Mit dem Arctis Nova Pro Omni erweitert SteelSeries seine Nova-Serie um ein neues Premium-Headset, das sich klar oberhalb klassischer Wireless-Gaming-Headsets positioniert. Hi-Res Wireless Audio, OmniPlay, Active Noise Cancelling, ein GameHub mit OLED-Display, wechselbare Akkus und das ClearCast-Pro-Mikrofon sollen ein besonders vielseitiges Gesamtpaket für PC, Konsole, Smartphone und weitere Audioquellen bieten.
Nachdem wir bereits das Arctis Nova 7 Gen 2 getestet haben, bietet sich ein Vergleich innerhalb der Nova-Reihe an. Während das Nova 7 Gen 2 vor allem mit Dual Wireless, langer Akkulaufzeit und guter Alltagstauglichkeit überzeugte, geht das Nova Pro Omni mit Multi-System-Nutzung und deutlich umfangreicherer Ausstattung einen Schritt weiter.
Im Test klären wir, wie sich das Arctis Nova Pro Omni bei Klang, Mikrofon, Bedienung, Tragekomfort und Alltagstauglichkeit schlägt und wo die Unterschiede zum Nova 7 Gen 2 tatsächlich spürbar werden.
Verpackung, Inhalt, Daten
Verpackung
Bereits beim Auspacken wird deutlich, dass SteelSeries der Präsentation seines neuen Premium-Headsets besondere Aufmerksamkeit schenkt. Das Arctis Nova Pro Omni kommt in einer markentypischen, hochwertig gestalteten Verpackung, die mit klaren Kontrasten, modernen Designelementen und einer großen Produktabbildung auf der Vorderseite überzeugt. Das Headset wird dabei prominent inszeniert, wodurch direkt ersichtlich wird, dass SteelSeries das Modell klar im oberen Segment der Nova-Reihe positioniert.
Die wichtigsten Features wie Hi-Res Wireless Audio, OmniPlay, Active Noise Cancelling, Multi-Plattform-Support und das ClearCast-Pro-Mikrofon werden übersichtlich und selbstbewusst hervorgehoben, ohne dass die Verpackung überladen wirkt. Statt einer reinen Stichwortsammlung vermittelt sie strukturiert, dass es für hohe Klangqualität, flexible Verbindungsmöglichkeiten und eine zentrale Steuerung mehrerer Audioquellen steht. SteelSeries beschreibt das Nova Pro Omni selbst als plattformübergreifendes Premium-Headset mit Hi-Res-Wireless-Klang, OmniPlay-Kompatibilität und Broadcast-Mikrofon.
Auf der Rückseite finden sich weiterführende Informationen zu Technik und Funktionen, ergänzt durch erklärende Grafiken. Besonders Funktionen wie der GameHub, das wechselbare Akku-System und die Multi-Source-Nutzung werden dadurch verständlich eingeordnet. Insgesamt entsteht der Eindruck, dass SteelSeries nicht nur ein einzelnes Headset, sondern ein durchdachtes Audio-Gesamtpaket präsentieren möchte. Die Verpackung wird dem Preis- und Qualitätsanspruch des Nova Pro Omni gerecht und vermittelt bereits vor dem ersten Einschalten ein hohes Maß an Wertigkeit.
Inhalt

Im Karton befinden sich:
- SteelSeries Arctis Nova Pro Omni
- GameHub / Base Station mit OLED-Display
- Zwei wechselbare Akkus
- USB-C-Kabel
- weitere Anschlusskabel für die Nutzung am GameHub
- Schnellstartanleitung
Alles ist sauber und transportsicher verpackt. Besonders der mitgelieferte GameHub macht direkt deutlich, dass es sich beim Nova Pro Omni nicht um ein klassisches Wireless-Headset mit einfachem Dongle handelt. Stattdessen dient die Base Station als zentrale Audio-Schaltstelle, über die mehrere Geräte verbunden, Audioquellen gesteuert und einer der beiden Akkus geladen werden kann. SteelSeries setzt hier auf ein Infinite Power System mit zwei wechselbaren Akkus sowie den GameHub als Kontrollzentrale mit OLED-Display und Steuerrad.
