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Ttesports Verto im Test – Das Perfekte Headset für jeden Gamer unter uns?

[nextpage title=“Einleitung“ ]

Heute erreichte uns ein Headset aus der Gamingschmiede von Thermaltake. Unter der Bezeichnung Tt eSports vertreibt Thermaltake spezielle Produkte für ehrgeizige und ambitionierte Spieler. Wenn sich jemand so enthusiastisch einem Gebiet verschreibt, können wir natürlich nicht anders als dessen Produkte ebenso enthusiastisch auf die Probe zu stellen.

Dies wollen wir hier und heute mit dem Gaming-Headset Verto vollführen. Mit dem Verto liefert uns Tt eSports ein durchgestyltes Stereo-Gaming-Headset. Ein markantes Äußeres mit gut positionierten Farbakzenten soll den Einsatz im Büro genauso stilvoll meistern, wie den Einsatz unter den kritischen Augen einer Vielzahl von Mitspielern bei einer ausgewachsenen LAN-Party.

Ob das Verto Gaming-Headset auch uns überzeugen kann, wollen wir heute in Erfahrung bringen und sind gespannt, ob der enthusiastische Einsatz zu spüren, beziehungsweise zu hören ist.

Für die Bereitstellung des Testsamples und das damit entgegengebrachte Vertrauen geht unser besonderer Dank an Tt eSports.

Autor: jamison80

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[nextpage title=“Verpackung und Lieferumfang“ ]Verto kommt aus dem Lateinischen und steht für Veränderung und/oder Verwandlung. Auf der Verpackung könnte die Form der Kopfhörer als Anzeichen für Veränderungen dienen. Thermaltake hat aber noch nie viel auf geflogene Formvorgaben gegeben.

Die Verpackung des Headsets kommt designtechnisch recht extrovertiert daher. Der Karton ist in gamingtypischem Schwarz und Rot gehalten und präsentiert neben dem Headsets auf der Front alle technischen Daten, sowie die umfangreiche Featureliste auf der Rückseite.

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Der Karton ist von den Ausmaßen her recht kompakt gehalten. So kompakt, dass wir vor dem Auspacken erste Bedenken bezüglich der Größe des Headsets hatten. Direkt nach dem Auspacken zerschlugen diese sich aber: Die Ohrmuscheln sind gedreht, sodass bei den Verpackungsabmaßen einiges eingespart werden konnte.

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Das Headset ist in einem sehr dünnwandigen Kunststoff eingefasst, welcher keinen besonders stabilen oder gar wertigen Eindruck hinterlässt. Wobei der Kopfhörer selbst sich in dieser Einfassung von der Wertigkeit deutlich abhebt.

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Der Lieferumfang kann sich durchaus sehen lassen: Neben dem Headset selbst ist eine Kabelfernbedienung für die nötigsten Aktionen beigefügt. Außerdem noch ein Kabel, um das Verto an einem mobilen Endgerät zu verwenden zu guter Letzt noch eine schwarze, mit Tt eSports Logo bedruckten Tasche, um das Headset stilvoll von einem zum anderen Einsatzort zu transportieren.

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Die Kabel machen allesamt einen guten Eindruck. Das liegt nicht zuletzt an der wertigen Gewebeummantlung. Hierbei sind die Kabel längst nicht so störrisch wie bei einigen Mitbewerbern, sondern stets flexibel. [/nextpage]

[nextpage title=“ Erster Eindruck und technische Daten“ ]

 

Die Verarbeitung des Verto ist über jeden Zweifel erhaben: Keinerlei Schwachpunkte sind von uns auszumachen. Auch wenn der Kopfbügel auf den ersten Blick einen recht „dünnen“ Eindruck hinterlässt, ist er durchweg stabil und verlässlich. Auch die Anbindung der Ohrmuscheln macht einen sehr stabilen Eindruck. Durch eine Verschraubung von oben lassen sich die Kopfhörer nach innen drehen. Diese Verschraubung könnte auf Dauer wohl etwas ausleiern, was dann aber nur zufolge hätte, dass sich die Kopfhörer schneller einklappen. Es kann also vernachlässigt werden.

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Die Stabilität des Kopfhörers basiert auf den äußeren Stahlrahmen. Der darunterliegende Kopfbügel, welcher mit einem Kunstleder-Bezug versehen ist, reagiert auf die Kopfform des Nutzers und stellt sich automatisch auf die Kopfform und Größe ein.

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Das Mikrofon lässt sich einfach in die gewünschte Form bringen und verbleibt zu jeder Zeit sicher an seinem Platz. Zudem lässt es sich auch nach oben in den Rahmen klappen, sodass es unterwegs nicht störend wirkt. Die markante Optik fügt sich nahtlos in das übrige Kopfhörer-Design ein und hinterlässt bei uns einen ebenso hochwertigen Eindruck wie das Headset selbst.

Nachfolgend kommen wir zu den eher trockenen technischen Daten, bevor wir uns auf der nächsten Seite dem Test im Alltag widmen.

Technische Daten:
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[nextpage title=“Im Test“ ]
Kommen wir zum eigentlichen Einsatzgebiet des Headsets. Lange genug haben wir uns mit Verpackung und technischen Daten herumgeschlagen. Das Verto ist ein für den Gaming-Bereich konzipiertes Headset. Dementsprechend wollen wir das als erstes auf die Probe stellen.

