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Lenovo Jedi Challenges – Möge die Macht mit dir sein

BlackSheepVon BlackSheep16. März 2018Updated:14. Dezember 20236 Kommentare7 Mins Read
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Einleitung
Verpackung, Inhalt, Daten
Software & Einrichtung
Praxis
Fazit

Einleitung

Im November vergangenen Jahres veröffentlichte Lenovo die Star Wars Jedi Challenges. Ein AR-Headset (Augment-Reality) über das Lichtschwertkämpfe gegen einen virtuellen Gegner wie Kylo Ren ausgetragen werden. Beim Tragen eines AR-Headset kann der Nutzer im Gegensatz zur VR seine Umgebung sehen. Der interaktive Inhalt wird über ein Spiegelsystem in das Sehfeld des Nutzers projiziert. Wie gut das funktioniert erfahrt ihr nun in unserem Test.

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Bevor wir nun mit dem Test beginnen, danken wir Lenovo für die freundliche Bereitstellung des Testsamples und wünschen uns für die Zukunft eine weiterhin enge und gewinnbringende Zusammenarbeit.​

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Verpackung & Details

Unboxing & Overview

Der Lichtschwert Controller

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Der Controller in Form eines Lichtschwerts besteht aus Kunststoff und Gummi. Große Teile des Kunststoffs sind mit einer Art Verchromung veredelt worden. Das Lichtschwert ist 315.5 mm lang und hat einen Durchmesser von 47.2 mm. Am unteren Ende ist eine Befestigungsöse, ein Ein-/Ausschalter zu finden sowie ein Micro USB-Anschluss zum laden des Schwertes. Das obere Ende ist mit einer weiß/milchigen Plastikkappe versehen, die während der Nutzung leuchtet. In Kombination mit dem Peilsender und den eingebauten Neigungssensoren wird die Steuerung ermöglich. Zudem befinden sich am Schwert noch zwei Tasten. Der Controller wird über Bluetooth mit dem Smartphone gekoppelt.

Der Peilsender

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Der Peilsender besteht an seiner Basis aus schwarzem Kunststoff. Die Kugel über der Basis besteht aus Gummi und ist milchig, so dass eine LED im Inneren der Kugel durch das Material durchscheint sobald der Peilsender eingeschaltet ist. An der Unterseite der Basis befindet sich ein Dreiwegeschalter und ein Batteriefach in das zwei AA (Mignon) Batterien eingelegt werden. Der Peilsender ist eher ein Positionslicht, welches dem AR-Headset bei der Orientierung hilft. Der Peilsender ist 94,1 mm x 76,7 mm groß und wiegt 117 Gramm.

Das Mirage AR-Headset

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Herzstück der Jedi Challenges ist das Mirage AR-Headset. Dieses besteht aus Kunststoff und ist 209,2 mm breit, 83,4 mm hoch und 154,8 mm tief. Dabei wiegt das Mirage stattliche 477 Gramm. An der linken Seite verfügt es über drei Tasten und an der rechten über einen Slot in dem das Smartphone eingelegt wird. An der Vorderseite ist eine große, durchsichtige Kunststoffscheibe angebracht, durch welche wir in der Mitte die Spiegel zur Projektion sehen. Jeweils links und rechts davon ist je eine Kamera eingebaut. Die Kameras sind für das Tracking zuständig und benutzen als Anhaltpunkte das leuchtende Ende des Lichtschwert-Controllers und den leuchtenden Peilsender. Auf der Rückseite sind mehrere große Polster angebracht. Dadurch bekommt das Mirage eine recht große Auflage auf dem Gesicht, damit wird der Tragekomfort verbessert. Zwischen Gesicht und Technik bleibt dabei auch ausreichend Platz, dass auch Brillenträger in den Genuss der Jedi Challenges kommen können.


Kompatible Geräte

Um Die Star Wars Jedi Challenges überhaupt spielen zu können wir ein Smartphone benötigt. Hierbei gibt Lenovo einige Smartphones vor, welche definitiv mit der AR-Headset und der App funktioniert.

