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Biostar X470GTN im Test


Praxistest

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In unserem Test verbauen wir einen AMD Ryzen 5 2600 auf das Biostar RACING X470GTN. Beim Arbeitsspeicher setzen wir auf insgesamt 16 GB Module mit einem Takt von 3000 MHz. Der Prozessor wird von einem Scythe Fuma gekühlt und das Ganze wird in einem be quiet! Dark Base 700 Gehäuse untergebracht.

SATA-Anschluss-Übertragungsraten:

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Die Geschwindigkeit des SATA-Anschluss zeigt keine Bandbreitenlimitierung auf, da die verbaute Crucial MX300 normale Leistungswerte im CrystalDiskMark 6.0 erreicht.


Stabilität:

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Beim Übertakten können wir einen stabilen CPU-Takt von 4,1 GHz mit einer CPU-Spannung von 1,386 Volt erreichen. Den Arbeitsspeichertakt könnten wir nur auf 2667 MHz betreiben, da es bei höhrem Takt Probleme gab. Mit dieser Kombination haben wir einen Cinebench-Run durchgeführt und 1409 Punkte im Multithreading und 172 Punkte im Singethreading erreicht.

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Durch das Messen der Temperatur der MOSFETs, überprüfen wir, ob diese beim Übertakten limitieren. Mit einer CPU-Spannung von 1,386 Volt und Prime95, messen wir 60° Celsius auf dem VRM-Kühler. Der Sensor des Mainboards zeigt uns eine Temperatur von 90° Celsius an. Somit dürfte klar sein, dass dies schon sehr hohe Werte sind und Übertakten nur bedingt zu empfehlen ist – zumindest im Vergleich zu den X470 Mainboards, die wir getestet haben.

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Der Stromverbrauch im Idle liegt bei nur 48 Watt, heben wir den Takt auf 4,1GHz sind es schon 55 Watt, was nur einer geringen Erhöhung entspricht. Doch unter Volllast erreicht der Verbrauch schließlich doch hohe Werte. Hier erreichen wir 140 Watt im Standardtakt. Mit Übertaktung expodiert der Verbrauch förmlich, knappe 50% mehr Watt zieht das System so aus der Steckdose.

P
Beim RAM solltest du dir mal einig sein, was du schreibst. In der Tabelle steht DDR4-2933 und im Text 3000MHz. Letztendlich schaffst du es den aber nur mit 2666MHz zu betreiben (vllt auch, weil die SoC Spannung recht gering ist). Neuanschaffung würde abhilfe schaffen, denn das Board ist mit bis 3200MHz (OC) spezifiziert. Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass selbst 3600MHz mit Ryzen 2000 deutlich einfacher zu erreichen ist als noch bei Ryzen 1000.<br />
Im Fazit kann ich nicht wirklich nachvollziehen, warum bei einer ITX Platine das Fehlen von einem 3.1 Gen.2 Typ-C Header ein Kritik-Punkt ist. Nenne mir eine ITX Platine die einen besitzt. Vergleiche zu ATX Pendants sind ziemlich fehl am Platz. Und warum werden die USB Anschlüsse nicht gemessen?<br />
Zudem fehlt mir eine Betrachtung der Software. Die hat mich beim X370GT7 nämlich in den Wahnsinn getrieben. Hätte gerne gewusst, ob es eine Besserung gibt. Insgesamt ein sehr enttäuschender Test.
P