Daten
| Technische Daten – Steelseries Arctis Nova Pro Omni | |
|---|---|
| Treiber | Hi-Res 40-mm-Neodym-Magnettreiber |
| Kopfhörer-Frequenzgang | 10 – 40.000 Hz |
| Verbindung | – 2,4 GHz Wireless – Bluetooth LE Audio / LC3+ – USB-C – 3,5-mm-Line-In |
| OmniPlay | – Verbindung mit mehreren Geräten – Mischung von bis zu vier Audioquellen gleichzeitig – 3x USB-C + Bluetooth + Line-In |
| Active Noise Cancelling | Hybrides 4-Mikrofon-ANC-System |
| Transparenzmodus | Hear-Through-Modus |
| Mikrofon | ClearCast Pro Mikrofon, omnidirektional |
| KI-Geräuschunterdrückung | Integrierte AI Noise Rejection |
| 360°-Raumklang / Spatial Audio | Sonar Virtual Surround |
| Akkulaufzeit | – Bis zu 54 Stunden bei 2,4 GHz Wireless – 42 Stunden bei Bluetooth – 38 Stunden bei gleichzeitiger Nutzung von 2,4 GHz+BT |
| Akkusystem | Infinite Power System mit Ladefunktion im GameHub |
| USB-C-Schnellladefunktion | 15 Minuten für bis zu 6 Stunden Spielzeit |
| GameHub / Basestation | OLED-Display, Steuerrad, Audio-Pegel-Anzeige und Echtzeit-Anpassung |
| Software / App | SteelSeries GG / Sonar, Arctis Mobile App, über 200 Audio-Presets |
| Farben | Midnight Blue, Weiß, Graphite |
| UVP | 399,99 € |
| Kompatibilität – Steelseries Arctis Nova Pro Omni | |
|---|---|
| PC | USB-C über GameHub / Basestation, Sonar-Support, OmniPlay underweitere Mixing-Funktionen |
| Playstation | Unterstützung über GameHub / USB-C, gleichzeitige Nutzung mit weiteren Quellen über OmniPlay |
| Xbox | Unterstützung über GameHub / USB-C, Teil der PC+PS+Xbox-Kompatibilität |
| Nintendo Switch | USB-C oder Bluetooth, je nach Nutzungsszenario |
| Smartphone | Bluetooth, App-Steuerung und parallele Nutzung mit weiteren Quellen |
| Handhelds | USB-C oder Bluetooth |
| Weitere Audioquelle | 3,5-mm-Line-In als zusätzliche Audioquelle |
| Multi-System-Nutzung | PC + Konsole + Bluetooth + Line-In gleichzeitig mischbar |
Beim OmniPlay-Konzept steht vor allem die gleichzeitige Nutzung mehrerer Plattformen im Fokus. PC, Konsole, Bluetooth und Line-In können kombiniert werden. Außerdem werden Xbox, PC, PlayStation, Switch und weitere Systeme unterstützt.
Details
Design & Verarbeitung

Das Arctis Nova Pro Omni von SteelSeries bleibt der Designsprache der Nova-Reihe treu, wirkt jedoch insgesamt noch stärker auf das Premium-Segment ausgerichtet. Die Ohrmuscheln sind schlicht gehalten und verzichten weiterhin auf auffällige RGB-Elemente, wodurch das Headset nicht nur am Gaming-Setup, sondern auch im Alltag eine hochwertige Figur macht. Je nach Variante ist das Headset in Midnight Blue, Weiß oder Graphite erhältlich, wodurch SteelSeries unterschiedliche Geschmäcker bedient. Laut Release-Datei positioniert SteelSeries das Nova Pro Omni klar als Premium- bzw. „Luxury“-Headset mit Hi-Res Wireless Audio, Multi-System-Kompatibilität und Broadcast-Mikrofon.
Die Verarbeitung macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Die einzelnen Bauteile sitzen sauber zusammen, die Übergänge wirken präzise und auch bei Bewegung entsteht kein instabiler Eindruck. Wie bei anderen Modellen der Nova-Reihe sind die Ohrmuscheln beweglich mit dem Kopfband verbunden, wodurch sich das Headset besser an unterschiedliche Kopfformen anpassen kann. Bei Nichtgebrauch lässt es sich zudem bequem um den Hals legen. Auf den Außenseiten der Ohrmuscheln findet sich dezent das SteelSeries-Logo, wodurch das Design insgesamt modern, zurückhaltend und erwachsen wirkt.
Ohrmuscheln & Bedienelemente

Nun sehen wir uns die Ohrmuscheln etwas genauer an. Auch beim Arctis Nova Pro Omni setzt SteelSeries auf direkt erreichbare Bedienelemente am Headset, sodass zentrale Funktionen nicht ausschließlich über Software oder GameHub gesteuert werden müssen. Über die On-Ear-Bedienelemente lassen sich wichtige Einstellungen schnell anpassen, ohne das Spiel verlassen oder zur Tastatur greifen zu müssen.
Je nach Funktion können unter anderem Lautstärke, Mikrofonstummschaltung, Verbindungseinstellungen oder weitere Schnellzugriffe direkt am Headset gesteuert werden. Besonders praktisch ist dabei, dass das Nova Pro Omni nicht nur für einen einzelnen Zuspieler gedacht ist, sondern mehrere Quellen gleichzeitig verwalten kann. Dadurch gewinnen die Bedienelemente im Alltag an Bedeutung, da man nicht ständig zwischen verschiedenen Geräten wechseln muss.

Die Tasten und Regler sind gut erreichbar positioniert und lassen sich mit kurzer Eingewöhnung auch blind bedienen. Gerade bei einem Headset mit mehreren Verbindungsarten und zusätzlichen Funktionen wie ANC, Bluetooth und OmniPlay ist eine klare Bedienstruktur wichtig. SteelSeries kombiniert hier klassische Headset-Bedienung mit der erweiterten Steuerung über den GameHub und die Software.