Folgende Android Geräte werden offiziell unterstützt:
Samsung Galaxy S8, Galaxy S7 edge, Galaxy S7, Google Pixel XL, Google Pixel, Moto Z² Force Edition, LG G6

Folgende iOS Geräte werden offiziell unterstützt:
iPhone X, iPhone 8 Plus, iPhone 8, iPhone 7 Plus, iPhone 7, iPhone 6s Plus, iPhone 6s, iPhone 6 Plus, iPhone 6

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Software & Einrichtung

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Bevor es losgehen kann müssen wir erst unser Smartphone vorbereiten. Wir nutzen hierfür ein Samsung Galaxy S6 und ein Samsung Galaxy S8+. Obwohl beide Geräte nicht in der Liste stehen, sollte es hardwareseitig keine Probleme geben. Wir benötigen die App „Star Wars: Jedi Challenges“ aus dem Google Play Store. Die App inkl. Updates nimmt insgesamt 1,11 GB Speicher ein und kann auf Smartphones mit SD Karte auch auf die Speicherkarte verschoben werden.

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Nach dem ersten Start der App können wir die Sprache auswählen. Anschließend werden Updates heruntergeladen und installiert. In unseren Tests dauerte das teilweise 12 Minuten. Danach führt uns die Software durch die Einrichtung in der wir den Lichtschwert-Controller und den Peilsender mit dem Smartphone koppeln. Anschließend wählen wir das passende USB-Adapterkabel für unser Smartphone und schließen es wie von der App gewünscht kurz an das AR-Headset an, um die Gerätefreigabe zu bestätigen. Diese Freigabe müssen wir dauerhaft setzen, da ansonsten bei jedem Einlegen des Smartphones in das Headset abgefragt werden muss.

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Dann legen wir unser Smartphone wie in der App abgebildet in den Einschub. An zwei Seiten befinden sich kleine Schieber aus Metall, die das Smartphone in Position rücken. Die Schritte sind auch auf dem Einschub erklärt.

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Wir drehen den Einschub um, um zu überprüfen, ob das Smartphone korrekt positioniert ist. Dies ist an der gestrichelten Linie zu erkennen. Und an dieser Stelle möchten wir anmerken, dass die Displaygröße beim Mirage AR-Headset keine wesentliche Rolle spielt. Wichtig ist nur, dass das Display sich innerhalb des Fensters befindet und nicht kleiner als das Fenster ist.

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Anschließend schieben wir das Smartphone samt Einschub in die Seite des AR-Headsets und verbinden über das USB Kabel, das Headset mit dem Smartphone. Abschließend noch die Klappe schließen und das AR-Headset aufsetzen. Mit Smartphone wiegt das Mirage nun stolze 632 Gramm, doch dank der großen Polster und den breiten Bändern verteilt sich die Belastung so gut, dass wir keine Einschränkungen feststellen können.

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Praxis

Spiele

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Zum Anfang erhalten wir eine kleine Einweisung, wie wir nun die kommenden Aufgaben und die Steuerung des Menüs angehen sollen. Anschließend können die Spiele beginnen. Zur Auswahl stehen drei Modi: „Strategische Schlachten“, die an Tower-Defense-Spiele erinnern, „Holoschach“ mit Kreaturen aus fernen Galaxien und zu guter Letzt der „Lichtschwertkampf“. Dabei reist der Nutzer von Naboo über Hoth bis zum Kern der Galaxie über insgesamt fünf Planeten und sechs Schwierigkeitsgrade.

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Bei dem Spielmodus „Strategische Schlachten“ handelt es sich um ein Tower-Defense-Spiel in dem wir von Horden des Imperiums angegriffen werden. Dabei ist das Territorium in zwei Bereiche unterteilt. In unserem Bereich können wir mit dem Lichtschwert-Controller etwa Einheiten und Abwehrgeschütze platzieren, um den Angreifer zu hindern unsere Basis einzunehmen. Und all das findet auf dem heimischen Wohnzimmertisch statt.

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Dann wäre da noch das Holoschach. Eine einfache Variante des Schachspiels mit den entsprechenden Figuren aus den Filmen. Genau wie auch die strategischen Schlachten ist dies eher für den kurzen Zeitvertreib gedacht. Die Steuerung erfolgt auch hier mit dem Lichtschwert-Controller.

