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Antec KÜHLER H²O K240 AIO im Test

Antec erweitert mit den beiden Kompaktwasserkühlungen K120 und K240 die H²O Kühler-Serie. Wie der Name der beiden Modelle erraten lässt, handelt es sich bei der K120 um ein Modell mit 120 mm Radiator und bei der K240 um eins mit 240 mm Radiator. Antec hat uns für dieses Review die K240 zur Verfügung gestellt, welche mit zwei blau beleuchteten Lüftern und Gewebe-ummantelten Schläuchen ausgestattet ist. Wie sich die mit 65 Euro recht günstige Kompaktwasserkühlung schlägt, erfahrt ihr nun im Test.

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Bevor wir mit unserem Test beginnen, bedanken wir uns bei Antec für die freundliche Bereitstellung des Testmusters.​

Verpackung, Inhalt, Daten

Verpackung:

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Die Verpackung des Kühler H²O K240 ist in schwarzen und grauen Tönen gehalten und verfügt an der Seite über ein blaues Designelement. Auf der Front sind Herstellerlogo, Modellbezeichnung sowie eine Abbildung der Kühlung zu finden. Im unteren Bereich werden die Features als Icons dargestellt. Auf der Rückseite sind die technischen Daten untergebracht.

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Im Inneren befindet sich alles wohl behütet in einem Einleger aus gepresster Pappe. Zusätzlich sind die einzelnen Bestandteile noch in Kunststoffbeutel verpackt. Was uns als erstes begrüßt, ist die Bedienungsanleitung.


Lieferumfang:

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Neben der Wasserkühlung, die bereits fertig vorgefüllt und wartungsfrei ist, finden sich noch zwei Lüfter, Backplate und Halterungen für den Kühler sowie diverse Schrauben und ein Anschlusskabel für die im Radiator integrierte Pumpe.


Technische Daten:

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Im Detail

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Obwohl es sich bei der K240 um eine „All in One – Wasserkühlung“ mit 240 mm großem Radiator handelt, ist das System sehr kompakt. Lediglich der Radiator ist etwas länger, als es bei anderen Kühlungen dieser Größe der Fall ist. Dies ist darin begründet, dass sich die Pumpe sowie der Ausgleichsbehälter im Radiator befinden. Dadurch kann der CPU-Kühler, der auf dem Prozessor aufsitzt, sehr schlank gehalten werden. Die Pumpe wird über einen SATA-Stromstecker mit dem Netzteil verbunden, was darauf hindeutet, dass sie dauerhaft mit einer Spannung von 12 Volt betrieben wird. Vom Radiator gehen zwei 350 mm lange Schläuche ab. Der Schlauch hat einen Innendurchmesser von 8 mm und einen Außendurchmesser von 10 mm. Zum Schutz ist der Schlauch mit einem schwarzen Gewebe ummantelt.

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Das Gehäuse des Kühlers besteht aus Kunststoff. An der Unterseite verfügt er über eine Kupferplatte, um die Wärme des Prozessors an das Wasser zu übertragen. Antec hat hier bereits Wärmeleitpaste aufgetragen. Die Schläuche sind beweglich am Kühler befestigt, sodass noch etwas Bewegungsspielraum zur besseren Verlegung vorhanden ist.

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Der Radiator wird über zwei 120 mm große Lüfter mit frischer Luft versorgt. Diese können an einen 4-Pin PWM-Lüfter-Anschluss des Mainboards angeschlossen und gesteuert werden. Als optisches Schmankerl verfügen die Lüfter über einen milchig weißen Ring, der im Betrieb blau leuchtet.

Praxistest

Testsystem

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Wir sehen besonders in kompakten Systemen den Vorteil solcher platzsparenden Wasserkühlungslösungen. Bei unserem Testsystem handelt es sich um ein Mini-ITX-System, welches wir in einem sehr kompakten Gehäuse von Jonsbo verbauen. Gekühlt wird AMD’s neuester Ryzen 5 2400G.

Montage

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Bevor wir mit dem Einbau beginnen, bereiten wir erst einmal den Radiator vor. Wir montieren die Lüfter mit den mitgelieferten Schrauben auf dem Radiator und schließen sie an das mitgelieferte Y-Kabel für die Mainboard-Verbindung an.

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Anschließend installieren wir den Radiator an der Oberseite des Gehäuses und montieren den Kühler mit dem passenden Halter auf dem Mainboard. Der Einbau funktioniert ganz einfach und ist auch in der Bedienungsanleitung gut erklärt.

Beleuchtung

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Im Betrieb werden die Lüfter durch LEDs blau ausgeleuchtet. Dabei handelt es sich um eine statische Beleuchtung ohne zusätzliche Effekte. Da die Lüfter über einen PWM-Anschluss angesteuert werden, bleibt die Ausleuchtung auch erhalten, wenn die Drehzahl der Lüfter abgesenkt wird.

Temperaturen & Lautstärke

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Für unsere Temperaturtests verwenden wir drei Szenarien. Wir messen die Temperaturen im Idle-Betrieb sowie im Gaming-Betrieb und unter CPU-Volllast durch Prime95. Für die letzten beiden Szenarien lassen wir die Temperaturen ansteigen, bis diese sich eingependelt haben. Anschließend lesen wir die Ausgabewerte der verbauten Temperatursensoren ab und gleichen diese zusätzlich ab, indem wir die Temperatur direkt am CPU-Sockel messen. Dafür benutzen wir ein Infrarotthermometer. Die Drehzahl der Lüfter steuern wir über das Mainboard. Die Umgebungstemperatur liegt bei 23 Grad Celsius.

In unserem ersten Temperaturtest verwenden wir feste Drehzahlen bei jeweils 900, 1.350 und 1.800 U/Min. Die Drehzahl der Pumpe können wir nicht auslesen, da diese direkt an das Netzteil angeschlossen wird. Im Betrieb ist die Pumpe allerdings nicht aus dem System herauszuhören. Die Lüfter sind unterhalb von 1.200 U/Min. nur in einem Abstand von 30 cm zum System zu hören. Ab etwa 1.400 U/Min. ist das System in 1 m Abstand deutlich zu hören.[/nextpage]

Fazit

Derzeit ist die Antec KÜHLER H²O K240 Kühlung ab etwa 63 Euro im Handel erhältlich. Dafür erhält der Nutzer eine wertig verarbeitete und kompakte Wasserkühlung. Den wertigen Eindruck verstärken die mit Gewebe ummantelten Schläuche zusätzlich. Die beleuchteten Lüfter sind ein schöner Eyecatcher, wobei sie allerdings nicht sonderlich leise zu Werke gehen. Apropos leise, die Pumpe konnten wir in den Tests nicht aus dem System heraushören. Ein weiterer Pluspunkt ist der unkomplizierte Zusammenbau. Wir vergeben 9 von 10 Punkten.

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Pro:
+ Verarbeitung
+ Leise Pumpe
+ Gute Kühlleistung
+ Preis

Kontra:
– Lüfter unter Last laut

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Wertung: 9,0/10
Preisvergleich
Produktseite: NA