GameHub / Base Station
Ein zentraler Unterschied zum Arctis Nova 7 Gen 2 ist der mitgelieferte GameHub beziehungsweise die Base Station. Während das Nova 7 Gen 2 primär mit USB-C-Dongle und Bluetooth arbeitet, dient der GameHub beim Nova Pro Omni als zentrale Audio-Schaltstelle. Er verbindet mehrere Systeme, stellt wichtige Einstellungen bereit und erlaubt Anpassungen direkt am Gerät.
Der GameHub verfügt über ein integriertes OLED-Display sowie ein Steuerrad, über das verschiedene Funktionen direkt angewählt werden können. Hier können unter anderem Audio-Pegel verschiedener Quellen angezeigt und Einstellungen in Echtzeit angepasst werden. Dadurch muss nicht zwingend die Software geöffnet werden, wenn beispielsweise Quellen angepasst oder Audioeinstellungen verändert werden sollen.
Besonders praktisch ist auch die Integration des Akku-Systems. Während ein Akku im Headset genutzt wird, kann der zweite Akku im GameHub geladen werden. Damit ist die Base Station nicht nur Verbindungspunkt, sondern gleichzeitig auch Ladestation und Steuerzentrale.
OmniPlay-Anschlüsse

Das wichtigste Alleinstellungsmerkmal des Nova Pro Omni ist die OmniPlay-Funktion. Über den GameHub lassen sich mehrere Systeme gleichzeitig einbinden, wodurch das Headset nicht nur als klassisches Wireless-Headset, sondern als zentrale Audiozentrale für mehrere Plattformen gedacht ist.
Laut SteelSeries können über OmniPlay mehrere Audioquellen parallel genutzt und gemischt werden. Eine Kombination aus 2x USB-C, Bluetooth und Line-In kann genutzt werden, wodurch bis zu vier Quellen gleichzeitig hörbar gemacht werden können. Dadurch sind beispielsweise PC, Konsole, Smartphone und eine zusätzliche Audioquelle parallel nutzbar.
In der Praxis lässt sich so bspw. der Spielsound von der Konsole hören, gleichzeitig per Discord am PC kommunizieren und zusätzlich mit dem Smartphone verbunden bleiben. Wie gut dieses Zusammenspiel funktioniert, wird später im Praxis-Teil genauer betrachtet. Unter Details zeigt sich jedoch bereits, dass das Nova Pro Omni deutlich stärker auf Multi-Device-Nutzung ausgelegt ist als klassische Gaming-Headsets.
Mikrofon

Beim Mikrofon muss zwischen zwei Bereichen unterschieden werden: den Mikrofonen, die für Active Noise Cancelling und Umgebungsanalyse zuständig sind, und dem eigentlichen Sprachmikrofon für Kommunikation. Für ANC ist es sinnvoll, dass Mikrofone Umgebungsgeräusche möglichst breit erfassen, da das Headset diese Informationen benötigt, um störende Geräusche zu analysieren und zu reduzieren.
Für die Sprachaufnahme setzt SteelSeries beim Arctis Nova Pro Omni auf ein ClearCast Pro Mikrofon, das laut Hersteller auf Sprachqualität in Broadcast-Qualität ausgelegt ist. Auffällig ist dabei die Angabe einer omnidirektionalen Charakteristik. Bei einem Headset wirkt das zunächst erklärungsbedürftig, da man für Sprachkommunikation normalerweise eine möglichst gerichtete Aufnahme der Stimme erwarten würde.
Der Ansatz von SteelSeries scheint hier weniger auf einer klassischen Richtwirkung allein zu basieren, sondern auf der Kombination aus Mikrofonhardware, höherer Bandbreite und integrierter Signalverarbeitung. Laut Hersteller verfügt das ClearCast Pro über einen neuen Chipsatz, eine höhere Übertragungsbandbreite und eine integrierte KI-Geräuschunterdrückung, die Hintergrundgeräusche systemübergreifend reduzieren soll. Dadurch soll die Stimme klar und natürlich übertragen werden, während Störgeräusche wie Tastaturanschläge, Mausklicks oder Gespräche im Hintergrund herausgefiltert werden.
Wichtig ist daher: Die omnidirektionale Charakteristik bedeutet nicht automatisch, dass das Mikrofon ungefiltert alle Umgebungsgeräusche in den Sprachchat weitergibt. Entscheidend ist, wie gut die nachgeschaltete Geräuschunterdrückung arbeitet und ob sie die Stimme natürlich erhält. Genau das muss sich im Praxistest zeigen.
Ohrpolster & Kopfbügel
An der Innenseite sind die Ohrmuscheln mit weichen Polstern ausgestattet, die für längere Gaming-Sessions ausgelegt sind. Die Polster umschließen die Ohren angenehm und sollen gleichzeitig eine gewisse passive Abschirmung bieten. Gerade in Verbindung mit dem integrierten Active Noise Cancelling spielt die Abdichtung der Ohrpolster eine wichtige Rolle.
Wie bei anderen Modellen der Nova-Reihe setzt SteelSeries auch beim Nova Pro Omni auf eine flexible Konstruktion mit verstellbarem Kopfbügel. Dadurch lässt sich das Headset an unterschiedliche Kopfformen anpassen. Die beweglich aufgehängten Ohrmuscheln unterstützen zusätzlich den Sitz und sorgen dafür, dass sich das Headset gleichmäßiger an den Kopf anlegt.
