NVIDIA startet GeForce GTX 1660 Ti basierend auf TU116

Es sieht so aus, als ob die RTX-Technologie es nicht in Marktsegmente unter 250 US-Dollar schaffen wird, da die GPUs nicht schnell genug sind, um Echtzeit-Raytracing zu bewältigen, und es ist wirtschaftlich wenig sinnvoll für NVIDIA, Milliarden von zusätzlichen Transistoren für RT-Kerne hinzuzufügen. Das Unternehmen entwickelt daher eine Unterklasse von „Turing“-Grafikprozessoren unter der TU11x ASIC-Serie, die neue SKUs der GeForce GTX-Familie, wie die GeForce GTX 1660 Ti, und andere SKUs der GTX 1000-Serie unterstützen werden. Diese Chips bieten „Turing Shader“, die im Grunde genommen CUDA-Cores sind, die über den IPC und Taktfrequenzen verfügen, die mit den bestehenden „Turing“-Grafikprozessoren konkurrieren, aber keine RTX-Funktionen bieten. Um das Modell weiter zu versüßen, wird NVIDIA diese Karten mit GDDR6-Speicher ausstatten. Diese GPUs könnten weiterhin über Tensorkerne verfügen, die zur Beschleunigung von DLSS, einem für dieses Marktsegment sehr relevanten Merkmal, benötigt werden.

Die GeForce GTX 1660 Ti wird zweifellos langsamer sein als die RTX 2060 und auf einem neuen ASIC-Codenamen TU116 basieren. Laut einem VideoCardz-Bericht enthält dieser 12-nm-Chip 1.536 CUDA-Cores, die auf der „Turing“-Architektur basieren, und den gleichen genauen Speicheraufbau wie die RTX 2060, mit 6 GB GDDR6-Speicher über eine 192-Bit breite Speicherschnittstelle. Der Mangel an RT-Kernen und eine niedrigere CUDA-Kernanzahl könnten die TU116 zu einem deutlich kleineren Chip als die TU106 machen und für erschwingliche Preise unter 300$ sorgen. AMD hat kürzlich sein Portfolio von unter 300 US-Dollar mit der Einführung der Radeon RX 590 verbessert, die die GTX 1060 6 GB überzeugend übertrifft.

Quelle: NVIDIA Readies GeForce GTX 1660 Ti Based on TU116, Sans RTX

7 Kommentare

  1. Scarecrow1976

    Vielleicht schafft es Intel dann ja auch auf kleinere CPU Die`s zu schrumpfen 😀 Aber ich denke so eine Vernunftehe wird eh nix

    10nm war nen problem 7nm nicht. Ist ja kein Hexenwerk bei den Chips, zumindest wenn es nen nahezu totes AMD schaffte, dann ist es bei Intel wirklich ein internes und Systemproblem gewesen.
    Passiert überall mal. Deswegen noch bis in 3te Quartal abwarten. Dann sehen wir was wirklich kommt

  2. Scarecrow1976

    Meiner Meinung nach hat sich Intel hier einfach zu lange ausgeruht und wurde dann von AMD überrascht.

    Ausgeruht = Firmen nicht ordentlich umgestellt, zu wenig Platz für Fortschritt, ja.
    Aber AMD, die sich an TSMC heftet macht es einfach nur clever…
    Ob AMD diesen Kampf in der eigenen Firma mit der Produktbreite von Intel auch so "easy" gehändelt hätte? Klares nein.
    Den Intel macht viel mehr auf dem Markt als AMD.

  3. Ja der Fortschritt kam bei Intel definitiv zu kurz. Da gebe ich dir recht. Intel macht viel auf dem Markt aber das hat AMD die Zeit gegeben dementsprechend zu reagieren. Dadurch konnte AMD vielleicht auch nicht so viel auf dem Markt machen. Die Entwicklung kostet ja auch viel Zeit und Geld.

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