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Aukey PB-P25 Solar-Panel im Test

Die Festival-Saison ist im vollen Gange, der Camping-Urlaub steht an und ansonsten zieht uns das gute Wetter ganz gerne mal nach draußen. Wer bei den ganzen Outdoor-Aktivitäten nicht auf Handy und andere aufladbare Gadgets verzichten will, muss sich eine Möglichkeit zum Aufladen schaffen. Eine Alternative sind Solar-Panels mit USB-Ausgang. Bei Sonnenschein versprechen sie kostenlosen Strom und völlige Unabhängigkeit von der Steckdose. Wir nehmen das faltbare 21 Watt Solar-Panel von Aukey mit auf das Wacken Open Air 2019 und unterziehen es dort einem Härtetest.


 


Wir bedanken uns bei Aukey für die freundliche Bereitstellung des Testsamples und die gute Zusammenarbeit.



Verpackung / Inhalt / Daten
Verpackung

 

Wie alle Produkte von Aukey kommt auch das Solar-Panel in einer schlichten und unaufgeregten Verpackung daher. Im Inneren schützt ein Kunststoffbeutel vor Feuchtigkeit.


Lieferumfang



Neben dem Solar-Panel finden wir eine englische Bedienungsanleitung, den typischen Aukey-Aufkleber sowie vier einfache Karabiner zur Befestigung des Panels.


Technische Daten

Aukey PB-P25 Solar-Panel  
Größe (B x H x T) 505 x 305 x 20 mm
Gewicht 530 g
Ausgang (einzelner Anschluss) max. 5 V / 2,4 A
Ausgang (gesamt) max. 5 V / 3,1 A
Gesamtleistung 21 Watt
Umwandlungseffizienz 23,5 %
Anschlüsse 2 x USB Typ A
Features wetterfest (außer die Anschlüsse)
intelligente Ladetechnologie



Details

 

Das Solar-Panel ist rundherum mit einem strapazierfähigen Stoff bespannt und ist soweit gut verarbeitet. Es wirkt leicht filigran, sodass wir empfehlen es nicht zu sehr zu verbiegen, denn sonst könnten die empfindlichen Solarzellen brechen.




Auf einer Seite befindet sich die Anschlussbox, mit einer LED und zwei USB-Anschlüssen. An den vier Ecken befinden sich Ösen, mit denen eine Befestigung des Panels möglich ist.

Das Panel selbst ist wetterfest, sollte also auch einen Regenguss überstehen. Dabei müssen die Anschlussbox und ggf. die zu ladenden Geräte natürlich geschützt werden.




Hierzu bieten sich natürlich die vier mitgelieferten Karabiner an. Diese sind von eher einfacher Qualität, müssen jedoch auch nicht viel tragen. Sie sind für den Zweck also vollkommen ausreichend.


Praxis
Handhabung

Die Benutzung ist recht simpel. Bei hochstehender Sonne einfach auf eine ebene Fläche, z.B. das Autodach oder die Motorhaube legen, Verbraucher anschließen und schon geht es los. Leuchtet die LED rot, signalisiert sie damit, dass Sonnenergie in Strom umgewandelt wird. Eine grüne LED bedeutet, dass ein angeschlossener Verbraucher mit Strom versorgt wird.

Dank der Ösen ist eine Befestigung am Rucksack, an Zeltschnüren oder Pavillons einfach machbar. Hier liegen die Grenzen nur bei der eigenen Kreativität. Was wir uns allerdings gewünscht hätten, wäre die Möglichkeit der Stabilisierung der einzelnen aufgefalteten Elemente, denn wenn das Panel an Schnüren aufgehängt ist, hängt es in der Mitte durch. Damit ist die optimale Ausrichtung zur Sonne nicht mehr gegeben. Auch ein ausklappbarer Aufstellfuß wäre in mancher Situation hilfreich gewesen.


Leistung

Bei voller Sonneneinstrahlung können wir an einem USB-Anschluss eine Ausgangsleistung von 2,1 Ampere bei ca. 5 Volt messen. Das entspricht in etwa der Leistung eines Ladegerätes, wie es für Tablets üblich ist und übertrifft die meisten Ladegeräte, wie sie üblicherweise bei Smartphones beigelegt sind. Wird ein zweiter Verbraucher angeschlossen, fällt der Ladestrom auf dem einen USB-Anschluss auf knapp unter 1,5 Ampere ab. Damit wird rein rechnerisch die Nennleistung von 3,1 Ampere knapp erreicht.

Eine komplett entleerte Powerbank mit 20.000 mAh konnten wir im Laufe eines heiteren Tages mit nur leichter Bewölkung über den Tag hinweg vollständig aufladen.

Schiebt sich eine Wolke vor die Sonne, fällt die Leistung auf unter 1 Ampere ab. Bei vollständig grauem Himmel gibt das Panel immerhin noch knappe 0,5 Ampere ab, allerdings schwankt dann die Spannung auch schon mal auf unter 4 Volt. In dieser Situation ist das direkte Aufladen von empfindlicher Elektronik nicht empfehlenswert. Eine Powerbank kann dann aber immer noch problemlos aufgeladen werden, auch wenn dies dann natürlich wesentlich länger dauert.


Im Auto

Das Aufladen hinter einer getönten Windschutzscheibe können wir nicht empfehlen. Nicht nur, dass die Ladeleistung hier rapide nachlässt, durch die enorme Hitzeentwicklung im Auto beginnt das Panel sich auch dauerhaft zu verformen. Die Funktion des Panels ist aber durch die Verformung nicht beeinträchtigt.


Fazit

Mit einer überaus brauchbaren Ladeleistung und einer einfachen Handhabung ist das Aukey Solar-Panel ein guter Begleiter für längerfristig angelegte Outdoor-Aktivitäten. Lediglic die Verformung nach dem Einsatz hinter der Windschutzscheibe trübt den Eindruck etwas. Mit einem Preis von derzeit 52,99€ liegt es knapp unter dem Durchschnitt in diesem Leistungsniveau.


PRO
+ gute Ladeleistung
+ einfache Handhabung

CONTRA
– verformt sich unter großer Hitzeeinwirkung
– Möglichkeit der Stabilisierung oder Standfuß wünschenswert.


Note: 7,2/10
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