Statt eines rein klassischen Kopfbandpolsters steht auch hier die gleichmäßige Gewichtsverteilung im Vordergrund. Gerade weil das Nova Pro Omni technisch deutlich umfangreicher ausgestattet ist als einfachere Headsets, ist dieser Punkt wichtig. Der Tragekomfort selbst wird im Praxis-Teil noch einmal ausführlicher bewertet.
Akku-System


Ein weiteres zentrales Detail ist das Infinite Power System. SteelSeries setzt beim Nova Pro Omni auf zwei wechselbare Akkus. Während ein Akku im Headset steckt und genutzt wird, kann der zweite Akku im GameHub geladen werden. Dadurch entfällt die klassische Situation, dass das Headset während einer längeren Session an das Ladekabel muss.
Jeder Akku bietet laut Herstellerinformation bis zu 30 Stunden Laufzeit. Zusätzlich unterstützt das System USB-C-Schnellladen, wobei 15 Minuten Ladezeit für bis zu vier Stunden Nutzung ausreichen sollen.


Der Akkuwechsel ist besonders für Nutzer interessant, die das Headset sowohl am PC als auch an Konsole, Smartphone oder für Entertainment verwenden. Statt auf eine einzelne große Akkuladung zu setzen, verfolgt SteelSeries hier den Ansatz, durchgehend einsatzbereit zu bleiben. Wie gut das im Alltag funktioniert, wird später unter „Akkulaufzeit & Infinite Power System“ genauer geprüft.
Praxis
Inbetriebnahme
Die Inbetriebnahme des SteelSeries Arctis Nova Pro Omni ist trotz des deutlich umfangreicheren Funktionsumfangs angenehm unkompliziert. Im Gegensatz zum Arctis Nova 7 Gen 2 wird hier nicht nur ein USB-C-Dongle verwendet, sondern der mitgelieferte GameHub dient als zentrale Verbindungseinheit. Dieser wird per USB-C mit dem gewünschten System verbunden und erkennt das Headset nach dem Einschalten automatisch.
Gerade am PC ist das Headset schnell einsatzbereit. Der GameHub wird angeschlossen, das Headset eingeschaltet und schon kann die Wiedergabe starten. Wer jedoch den vollen Funktionsumfang nutzen möchte, kommt auch hier nicht um die Software von SteelSeries herum. Über SteelSeries GG beziehungsweise Sonar lassen sich Klang, Mikrofon, Equalizer, Spatial Audio und weitere Funktionen detailliert anpassen.
Auch an Konsolen zeigt sich die Einrichtung praxisnah. Durch die verschiedenen Eingänge des GameHubs kann das Headset mit mehreren Plattformen verbunden werden, ohne ständig Kabel oder Dongles umstecken zu müssen. Das Nova Pro Omni ist damit nicht nur ein klassisches Wireless-Headset, sondern eher eine zentrale Audio-Schaltstelle für PC, Konsole, Smartphone und weitere Quellen.
GameHub & Bedienung


Ein zentraler Bestandteil des Arctis Nova Pro Omni ist der GameHub. Während günstigere Nova-Modelle primär über Dongle, App oder Software gesteuert werden, bietet der GameHub beim Nova Pro Omni eine direkte Bedienmöglichkeit am Schreibtisch. Das integrierte OLED-Display zeigt wichtige Informationen an und macht die Steuerung deutlich übersichtlicher.
Über das Steuerrad lassen sich verschiedene Einstellungen direkt am Gerät vornehmen. Dazu zählen unter anderem Lautstärke, Audioquellen, Klangprofile oder weitere Einstellungen, ohne dass zwingend die Software geöffnet werden muss. Besonders praktisch ist dies während des Spielens, da Anpassungen schnell vorgenommen werden können, ohne aus dem Spiel herauszugehen.
Der GameHub kann neue visuelle Anzeigemodi darstellen, darunter Audio-Pegel verschiedener Quellen. Gerade in Verbindung mit OmniPlay ergibt das Sinn, da mehrere Geräte gleichzeitig eingebunden werden können. Der GameHub ist dadurch nicht nur eine Ladestation oder ein Empfänger, sondern übernimmt die Rolle einer vollständigen Kontrollzentrale für das gesamte Audiosystem.
Software: SteelSeries GG / Sonar
Am PC wird der Funktionsumfang des Arctis Nova Pro Omni durch SteelSeries GG und insbesondere Sonar deutlich erweitert. Wie bereits beim Nova 7 Gen 2 stehen umfangreiche Audio-Einstellungen zur Verfügung, darunter Equalizer, Mixer, Mikrofonoptionen und Raumklangfunktionen.
Im Bereich Sonar lassen sich Game- und Chat-Audio getrennt voneinander steuern. Besonders interessant ist dies in Kombination mit dem GameHub und OmniPlay, da mehrere Quellen parallel genutzt werden können. Nutzer können Klangprofile anpassen, eigene Presets erstellen oder vorhandene Spielprofile verwenden.