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Das Beste kommt zum Schluss sagt man, daher wenden wir uns nun dem Lichtschwertkampf zu. Hier können wir in verschiedenen Schwierigkeitsgraden gegen Darth Maul, Kylo Ren oder auch Darth Vader antreten. Dabei wird uns mit kurzen Einblendungen gezeigt, wie wir unser Schwert am besten halten um die Schläge und Hiebe unseres Gegners abzuwehren. Als Gegner begegnen uns nicht nur bekannt Sith, sondern auch diverse Typen an Kampfdroiden. Die Bedienung ist wie auch bei den anderen beiden Spielen sehr einfach – aber aufgrund der Geschwindigkeit auch schweißtreibender. Beim Spielen fällt uns auf, dass wir gelegentlich unser Lichtschwert neu ausrichten möchten, da teilweise die Lichtklinge nicht mehr mit dem Lichtschwert-Controller übereinstimmt.

Fazit

Lenovo spricht mit Star Wars Jedi Challenges eher den harten Kern an Fans rund um die kultigen Filme an. Damit ist der Kreis trotz einer sehr großen Fangemeinde doch eher begrenzt. Wir finden es erfrischend, dass wir nicht komplett in einer virtuellen Welt abtauchen, sondern das Spiel quasi in die Realität eingeblendet wird. Dabei gibt es hin und wieder aber Schwierigkeiten bei der Synchronisation zwischen Lichtschwert und der Lichtklinge. Der Rest wie zum Beispiel der richtige Abstand zum Peilsender, ist eine Sache der Gewöhnung und vor allem eine des Platzes. Zwar ist das Umfeld weiterhin sichtbar aber nur allzu schnell vertiefen wir uns gelegentlich so sehr, dass wir uns das Bein am heimischen Wohnzimmertisch stoßen. Ursprünglich kostete das Paket aus AR-Headset, Lichtschwert Controller und Peilsender etwas über 300 Euro – doch aktuell ist die UVP auf 199 Euro gesenkt worden. Das ist zwar immer noch viel Geld, aber Lenovo verspricht, dass im Laufe der Zeit noch weitere Inhalte erscheinen werden. Darauf sind wir gespannt.

Pro:
+ Gute Verarbeitung
+ Überzeugendes Augment Reality Erlebnis
+ Kompatibel zu vielen Smartphones
+ Angenehm zu tragen
+ Einrichtung wird gut erklärt
+ Für Brillenträger geeignet

Kontra:
– Langwierige Einrichtung
– Trackingprobleme
– Polster nicht austauschbar
– Preis

[​IMG]

Wertung: 7,8/10
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Preisvergleich

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Scarecrow1976
Scarecrow1976
7 Jahre zuvor

Ein nettes Gimmick aber wohl nur für Hardcore Fans 🙂

0
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Seelenwolf
Seelenwolf
7 Jahre zuvor
Scarecrow1976

Ein nettes Gimmick aber wohl nur für Hardcore Fans 🙂

Ich seh schon andere Stab ähnliche VR Spielzeuge für "Hardcore Fans" kommen^^

0
Antworten
Haddawas
Haddawas
7 Jahre zuvor

Schwöre da dann lieber auf meine HTC 🙂

0
Antworten
Scarecrow1976
Scarecrow1976
7 Jahre zuvor

kommen sehen ^^ :rofl::rofl::rofl::rofl::rofl:

0
Antworten
Scarecrow1976
Scarecrow1976
7 Jahre zuvor

Ja das HTC ist schon echt klasse 🙂

0
Antworten
BlackSheep
Autor
BlackSheep
7 Jahre zuvor
Haddawas

Schwöre da dann lieber auf meine HTC 🙂

Du verwechselst gerade AR mit VR.
Ich persönlich finde es besser wenn der Inhalt in meine Umgebung eingeblendet wird,
als das ich komplett von der Außenwelt abgeschottet werde.
Dadurch erschließen sich noch mehr Möglichkeiten.

Lenovo möchte sich mit dem Mirage nicht nur auf Star Wars festlegen.
Da soll noch Content kommen der in andere Richtungen geht.

Allerdings finde ich die Lösung, das Smartphone als Rechner und Bildquelle zu verwenden nicht so brillant .
Denn zum einen ist das Smartphone während es in der Brille liegt nicht nutzbar und zum zweiten geht es sehr auf die Akkuleistung.

0
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