Um die räumliche Darstellungen in hektischen Gefechten zu erproben, bedienen wir uns im Gamingbereich zum einen an der Referenz in Form von Battlefield 4, so wie dem SciFi Shooter Titanfall.

Im Gaming Einsatz:

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Beim Spielen wird schnell klar, dass hier das Hauptaugenmerk des Verto liegt. Durch die Stereo-Bauweise kann es ordentlich Druck aufbauen und überrauscht mit einer guten Soundkulisse. Der Bass ist durchweg präsent und (solang man die Maximallautstärke nicht ausreizt) verzerrt hier auch nichts. Die Ortung gestaltet sich wegen der Stereo-Bauweise als schwierig. Was hier auch deutlich zum Vorschein kommt, ist der Umstand, dass man unter dem Headset sehr schnell schwitzt. Schon nach 15-20 min. wird es langsam nass.

Sowohl bei Battlefield wie bei Titanfall kann uns das Verto überzeugen, von einem Stereo-Headset sind wir an dieser Stelle positiv überrascht.

Musik:

Für den Test im Musikbereich haben wir verschiedene Genres getestet. Zum einen kam handgemachte Singer/Songwriter-Musik seitens Lindi Ortega zum Einsatz, zum anderen füllten wir den Musikbetrieb durch klassische Rockmusik von den Foo Fighters auf und rundeten das Ganze mit elektrischer Musik von Daft Punk ab.

  • -Daft Punk:Scheinbar liegt die Art und Weise dieser Musik dem Verto besonders. Hier fehlt es uns so gut wie an nichts. Sicher könnte die Soundkulisse hier und da etwas voller sein, allerdings ist dies schon fast meckern auf hohem Niveau. Mitten und Höhen werden gut dargestellt und wiedergegeben.
  • -Lindi Ortega:Nicht unbedingt eine Stärke des Verto, möchte man ausschließlich handgemachte Musik genießen, ist das Headset nicht unbedingt die erste Wahl. Hier fehlt es uns fast durchweg an Dynamik, auch die Mitten und Höhen können nicht durchweg zufriedenstellend dargestellt werden.
  • -Foo Fighters:Bei ausgeprägter Rockmusik verhält es sich ähnlich wie bei Singer/Songwriter-Musik. Im Prinzip ist das gebotene Klangfeld nicht schlecht, weißt aber deutliche Schwächen auf. Allerdings neigt das Verto hier schon eher zu Verzerrungen, gerade bei Gitarrensoli reißt das Headset schnell mal aus.

Im mobilen Einsatz:
Im mobilen Bereich kann das ausgesprochene Gamingheadset wiederum überzeugen. Die einklappbaren Hörer stellen sich schnell als Vorteil heraus. Genauso verhält es sich mit dem schnell abnehmbaren 3,5mm Klinkenstecker. Bei der Musikwiedergabe stellen sich bei höheren Datenraten aber die gleichen Stärken und Schwächen heraus wie bei der Musikwiedergabe daheim.

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Mikrofon:

Die Wiedergabe der Stimme ist beim Empfänger zu jeder Zeit klar und deutlich angekommen, allerdings reagierte das Mikrofon des Verto bei zu hohen Umgebungsgeräusche etwas sensibel. Hier haben wir des Öfteren Umgebungsgeräusche übermittelt, ohne dass dies gewollt war, auch und gerade im Vergleich zu den Mikrofonen einiger anderer Hersteller.

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[nextpage title=“Fazit“ ]

 

Extrovertiertes Design gepaart mit hochwertiger Verarbeitung weiß in der Regel immer zu gefallen. Hier knüpft Tt eSports mit dem Verto an: Ein gut verarbeitetes Gaming-Headset mit Stereo-Sound, das zudem noch am Handy einsetzbar ist. Klingt schon fast zu gut um wahr zu sein. Allerdings zeigen sich bei genauerer Betrachtung schnell einige kleinere Schwachpunkte.

Zum einen wäre das die Verpackung, welche mit ihrem Auftreten nicht annähernd an die Wertigkeit des Headsets anschließen kann. Hier hätte eine einfache „Samtbeschichtung“ des Kunststoffes schon vieles aufgewertet. Zum anderen ist der Umstand, dass man unter den Hörern schnell anfängt zu schwitzen, ein klarer Minuspunkt. Zwar passiert das auf Dauer bei so ziemlich jedem Headset mit einem geschlossenen Aufbau, jedoch lange nicht so schnell wie bei dem Verto! Beim abgelieferten Klangbild hat das Verto die gleichen Stärken und Schwächen wie die meisten Headsets in dieser Preisklasse. Für einen Preis von knapp über 60 € ist das gebotene Gesamtpaket aber durchweg vorzeigbar. (stand 23. November 2014).

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Die aufgezeigten Stärken und Schwächen zugrunde liegend, verleihen wir dem Tt eSports Verto unseren Silber-Award. Leider müssen wir dem Headset wegen einiger Probleme Punkte abziehen, die man im Vorhinein gut hätte ausmerzen können.

Pro:
+ markantes Design
+ hochwertige Verarbeitung

Contra:
– man schwitzt schnell darunter

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Für das bereitgestellte Testsample geht unser besonderer Dank an Tt eSports. Wir freuen uns auf eine weiterhin enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

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