Auch das 360° Spatial Audio lässt sich über Sonar konfigurieren. Gerade bei kompetitiven Titeln kann dies helfen, Schritte, Schüsse oder Positionswechsel präziser wahrzunehmen. Gleichzeitig bleibt die Software auch für Musik, Filme oder Streaming interessant, da sich der Klang deutlich an den eigenen Geschmack anpassen lässt.
Im Vergleich zum Nova 7 Gen 2 wirkt die Software beim Nova Pro Omni noch wichtiger, da das Headset deutlich mehr Funktionen bietet. Wer nur Plug-and-Play nutzt, erhält bereits ein hochwertiges Headset. Wer jedoch alle Möglichkeiten ausschöpfen möchte, sollte sich mit Sonar und den erweiterten Einstellungen beschäftigen.
Arctis Mobile App
Neben der PC-Software spielt beim Arctis Nova Pro Omni auch die Arctis Mobile App eine wichtige Rolle. Diese erlaubt es, Einstellungen direkt über das Smartphone vorzunehmen. Besonders für Konsolenspieler ist das ein großer Vorteil, da Audioeinstellungen angepasst werden können, ohne das Headset erst an einen PC anschließen zu müssen.
Über die App lassen sich Game Audio, Bluetooth Audio und Mikrofon-EQ in Echtzeit verändern. Zusätzlich stehen über 200 spielspezifische Audio-Presets zur Verfügung, die direkt während der Nutzung gewechselt werden können.
In der Praxis ist das vor allem dann sinnvoll, wenn man zwischen verschiedenen Spielen wechselt. Ein Shooter profitiert häufig von einem anderen Klangprofil als ein Story-Spiel, ein Sportspiel oder ein Film. Dass diese Anpassungen direkt über das Smartphone möglich sind, macht das System deutlich flexibler.
Gerade für PlayStation- und Xbox-Spieler bietet die App einen echten Mehrwert. Während viele Headsets ihre volle Anpassbarkeit nur am PC bieten, lassen sich beim Nova Pro Omni wichtige Klangparameter auch während der Konsolennutzung komfortabel steuern.
OmniPlay & Multi-Device-Nutzung
Eines der wichtigsten Features des Arctis Nova Pro Omni ist OmniPlay. Dabei geht es nicht nur darum, mehrere Geräte verbinden zu können, sondern mehrere Audioquellen gleichzeitig zu nutzen und miteinander zu mischen. Laut SteelSeries können bis zu fünf Geräte verbunden und bis zu vier Audioquellen gleichzeitig wiedergegeben werden.
In der Praxis eröffnet das viele Möglichkeiten. Beispielsweise kann der Spielsound von der Konsole kommen, während Discord über den PC läuft und parallel Musik oder ein Anruf über das Smartphone eingebunden wird. Genau hier unterscheidet sich das Nova Pro Omni deutlich von klassischen Gaming-Headsets, die meist nur eine Hauptquelle und eventuell zusätzlich Bluetooth unterstützen.
Besonders praktisch ist, dass Nutzer nicht ständig zwischen Geräten wechseln müssen. Wer regelmäßig mehrere Plattformen nutzt, etwa PC, PlayStation, Xbox, Switch, Smartphone oder Handheld, bekommt mit dem Nova Pro Omni eine deutlich komfortablere Lösung. Entscheidend ist hier weniger ein einzelnes Feature, sondern das Zusammenspiel aus GameHub, App, Headset und Multi-Source-Mixing.
Ergonomie & Tragekomfort
Das Arctis Nova Pro Omni bietet durch seine beweglichen Ohrmuscheln und den verstellbaren Kopfbügel einen guten Anpassungsspielraum. Die Ohrmuscheln liegen angenehm an und lassen sich an die Kopfform anpassen. Gerade bei längeren Sessions ist das wichtig, da das Headset durch seine umfangreiche Technik kein reines Leichtgewicht ist.
Die Ohrpolster sind weich und umschließen die Ohren angenehm. Dadurch entsteht eine gute Kombination aus Komfort und passiver Abschirmung. Im Vergleich zu sehr luftigen Stoffpolstern kann es bei längeren Sessions etwas wärmer werden, dafür profitieren Abdichtung und ANC-Leistung von einem geschlosseneren Sitz.
Der Kopfbügel verteilt das Gewicht gleichmäßig auf dem Kopf. Dadurch entsteht kein unangenehmer Druckpunkt, solange das Headset korrekt eingestellt ist. Auch bei längerer Nutzung bleibt der Sitz stabil, ohne zu stark zu drücken. Für Brillenträger dürfte der Komfort ebenfalls ordentlich ausfallen, wobei der persönliche Eindruck hier stark von Brillenform und Kopfform abhängt.
Insgesamt hinterlässt das Nova Pro Omni beim Tragekomfort einen hochwertigen Eindruck. Es ist klar für längere Gaming- und Entertainment-Sessions ausgelegt und nicht nur für kurze Einsätze zwischendurch.
