den RGB Lüftern schön in Szene gesetzt werden.

[​IMG]

Hinten dem Mainboard Tray installieren wir zwei 3,5“ Festplatten, die hier auch sehr gut hineinpassen. Und zum Verlegen der Kabel finden wir hier mehr als genug Platz. Oben haben wir in der Nähe der Front den Corsair Commander eingebaut – dieser ist zuständig für die Steuerung des RGB Streifen sowie für die beiden Lüfter.

Temperaturen & Lautstärke

[​IMG]

Nun beginnen wir mit den Temperaturtests am Prozessor. Wir messen die Temperatur anhand der auf dem Mainboard verbauten Sensoren und über ein IR-Thermometer, mit dem wir die Temperatur direkt am Sockel messen. Wir ermitteln die Temperatur in drei Szenarien mit drei verschiedenen Drehzahlen der Lüfter und nehmen die Temperaturen nach jeweils 30 Minuten ab. Die Tests finden bei einer Raumtemperatur von 24 °C statt. Da wir den Aufbau sowohl mit dem be quiet! Dark Rock Pro 4 als auch mit der Floe Riing RGB 360 TT Premium Edition All in One Kühlung ausprobieren können, messen wir auch beide Möglichkeiten.Die Steuerung der Lüfter überlassen wir dabei dem Automatismus unseres Mainboards beziehungsweise der Thermaltake Software.

[​IMG]

Auch an der Grafikkarte messen wir die Temperaturen, hier lesen wir die Temperatur mit dem MSI Afterburner aus. Unsere Messungen finden wieder in drei unterschiedlichen Szenarien statt. Zum einen messen wir die Temperatur im Ruhezustand und dann nach 30 Minuten Gaming und nach 30 Minuten Furmark. Die Steuerung der Lüfter überlassen wir dabei der Automatik. Obwohl wir nur einen Lüfter in der Front und einen im Heck nutzen fallen die Temperatur bei stehend eingebauter Grafikkarte um wenige Grad besser aus als bei der konventionellen Einbauweise.

Beim Thema Geräuschemissionen verhält sich das View 37 im normalen Betrieb leiser als erwartet. So messen wir beim normalen arbeiten und beim spielen von Star Wars: Battlefront II 35,4 dBA. Wenn die Lüftersteuerung des Mainboards unter Last dann aber die Drehzahl Gehäuselüfter auf 100% setzt messen wir 42 dBA. Was dann auf kurze Entfernung doch hörbar ist.