Kurz nach der Veröffentlichung von FSR 4, das laut AMD exklusiv für RDNA-4-Grafikkarten sein sollte, wurden versehentlich zentrale Bibliotheken veröffentlicht. Diese deuteten darauf hin, dass ursprünglich auch Versionen für RDNA-3- und RDNA-2-GPUs geplant waren. Modder nutzten diese Grundlage später, um FSR 4 auf Radeon RX 7000- und 6000-Karten lauffähig zu machen. Ein Interview von Digital Foundry mit Sonys Mark Cerny legt nun nahe, dass eine INT8-Variante von FSR 4 als Basis für das verbesserte PSSR (auch PSSR 2.0) auf der PlayStation 5 Pro dient.
Laut Cerny unterscheiden sich FSR „Redstone“ und das neue PSSR technisch vor allem durch die zugrunde liegende Hardware: Während FSR Upscaling auf 8-Bit-Floating-Point setzt, nutzt PSSR 8-Bit-Integer (INT8). Im Kern basieren beide jedoch auf demselben Modell, das lediglich mit unterschiedlichen Datensätzen trainiert wurde – etwa abhängig vom gewünschten Upscaling-Verhältnis. Dadurch entstehen leicht unterschiedliche Parameter, wobei die Bildqualität laut Cerny sehr ähnlich bleibt.
Zudem betont er, dass sich die Zielsetzung von FSR auf dem PC und PSSR auf Konsolen leicht unterscheidet. Während PC-Spieler näher am Monitor sitzen und daher stärker auf Bildschärfe achten, liegt bei Konsolen – etwa im Wohnzimmer – der Fokus stärker auf Gesamtwirkung und Performance auf größeren Displays.
*Quelle: Techpowerup