Klangeigenschaften
Klanglich positioniert SteelSeries das Arctis Nova Pro Omni klar oberhalb klassischer Gaming-Headsets. Das Modell setzt auf speziell abgestimmte Hi-Res 40-mm-Neodym-Treiber mit erweitertem Frequenzbereich von 10 Hz bis 40 kHz. Dazu kommt Hi-Res Wireless Audio mit 96 kHz / 24 Bit über 2,4 GHz und Bluetooth LE Audio / LC3+.
In Spielen wirkt das Klangbild detailreich und sauber abgestimmt. Explosionen, Schüsse und Umgebungsgeräusche werden kraftvoll dargestellt, ohne dass feine Details vollständig untergehen. Gerade in Shootern ist wichtig, dass Schritte, Nachladegeräusche oder Bewegungen im Raum klar erkennbar bleiben. Das Nova Pro Omni legt seinen Fokus nicht nur auf Druck, sondern auch auf Präzision.
Bei kompetitiven Titeln wie Counter-Strike 2, VALORANT oder Call of Duty profitiert man von der klaren Trennung einzelner Klangereignisse. Schritte lassen sich gut vom restlichen Spielgeschehen unterscheiden, während Schüsse und Effekte genügend Dynamik besitzen. Das sorgt für ein immersives, aber weiterhin kontrolliertes Klangbild.
Auch bei Singleplayer-Spielen macht das Headset eine starke Figur. Atmosphärische Soundtracks, Umgebungsgeräusche und Dialoge werden sauber wiedergegeben. Gerade storylastige Spiele profitieren von der räumlichen Darstellung und der hohen Detailauflösung.
Bei Musik zeigt sich das Nova Pro Omni ebenfalls vielseitig. Der Bass wirkt druckvoll, bleibt aber kontrolliert. Stimmen werden klar dargestellt, während Höhen genügend Details liefern, ohne unangenehm scharf zu wirken. Wer den Klang stärker anpassen möchte, kann über Sonar oder die Arctis App eigene EQ-Profile erstellen.
360° Spatial Audio / Gaming-Ortung

Das 360° Spatial Audio ist besonders für Spieler interessant, die Wert auf Ortung und räumliche Wahrnehmung legen. In kompetitiven Spielen können Richtungen, Distanzen und Höhenunterschiede eine entscheidende Rolle spielen. Genau hier soll das Nova Pro Omni einen Vorteil bieten.
In Shootern lassen sich Schritte, Positionswechsel und gegnerische Aktionen gut im Raum verorten. Besonders in engen Situationen, in denen kleine Sounddetails entscheidend sind, hilft die räumliche Darstellung dabei, Gegner schneller zu lokalisieren. Auch vertikale Ortung, etwa Gegner über oder unter der eigenen Position, wirkt nachvollziehbar.
In Story-Spielen sorgt Spatial Audio eher für Immersion. Umgebungsgeräusche wirken breiter und das Klangbild öffnet sich spürbar. Dadurch entsteht ein räumlicherer Eindruck, ohne dass das Headset nur künstlich auf Effekt getrimmt wirkt.
Wie stark Spatial Audio genutzt werden sollte, hängt allerdings vom Spiel und vom persönlichen Geschmack ab. In manchen Titeln wirkt ein klassisches Stereo-Profil natürlicher, während Spatial Audio in anderen Spielen deutliche Vorteile bei Ortung und Atmosphäre bringt.
Active Noise Cancelling (ANC)
Ein wichtiger Unterschied zum Nova 7 Gen 2 ist das integrierte Active Noise Cancelling. SteelSeries setzt beim Arctis Nova Pro Omni auf ein hybrides 4-Mikrofon-System, das Umgebungsgeräusche aktiv reduzieren soll. Das ANC soll bis zu 88 % der Hintergrundgeräusche ausblenden.
In der Praxis ist ANC besonders hilfreich, wenn im Hintergrund Lüfter, Tastaturen, Gespräche oder andere gleichmäßige Umgebungsgeräusche vorhanden sind. Gerade am Schreibtisch, in einem belebten Haushalt oder bei längeren Sessions sorgt die Geräuschunterdrückung dafür, dass man sich stärker auf Spiel, Musik oder Film konzentrieren kann. Plötzliche, sehr laute Geräusche werden naturgemäß weniger stark ausgeblendet, aber dennoch gedämpft.
Wichtig ist auch, dass ANC den Klang möglichst wenig negativ beeinflusst. Beim Nova Pro Omni bleibt der Klang trotz aktivierter Geräuschunterdrückung klar und druckvoll. Wer besonders empfindlich auf ANC reagiert, sollte jedoch prüfen, ob ein leichtes Druckgefühl auf den Ohren entsteht.
Transparenzmodus

Neben ANC bietet das Arctis Nova Pro Omni auch einen Hear-Through- beziehungsweise Transparenzmodus. Dieser ist besonders praktisch, wenn man die Umgebung bewusst wahrnehmen möchte, ohne das Headset abzusetzen.
In der Praxis eignet sich der Transparenzmodus beispielsweise für Gespräche im Raum, Türklingel, Smartphone-Benachrichtigungen oder kurze Absprachen. Stimmen werden hörbar durchgereicht, wodurch man nicht komplett von der Umgebung abgeschirmt ist.
