Thermaltake A500 TG im Test

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Im Detail

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Schon auf den ersten Blick wird bei dem Thermaltake A500 TG klar, in welcher Liga das Gehäuse mitspielen soll: ein hochwertiges und edles Aluminiumgehäuse mit schicken Glaselementen. Diese Position kann es definitiv einnehmen und auch behaupten. So überzeugte die Front- und Oberseite aus Aluminium direkt beim Auspacken. Sie gibt dem Gehäuse eine sehr hochwertige Haptik und Optik. Die Verarbeitungsqualität ist sehr gut – es sind keine Materialfehler oder Ähnliches zu finden. Die sehr cleane Oberseite wird nur durch das Front I/O „unterbrochen“ und die Front nur durch ein Thermaltake Logo geziert.

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Die beiden Seitenteile bestehen jeweils aus Tempered Glass und sind mithilfe eines Türmechanismus am Gehäuse befestigt, was nicht nur gut aussieht, sondern auch praktisch ist. Die Glasscheiben sind mit Aussparungen, welche der Luftzufuhr dienen, versehen – dabei unterstützen sie aber auch das Design des Gehäuses. Die Scheiben besitzen an der Front oben und unten eingelassene Magneten – welche die Seitenteile sehr fest an das Gehäuse ziehen.

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Die rechte Seite wird ebenfalls von einer getönten Scheibe geziert – hierbei ist diese etwas dunkler als die der anderen Seite. Dies gibt insofern Sinn, dass man die Kabel der Rückseite sehen kann, allerdings etwas abgedunkelter als die Hauptkammer, bei der es natürlich schön ist, alles genau zu sehen. Die Rückseite nutzt den gleichen Türmechanismus.

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Das Frontelement kann für die Lüftermontage dank Steckmechanismus abgenommen werden. So wird das Panel einfach nach vorne abgezogen. Ratsam ist hierfür allerdings, die Türen dafür zu öffnen, da an dem Frontpanel die Magneten befestigt sind. In der Front können anschließend bis zu 3x 140 / 120 mm Lüfter oder bis zu einem 420 mm / 360 mm Radiator installiert werden. Sehr gut gefällt uns die Aussparung ganz oben, durch die es möglich ist, einen Radiator in der Frontkammer anzubringen und die Fittinge bzw. Schläuche dort durchzuführen.

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Das Front I/O bietet von links nach rechts folgende Anschlussmöglichkeiten:

  • Reset Button
  • Kopfhörer-Anschluss
  • Mikrofon-Anschluss
  • HDD-LED
  • Power Button
  • USB 2.0 x 2
  • USB 3.0 x 2
  • USB 3.1 Typ C x 1

Der Power Button leuchtet bei Betrieb dank LED-Beleuchtung blau.

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Die Installation eines Netzteils passiert bei dem Thermaltake A500 TG mit einem Netzteil-Rahmen. So wird dieser erst einfach, dank Daumenschrauben, vom Gehäuse abgeschraubt und mit vier separaten Schrauben am Netzteil befestigt, anschließend in das Gehäuse eingeschoben und mit den vier Daumenschrauben wieder gesichert.

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Das Thermaltake A500 TG bietet dank Modularität die Möglichkeit, die HDD-Käfige in der Front der Hauptkammer beliebig zu platzieren / entfernen. Die zwei vorinstallierten Käfige können bei Bedarf umplatziert (z. B. beide nach oben / einen unten und einen oben usw.) werden. In unserem Test wurde im PC nur eine SSD und eine HDD verbaut, welche beide in die untere Kammer auf Höhe des Netzteils verbaut werden konnten. Dadurch konnten wir die zwei Käfige dank der zwei Daumenschrauben aus dem Gehäuse entfernen und so einen cleanen Look im Inneren bewirken. Das Anbringen / Herausnehmen funktioniert schnell und unkompliziert.

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Für die vertikale Installation einer GPU steht eine Stütze dieser zur Verfügung. Über dieses Feature haben wir uns sehr gefreut – da es in vielen Gehäusen leider fehlt, aber gerade bei großen und schweren Grafikkarten ungemein sinnvoll ist. In unserem Test wurde ein no-name PCI-e Riser Kabel verwendet – was von der Höhe und Größe gut auflag und der GPU einen super Halt gegeben hat.
Rechts daneben befinden sich zwei gummierte Kabeldurchführungen, welche einerseits für die PCI-e Stromkabel, aber auch für Mainboardanschlüsse (USB, Front I/O usw.) verwendet werden können. Die Gummierungen sitzen etwas locker an den Ausschnitten, sodass sie sich teilweise beim Durchführen von Kabeln (z. B. PCI-e Stromkabel) aus der Position lösten. Sie liesen sich aber relativ einfach wieder zurückstecken.
Unterhalb der GPU-Stütze befindet sich ein Ausschnitt, um das verbaute Netzteil zur Schau zu stellen. Ein Bild hierzu befindet sich im Bereich „Praxis“.

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Beide Glastüren haben zusätzlich zu den starken Magneten eine Sicherung mittels Riegelmechanismus. Mithilfe des Drehknopfes kann der Riegel horizontal gedreht werden, sodass die Tür zu 100 % geschlossen ist. Möchte man die Tür öffnen, dreht man den Riegel wieder in vertikale Position und das Öffnen ist wieder möglich. Die Funktion gefällt uns gut – da die Magnete aber wirklich stark sind, sollten diese eigentlich auch ausreichen, um die Tür sicher geschlossen zu halten.

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Die Rückseite bietet an dem Hauptstrang der Kabel vier Klettverschlüsse für das Kabelmanagement. Dahinter befinden sich drei vertikale Kabeldurchführungen, welche gummiert sind. Rechts daneben befindet sich eine Halterung für eine 2.5″ Festplatte.

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In der unteren Kammer befindet sich ein Käfig für zwei 2.5″ bzw. 3.5″ Festplatten. Dieser Käfig kann, wenn er nicht benötigt wird, entfernt werden, um z. B. auch Platz für einen 420 mm Radiator zu schaffen.

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Das Top-Cover aus Aluminium kann – genauso wie die Front – dank Steckmechanismus abgenommen werden. Ist dies geschehen, kann man Lüfter oder einen Radiator für die Top-Konfiguration anbringen. So finden dort bis zu 3x 140 mm Lüfter oder ein 360 mm Radiator Platz.

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Die Einschübe der Festplattenkäfige ermöglichen eine Installation ohne Werkzeug von 3.5″ Festplatten. So wird der Einschub einfach auseinandergezogen, die Festplatte richtig eingesetzt (die Noppen mit den Löchern der Festplatte auf eine Höhe gesetzt) und folglich der Schlitten wieder zusammengedrückt. Der Mechanismus gefällt uns sehr gut, allerdings könnten die Festplatten etwas besser entkoppelt sein.
Eine Montage von 2.5″ Festplatten ist mithilfe der im Lieferumfang enthaltenen Schrauben ebenfalls möglich.

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