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HyperX Fury RGB im Test

Mit dem Fury RGB erweitert HyperX sein beleuchtetes Arbeitsspeicher-Lineup um DDR4-Module von 2400 bis 3466 MHz. Als besonderes Feature lassen sich die Kühlkörper der Module über alle gängigen Mainboard RGB Software-Technolgien individuell anpassen.



Bevor wir nun mit dem Test beginnen, danken wir HyperX für die freundliche Bereitstellung des Arbeitsspeichers.


Verpackung, Inhalt, Daten

Verpackung

 

Der Arbeitsspeicher befindet sich in einer einfachen Blisterverpackung aus Kunststoff. Auf der Vorderseite sind Herstellerlogo und Modellbezeichnung zu finden. Zusätzliche Informationen gibt ein Aufkleber in der oberen, rechten Ecke der Riegel. Auf der Rückseite sind in mehreren Sprachen die Features des Speichers zu finden.


Lieferumfang



Im Lieferumfang sind neben den Riegeln ein HyperX-Aufkleber und eine Installationsanleitung dabei.

Technische Daten
Technische Daten – HyperX Fury RGB  
Kitgröße 2x 8 GB
Speichertakt DDR4-3000 MHz
Voltage 1,35 V
Registered/Unbuffered Unbuffered
Formfaktor 288-pin DIMM
Timings 15-17-17-36
Besonderheiten Intel XMP 2.0 (Extreme Memory Profile)
RGB beleuchtet

Details

 

Der Arbeitsspeicher verfügt über ein schwarzes PCB (Platine) mit schwarzen Kühlkörpern. Die Kühlkörper decken die Speicherbausteine ab und sorgen so für eine bessere Wärmeabfuhr. Dabei wurde auch das Design nicht vernachlässigt, denn die Metallteile sind mit vielen Ecken und Kanten ausgestattet, was dem Ganzen einen futuristischen Look verleiht.




Besonders heben sich die RGB-Bauteile ab, die gemeinsam mit unserem Asus X99 Board für eine farbenfrohe Stimmung sorgen. Die Leuchtkraft ist durchwegs kräftig. Das gleichmäßige Ausleuchten lässt auch die umliegenden Komponenten, wie die I/O-Verkleidung, erstrahlen. Die Verarbeitung des Acryl-Diffusers auf dem Speicherriegel ist hochwertig.


 

Auf der Vorderseite ist eine verchromte Blende mit dem HyperX Logo aufgebracht. Inklusive dem Heatspreader messen wir eine Bauhöhe von 4,1 cm. Dank Unterstützung für Intels XMP sollen die Furys bei 1,35 Volt unser System mit 3000 MHz Speichergeschwindigkeit antreiben. Mit weiteren RAM-Modulen kann dieser Speicher im Dual- und Quad-Channel-Modus eingesetzt werden, wenn das Mainboard die entsprechende Unterstützung bietet.


Praxis

Testsystem und Software
Testsystem  
Prozessor (Intel)
Prozessor (AMD)
INTEL Core i9-7980XE
AMD Ryzen 7 3800X
Mainboard (Intel)
Mainboard (AMD)
ASUS ROG RAMPAGE VI EXTREME ENCORE
ASUS ROG CROSSHAIR VIII HERO
Arbeitsspeicher HyperX Fury RGB schwarz DIMM Kit 16 GB, DDR4-3000, CL15-17-17-36
Grafikkarte ASUS Dual RTX 2080 OC
SSD/Festplatte Samsung NVMe 960 EVO
CORSAIR MP600

Ein weiteres Testsystem bezog sich auf ein älteres X99-System anhand eines Asus x99 Deluxe II und eines i7-6850K. Unter diesem System konnten wir den Arbeitsspeicher nicht höher als 2666 MHz Takten.


Der Einbau verlief RAM-typisch einfach. Direkt beim ersten Start zeigen sich die zwei Module. Wir beginnen den Test im Verbund mit einem X299-System und starten einen ersten Testdurchlauf ohne OC mit 3000 MHz im Dual Channel (15-17-17-36). Im Benchmarkbereich von AIDA64 lesen wir nun die folgenden Werte aus: Der Speicher Lesedurchsatz liegt hier bei 45005 MB/s, während der Speicher Schreibdurchsatz bei 40017 MB/s liegt und einen sehr guten Wert abbildet. Der Speicher Kopierdurchsatz liegt bei 40118 MB/s bei Latenzzeiten von 76,5 ns. Übertakten wir den Arbeitsspeicher auf 3200 MHz (17-18-18-36), erhalten wir eine leichte Verbesserung in Form von Lesegeschwindigkeiten von 48687 MB/s, Schreibgeschwindigkeiten von 43498 MB/s und Kopiergeschwindigkeiten von bis zu 42984 MB/s bei einer Latenzzeit von 70 ns.


 

Eine spürbare Steigerung der Werte erhalten wir im Quad Channel bei 3200 MHz (17-18-18-36). Wir erhalten eine Lesegeschwindigkeit von 90869 MB/s, eine Schreibgeschwindigkeit von 80448 MB/s und eine Kopiergeschwindigkeit von bis zu 85226 MB/s bei einer Latenzzeit von 67,5 ns.




Unter dem Einsatz eines AMD-Systems versuchen wir nun den Arbeitsspeicher weiter zu übertakten, ermitteln jedoch zuerst die Basiswerte. Das geladene DOCP-Profil des AMD-Systems lädt allerdings die Timings des Arbeitsspeichers etwas höher als es beim XMP-Profils des INTEL-Systems der Fall ist.




Der Speicher Lesedurchsatz liegt hier bei 42950 MB/s, während der Speicher Schreibdurchsatz bei 23940 MB/s liegt. Der Speicher Kopierdurchsatz liegt bei 401938 MB/s bei Latenzzeiten von 79,9 ns. Übertakten wir den Arbeitsspeicher auf 3266 MHz (16-17-17-36) im Dual Channel, erhalten wir eine leichte Verbesserung gegenüber des Intel-Systems mit Lesegeschwindigkeiten von 45572 MB/s, Schreibgeschwindigkeiten von 26065 MB/s und Kopiergeschwindigkeiten von bis zu 44191 MB/s bei einer Latenzzeit von 75,3 ns.


 
 
 

Fazit


Das HyperX Fury RGB 3000 MHz ist derzeit ab 89,71 € im Online-Handel erhältlich und bietet nicht nur eine gute Verarbeitung und edles Design sondern auch besonders gute Testwerte. Gerade im X299-Betrieb liefert es bei einer leichten Übertaktung auf 3200 MHz Hervorragende Lese-, Schreib- und Kopiergeschwindigkeiten, die die meisten Konkurrenzprodukte rein technisch in den Schatten stellen, obwohl wir die Timings nicht optimal festsetzen konnten. Auf dem AMD-System könnten wir die Arbeitsspeicher allerdings besser übertakten und erreichten 3266 MHz. Aufgrund der Architektur erreichen wir auf dem AMD-System weniger Speicherbandbreite. Wir vergeben 9,3 von 10 Punkten und unsere Preis-/Leistungs-Empfehlung, da es schwierig wird, zu günstigeren Konditionen diese Leistung zu erhalten.

Pro:
+ Verarbeitung & Design
+ Leistung
+ Preis
+ Unterstützt viele RGB-Mainboard Features
+ Große Auswahl an Kits (2400MHz bis 3466MHz)

Neutral:
• Schwierigkeiten mit älteren X99-Boards

Kontra:
– N/A


Wertung: 9,3/10

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