Der Modus ist vor allem dann sinnvoll, wenn man zwischen voller Immersion und Alltagstauglichkeit wechseln möchte. Während ANC für Ruhe sorgt, öffnet der Transparenzmodus die Umgebung wieder. Gerade bei einem Headset, das nicht nur fürs Gaming, sondern auch für Arbeit, Musik und Entertainment gedacht ist, ist diese Flexibilität ein klarer Vorteil.
Je nach Umgebung kann der Transparenzmodus leicht künstlich wirken, was bei solchen Funktionen normal ist. Entscheidend ist jedoch, dass Stimmen und wichtige Umgebungsgeräusche zuverlässig wahrnehmbar bleiben.
Mikrofon
Beim Mikrofon setzt SteelSeries auf das neue ClearCast Pro Mikrofon, das laut Hersteller Sprachqualität auf Broadcast-Niveau liefern soll. Die Angabe einer omnidirektionalen Charakteristik wirkt bei einem Headset zunächst ungewöhnlich, da man für Sprachkommunikation normalerweise eine möglichst gerichtete Aufnahme erwarten würde.
Der Mehrwert soll hier offenbar weniger durch die Richtcharakteristik selbst entstehen, sondern durch die Kombination aus Mikrofonhardware, höherer Bandbreite und integrierter KI-Geräuschunterdrückung. Die Stimme soll natürlich aufgenommen werden, während Störgeräusche wie Tastaturanschläge, Mausklicks oder Umgebungsgeräusche herausgefiltert werden.
Wie gut dieser Ansatz funktioniert, zeigt sich gleich im Mikrofontest. Besonders interessant ist dabei, ob die Stimme klar und unverfälscht bleibt, während Hintergrundgeräusche zuverlässig reduziert werden.
Besonders stark ist die integrierte Geräuschunterdrückung. Hintergrundgeräusche wie Tastaturanschläge, Mausklicks, Lüfter oder Gespräche im Raum werden deutlich reduziert. Die AI Noise Rejection soll bis zu 97 % der Hintergrundgeräusche reduzieren.
Ein großer Vorteil ist, dass diese Geräuschunterdrückung nicht nur auf PC-Software angewiesen ist. Da die Funktion direkt im System arbeitet, profitieren auch Konsolenspieler und mobile Nutzer davon. Genau das macht das Mikrofon im Vergleich zu vielen anderen Gaming-Headsets besonders interessant.
Ein dediziertes Streaming-Mikrofon ersetzt das ClearCast Pro zwar nicht vollständig, für ein kabelloses Gaming-Headset liefert es jedoch eine überzeugende Sprachqualität mit starker Filterung und hoher Alltagstauglichkeit.
Verbindung & Latenz
Das Arctis Nova Pro Omni ist klar auf vielseitige Nutzung ausgelegt. Neben 2,4-GHz-Wireless unterstützt es Bluetooth sowie mehrere kabelgebundene Eingänge über den GameHub. Besonders spannend ist dabei, dass nicht nur zwischen Quellen gewechselt, sondern mehrere Quellen gleichzeitig genutzt werden können.
Im Gaming-Betrieb bleibt die 2,4-GHz-Verbindung die wichtigste Option, da sie eine geringe Latenz und stabile Übertragung bietet. Gerade bei Shootern oder schnellen Spielen ist dies entscheidend, da Ton und Bild möglichst synchron bleiben müssen.
Bluetooth eignet sich vor allem für Smartphone, Tablet oder mobile Nutzung. Durch die Unterstützung von Bluetooth LE Audio / LC3+ ist das Nova Pro Omni moderner aufgestellt als viele klassische Wireless-Headsets. Für Musik, Anrufe und mobile Medienwiedergabe ist die Verbindung komfortabel und flexibel.
Die Stärke des Headsets liegt jedoch nicht nur in einer einzelnen Verbindung, sondern im Zusammenspiel. Wer PC, Konsole und Smartphone parallel nutzt, profitiert besonders von der OmniPlay-Struktur. Dadurch wird das Headset zu einer zentralen Audio-Lösung für mehrere Geräte, anstatt nur eine einzelne Plattform zu bedienen.
Akkulaufzeit & Infinite Power System
Bei der Akkulaufzeit verfolgt SteelSeries einen anderen Ansatz als beim Nova 7 Gen 2. Statt auf einen fest integrierten Akku mit möglichst langer Laufzeit zu setzen, nutzt das Arctis Nova Pro Omni ein Infinite Power System mit zwei wechselbaren Akkus.
Jeder Akku bietet bis zu 30 Stunden Laufzeit. Während ein Akku im Headset verwendet wird, kann der zweite Akku im GameHub geladen werden. Dadurch ist das Headset praktisch dauerhaft einsatzbereit, solange man den Akkuwechsel im Blick behält.
Im Alltag ist das ein großer Vorteil. Statt das Headset per nervigen Kabel laden und währenddessen weiterverwenden zu müssen, wird einfach der Akku gewechselt. Der leere Akku wandert zurück in den GameHub, während der volle Akku direkt weiter genutzt wird.
