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Anker 737 Power Bank (PowerCore 24K) im Test

Im heutigen Test befassen wir uns mit einer etwas spezielleren Powerbank von Anker, der Anker 737 Power Bank aus der „Anker PowerCore“-Produktlinie. Mithilfe solcher Powerbanks lässt sich die Laufzeit von mobilen Geräten wie Smartphones und Kopfhörern massiv verlängern, bevor eine Steckdose aufgesucht werden muss. Die 737 Power Bank (PowerCore 24K) sticht technisch hervor, weil sie mit bis zu 140 Watt In- und Output spezifiziert wird. Zusätzlich wurde im Gehäuse ein Display integriert, mit welchem sich einige Informationen ablesen lassen. Wie sehr uns Anker hier überzeugen kann, erfahren wir im Laufe des Testes. Zusätzlich zur 737 Power Bank (PowerCore 24K) schauen wir uns das GaN Prime Netzteil von Anker mit einer Ladeleistung von 65 Watt an.

 

Verpackung, Inhalt, Daten

Verpackung



Unser Hauptaugenmerk in diesem Review liegt auf der Anker 737 Power Bank (PowerCore 24K), der Hersteller hat uns aber auch ein mit 140 Watt Ladeleistung zertifiziertes USB-C-Kabel geliefert. Alle Kartons sind ähnlich gestaltet. Auf den Verpackungen der Power Bank und Netzteil wurde auf der Vorderseite eine Abbildung des darin enthaltenen Produktes aufgedruckt. Auf der Rückseite aller Verpackungen befindet sich eine Zusammenfassung der wichtigsten technischen Daten. Alle Produkte sind innen nochmals mit einer weiteren Kartonage geschützt.

 

Inhalt



Im Karton der Anker Power Bank 737 befinden sich neben der eigentlichen Powerbank eine Anleitung sowie ein kurz geratenes USB-C auf USB-C Kabel. Weiterhin lässt sich die Powerbank mit einer beiliegenden Hülle auf der Reise sicher geschützt mitnehmen. Neben dem Anker GaN Prime 65W liegt nichts weiter bei. Auch das Anker 7 Ladekabel wird ohne weiteres Zubehör geliefert.

 

Daten

Technische Daten – Anker 737 (PowerCore 24K)  
Gewicht 632 g
Größe 156 x 55 x 50 mm
Akku Lithium
Kapazität 24.000 mAh
Eingang USB-C (max. 140 Watt)
Ausgang 2x USB-C (maximal 140 Watt)
1x USB-A (18 Watt)
Besonderheiten Smartes Display
Blitzschnelles Aufladen

 

 

Details

Anker 737 Power Bank



Mit 632 Gramm wiegt die Anker 737 (PowerCore 24K) gerade für ihre Größe erstaunlich viel. Die Abmessungen betragen 156 x 55 x 50 mm, das ist deutlich größer als vergleichbare Powerbanks mit ähnlicher Kapazität, diese sind aber rein technisch eindeutig unterlegen. Das Gehäuse aus Kunststoff fasst sich sehr hochwertig an und lässt keinen Raum für Kritik. Die silberne Fläche erweckt den Eindruck einer Metalloberfläche.

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An der Front befinden sich die Ladeports, zwei Mal USB-C und einmal USB-A. Insgesamt können maximal 140 Watt über die Anker 737 (PowerCore 24K) abgegeben werden. USB-C ist normalerweise mit bis zu 100 Watt spezifiziert, mit dem unterstützten USB Power Delivery 3.1 kann aber auch deutlich mehr Leistung geliefert werden. Beide eingelassenen Ports unterstützen 5 V/3 A, 9 V/3 A, 15 V/3 A, 20V/5 A, 28 V/5 A. Der klassische USB-A-Port liefert maximal 18 Watt, darüber können also schonend Smart Devices aufgeladen werden. Dieser unterstützt Quick Charge 3.0 und ist mit 5 V/3 A, 9 V/2 A, 12 V/1,5 A spezifiziert.

Eine der Besonderheiten der Anker 737 PowerCore 24K ist die sogenannte PPS (Programmable Power Supply) Erweiterung. Damit ist es möglich, per USB-C die Spannung und den Strom in Echtzeit anzupassen. Damit lassen sich auch Spannungen abseits der fixen 5, 9, 12, 15, 20 und 28 Volt abrufen. Manche der aktuellen Smart Devices setzen zwingend PPS voraus, um ihre maximale Ladeleistungen zu erzielen. Eine weitere Besonderheit ist das integrierte LCD-Display, welches den aktuellen Ladestand, Status, Ladeleistung und Informationen zum Akku anzeigt. So lässt sich erkennen, mit wie viel Watt über welchen Port gerade geladen wird und welche Restlaufzeit die Power Core 24K noch aufweist. Auch die Restladezeit wird sehr genau kalkuliert.

 

Anker 735 Charger und Anker 765 USB-C auf USB-C Kabel



Für diesen Test setzen wir auf die Kombination aus Anker 735 Charger (GaNPrime 65W) und Anker 765 USB-C-Ladekabel, welches mit 140 Watt angegeben ist und mit Nylon ummantelt wurde. Das Netzteil liefert maximal eine Leistung von 65 Watt und bietet 3 Anschlüsse, über die geladen werden kann. Die beiden USB-C-Ports bieten, wenn einzeln genutzt, maximal 65 Watt. Werden beide simultan eingesetzt, werden zusammen ebenfalls 65 Watt geliefert. In Kombination mit dem USB-A-Port kann nur dann eine Leistung von 65 Watt abgerufen werden, wenn der USB-C 1 Port (ganz oben) verwendet wird. Mit 38 x 35 x 66 mm und nur 144 g ist das Netzteil klein und kompakt, daher eignet es sich besonders gut für den mobilen Einsatz. Auch unter hoher Last bleibt das Gerät handwarm.

 

Praxis

Ladeleistung Anker 737 Power Bank

Da die Anker 737 Power Bank (PowerCore 24K) 140 Watt Ladeleistung bietet, können passende Geräte entsprechend schnell aufgeladen werden. Grundsätzlich ist es möglich, alle aktuelleren Geräte mit voller Leistung zu versorgen. Es gibt aber auch Geräte, an denen das so nicht möglich ist – die maximale Ladeleistung beträgt 140 Watt bei 28 Volt @ 5 Ampere. Ein Dell Alienware X14 lädt mit bis zu 130 Watt, dies wird stellenweise aber durch eine Erweiterung des Power Delivery Standards erreicht. Wie im jeweiligen Handbuch nachzulesen ist, liegen die 130 Watt bei 20 Volt @ 6,5 Ampere an. Das wird aber von der PowerCore 24K so nicht unterstützt, da außerhalb jeder Spezifikation, weshalb niedrigere Ladeleistungen erreicht werden.

Gerade bei aktuelleren Geräten von Apple werden aber jederzeit die höchstmöglichen vom Hersteller angegebenen Ladeleistungen erreicht. Unser Apple iPad Pro 11 lädt so mit knapp 30 Watt, während der aktiven Nutzung werden auch bis zu 35 Watt gemessen. Das iPad Pro 11 lässt sich innerhalb von etwa 2 Stunden vollständig aufladen. Auch ein iPhone kann mit maximaler Ladeleistung nebenher mit Strom versorgt werden, ohne dass die Anker 737 Power Bank (PowerCore 24K) an ihre Grenzen stößt. Ist diese einmal komplett entleert, lässt sie sich mit einem 100-Watt-Ladegerät in 55 Minuten wieder vollständig aufladen. Mit dem im Test genutzten Anker 735 Charger (GaNPrime 65W) erreichen wir Werte von unter 90 Minuten, was immer noch ein herausragender Wert ist.

 

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Das Display des Anker 737 Power Bank (PowerCore 24K) geizt nicht mit nützlichen Informationen, die vom Gerät sehr genau berechnet werden. So wird neben der Restkapazität in Prozent auch die Zeit angezeigt, bis die Powerbank vollständig entladen ist. Wie viel Leistung dabei pro Port geleistet wird, lässt sich ebenfalls ablesen. Die Temperatur des Gerätes, der insgesamt geleistete In- und Output sowie Gesundheit der integrierten Akkus sind ebenfalls sehr hilfreich. Auch in der Anzeige zu finden sind Informationen zu den Ladezyklen und der Anzahl an Display-Nutzungen. So haben wir zum Ende des Testes das Display knapp 200x genutzt und 9 Batteriezyklen erreicht.

 

Fazit

Anker liefert mit der 737 Power Bank (PowerCore 24K) eine Powerbank, die sich technisch ohne Probleme auf dem Markt behaupten kann. Die herausragende Leistung, sowohl In- als auch Output ermöglicht ein dauerhaft schnellstmögliches Laden. Die Verarbeitung ist dem Preis angemessen und sehr gut, aktuell werden 149,99 € von Anker aufgerufen. Das integrierte Display bewährt sich während der Nutzung immer wieder, da die gelieferten Informationen sehr genau und damit hilfreich sind. Der einzige kleine Makel, welcher sich aber nicht wirklich beheben lässt – die Anker 737 Power Bank (PowerCore 24K) ist relativ schwer. Wer sich daran nicht stört, kann die Powerbank guten Gewissens näher anschauen – von uns wird ein Spitzenklassen-Award verliehen.

Der Anker 735 Charger (GaNPrime 65W) kann sich ebenfalls behaupten, weil die angegebenen 65 W erreicht werden können. Durch die drei verfügbaren Anschlüsse lässt sich das Netzteil entsprechend flexibel einsetzen, durch die geringe Größe bietet sich der mobile Einsatz an. Mit 59,99 € UVP wurde auch der Preis entsprechend fair gesetzt. Wird die Powerbank in Erwägung gezogen und diese soll noch schneller geladen werden, kann ein Anker 737 Charger mit 120 Watt erworben werden. Wir vergeben auch an dieser Stelle eine Empfehlung.

Pro:
+ Sehr gute Ladeleistung von 140 Watt (28V/5A)
+ Lässt sich genauso schnell aufladen
+ Sehr gute Kapazität
+ Sehr gute Verarbeitung
+ Gut integriertes und nützliches Display
+ Temperatur stets niedrig

Kontra:
– Relativ schwer

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Begeisterter Gamer und Audiophiler, sowie selbsternannter Nerd. Stets auf der Suche nach dem Maximum.
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