Zusätzlich unterstützt das System USB-C-Schnellladen. Laut SteelSeries reichen 15 Minuten Ladezeit für bis zu vier Stunden Nutzung. Besonders für Nutzer, die das Headset täglich und über mehrere Plattformen hinweg einsetzen, ist das Akku-Konzept eines der stärksten Argumente für das Nova Pro Omni.
Insgesamt zählt das Infinite Power System zu den praktischsten Features des Headsets. Es reduziert Ladepausen nahezu vollständig und passt sehr gut zur Multi-Plattform-Ausrichtung des Nova Pro Omni.
Fazit
Das SteelSeries Arctis Nova Pro Omni ist ein äußerst vielseitiges Premium-Wireless-Gaming-Headset, das deutlich über ein klassisches Gaming-Headset hinausgeht. Mit Hi-Res Wireless Audio, OmniPlay, Active Noise Cancelling, dem GameHub mit OLED-Display, wechselbaren Akkus und dem ClearCast-Pro-Mikrofon richtet es sich vor allem an Nutzer, die mehrere Plattformen gleichzeitig verwenden und ihr gesamtes Audio-Setup zentral steuern möchten.
Im Vergleich zum bereits getesteten Arctis Nova 7 Gen 2 geht das Nova Pro Omni in nahezu allen Bereichen einen Schritt weiter. Während das Nova 7 Gen 2 bereits mit Dual Wireless, langer Akkulaufzeit und starker Software-Unterstützung überzeugte, bietet das Nova Pro Omni mit OmniPlay eine deutlich umfangreichere Multi-Device-Nutzung. Besonders praktisch ist die Möglichkeit, mehrere Audioquellen parallel zu verwenden und über den GameHub beziehungsweise die App in Echtzeit anzupassen.
Klanglich überzeugt das Headset mit einer detailreichen und kraftvollen Wiedergabe. Die Hi-Res-Treiber sorgen für ein sauberes Klangbild, das sowohl beim Gaming als auch bei Musik, Filmen und allgemeiner Mediennutzung eine starke Figur macht. In kompetitiven Spielen profitieren Nutzer vor allem von der klaren Ortung, während das 360° Spatial Audio für eine bessere räumliche Wahrnehmung sorgt.
Auch das Active Noise Cancelling ist ein klarer Mehrwert gegenüber dem Nova 7 Gen 2. Gerade in lauteren Umgebungen oder bei längeren Sessions hilft die Geräuschunterdrückung dabei, sich stärker auf Spiel, Musik oder Kommunikation zu konzentrieren. Der Transparenzmodus ergänzt das Ganze sinnvoll, wenn Umgebungsgeräusche bewusst wahrgenommen werden sollen.
Das Mikrofon liefert dank ClearCast Pro und integrierter KI-Geräuschunterdrückung eine klare Sprachqualität und eignet sich sehr gut für Discord, Konsolenchat, Online-Meetings oder Streaming-Einstiege. Ein dediziertes Studiomikrofon ersetzt es zwar nicht vollständig, für ein kabelloses Gaming-Headset bewegt sich die Leistung aber auf einem sehr hohen Niveau.
Besonders überzeugend ist zudem das Infinite Power System. Durch die zwei wechselbaren Akkus entfällt die klassische Ladepause nahezu vollständig, da ein Akku genutzt wird, während der andere im GameHub geladen wird. Laut SteelSeries bietet jeder Akku bis zu 30 Stunden Laufzeit, zusätzlich unterstützt das System Schnellladen.
Insgesamt ist das SteelSeries Arctis Nova Pro Omni ein hervorragend ausgestattetes Premium-Headset für Nutzer, die PC, Konsole, Smartphone und weitere Audioquellen flexibel miteinander kombinieren möchten. Wer nur ein einfaches Wireless-Headset sucht, bekommt mit dem Nova 7 Gen 2 bereits eine sehr starke Lösung. Wer jedoch maximale Vielseitigkeit, ANC, Hi-Res Wireless, GameHub-Steuerung und ein echtes Multi-System-Konzept möchte, findet im Nova Pro Omni eines der spannendsten Headsets der Nova-Reihe. SteelSeries positioniert das Modell selbst als Hi-Res-Wireless-zertifiziertes Premium-Headset mit OmniPlay, ANC und Broadcast-Mikrofon.
Pro:
+ sehr vielseitiges Premium-Gaming-Headset
+ Hi-Res Wireless Audio mit 96 kHz / 24 Bit
+ OmniPlay mit paralleler Nutzung mehrerer Audioquellen
+ GameHub mit OLED-Display und direkter Steuerung
+ Active Noise Cancelling inklusive Transparenzmodus
+ sehr umfangreiche Software- und App-Unterstützung
+ ClearCast-Pro-Mikrofon mit starker Geräuschunterdrückung
+ Infinite Power System mit zwei wechselbaren Akkus
+ hoher Komfort trotz umfangreicher Ausstattung
+ starke Plattform-Kompatibilität für PC, Konsole und Smartphone
Kontra:
– hoher Preis
– Funktionsumfang benötigt etwas Einarbeitung

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